Decembcr 1682.
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Bericht und Rath nach dem mit Sorg und Mühe wohlbcdächtlich aufgcscztcn Projcct nicht widcrsczen.
Auf die von Wallis am 12. October gemachte Vorstellung, daß seine Anstände mit Bern noch nichtRhoden seien und daß namentlich wegen des Rhodanflusscs eine große Beschwerde obwalte, indem durch^uhrbautcn der bcrnerischcn Untcrthanen daö Wasser auö dem alten Furt auf die Seite gegen St. Mauriz^trieben werde und dieser Stadt den Untergang drohe, wird nochmals eine freundliche Verwendung beiBern beschlossen, dahin gehend, den drohenden Schaden von der besagten Stadt abzuwenden und dem^uö>pruch der beiderseits auf Ort und Stelle gesandten Commissaricn nachzukommen, indem gegenwärtig derklline Wasserstand die Beseitigung der schädlichen Wuhrcn erleichtere. Vorläufig soll das Conccpt diesesSchreibens denen von Wallis mitgctheilt und nach dessen Genehmigung ausgefertigt werden. «. (S. u.^uiis.) Dem Gubcrnator von Mailand wird seine Vermittlung, in Folge welcher der GcsundhcitSrath"ch die eingegebenen Klagpunkte geantwortet hat, verdankt. Dem GcsundhcitSrath selbst wird geschrieben,cr bei der Kapitulation von 1585 zu verbleiben erkläre, seien mit ihm die Vorsichtsmaßregeln für solcheFälle, wo die Seuche außer der Eidgenossenschaft und in entfernten Ländern herrsche, schleunig zu verabreden.Dann soll bei der nächsten badischcn Tagsazung von der Manier der Quarantäne geredet und eine bessereOrdnung eingeführt werden, damit nicht allerhand verdächtige Leute und Waarcn unaufgchaltcn sich in das^a»d einschleichen. «. Laut eines Zürich zugekommenen Schreibens vom 25. August wird östcrrcichischcrscits^nc Zusammenkunft in Schaffhauscn in Betreff dcS JuriSdictionöstrciteS auf dem Bodcnscc nicht beliebt undThicngcn vorgeschlagen, worauf Luccrn bereits an Zürich geschrieben hat, daß es seinerseits Thicngcn»»ch nicht annehmen, sondern lieber wieder die Reichenau als Versammlungsort vorschlagen würde. Es soll^ Zürich angefragt werden, wie das Schreiben vom 25. August beantwortet worden sei. Zugleich soll»»f Beschleunigung der gedachten Zusammenkunft in Schaffhauscn oder auf der Reichenau gedrungen werden,"»d wenn diese wieder nicht beliebe oder in die Länge gezogen werde, dem Landvogt im Thurgau der Befehl"heilt werden, die zu Baden beschlossene Execution gegen diejenigen, welche Eingriffe in die Jurisdictionregierenden Orte gethan, unverzüglich vorzunehmen, k—1»>. (S. u. d. Vogteien.) «. Dem DccanDchmid, Pfarrer in Zug, wird für seine den katholischen Orten gewidmete Erwiederung auf eine gcdrukte^»katholische Lästcrschrift gegen den gottseligen Pater Marco d'Aviano als Zeichen dcS DankcS ein schönesvergoldete „Tatzen" von 81) Loth Silber zuerkannt, wozu jedes der sechs Orte bei zwölf Thalern^"zutragen hat. <». (S. u. Thurgau.) z». (S. u. Freiämtcr.) «». (Die V Orte und katholisch GlaruS.)Der Gesandte von GlaruS bringt vor, kürzlich sei Hanö Gilli von der wahren Religion abgefallen, seine^»ci minderjährigen Söhne aber durch Verwendung der Mutter und von Particularen an einen sichern Ortschafft worden. Von den unkatholischcn Mijjandlcutcn werde nun die Restitution derselben bei der^kholischm Obrigkeit begehrt, weswegen diese um guten Rath bitte. Ohne hierin sattsam entsprechen zu""neu, hält man doch dafür, daß die Obrigkeit hierum nichts zu antworten habe, wenn sie sich an der"Ivrgung der Kinder nicht bcthciligt habe. Wenn aber die Unkatholischen von ihrem Begehren nichtstehen wollten, würde ihnen wohl mit Excmpcln zu begegnen sein, wie den Katholischen gegenüber^handelt worden sei, z. B. mit Peter Kappclcrs Kindern zu Fraucnfcld, welche diesem auch, weil cr katholischWvordcn, entführt worden sind. r. Auf Uris Antrag wird beschlossen, für unförmlich angeworbene, odernicht capitulirtc Kriegsdienste angeworbene Mannschaft soll der Paß in den Orten nicht gestattetä'crdcn. z,. (Die VI mit Savoyen verbündeten Orte.) Eine Anregung von Schwyz, daß man sich»der den Fortgang der Bundesbcschwörung mit Savoyen in's Klare sczcn solle, wird den Obrigkeiten zu
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