October 1682.
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^gehörigen, allen andern Orten unbeschwert, selbst erhalte, und daß die Fremden ans der nächsten Straßestegen ihr Vaterland fortgeführt und von einem Ort dem andern zur Weiterbeförderung abgenommen werdensollen. Diese Maßregel soll beständig fortgcsezt und deshalb allerorten eigene Profoscn angestellt werden.
^"dsrasschaft Thnrga».llandvosttei Rhetnthal.^»gtei Freiäniter.
Lauis.
Mendris.von St. Gallen.
Man sehe auch in de» Abthciiunqen HerrschaktS- und Schirmortsangelegenheiten
It. Art. 753.I,. Art. t2l.v. Art. 33.«I. Art. l0S.v. Art. 3lU.k- Art. 4.
Loeales iUtwyl).
Verhält», z. Grase» v. Hohenems.Verwaltung im Allgemeinen.Jnstlzsachen, Recht, Gericht.Grenzen; Gebietsverleznngen ic.
I'. Art. 5S5. Stifte u. Klöster (Kreuzlingen).
4l.
Confertnz zwischen Zürich, Bern und Genf.
Pctcrlingen. lMiL, l. u S. October.
Staatsarchiv Zürich. All». Absch. Bd. o», kol. 0S7.
Gesandte: Zürich. Heinrich Eschcr, Bürgermeister, Johann Kaspar Eschcr, Statthalter. Bern,'"lbraßg,,, TiUicr, Sekelmeistcr wälschcr Lande; Gabriel Weiß, des Raths. Genf. Johann Jakob de la^'ve, alt-Sindic; Jakob Franconis, des Raths.
Alls den Wunsch von Bern besammclt sich diese Confcrcnz, lim in Betracht der an der eidgenössischen '^onze liegenden Kricgsvölkcr über den Schuz der verbündeten Stadt Genf zu berathcn. Auf dicsfälligcAnfrage eröffnet Genf, bei der Obrigkeit herrsche allgemeines Einvcrständniß und bei der Bürgerschaft der"umüthigc Entschluß, im Fall der Roth ihre Freiheiten auf das Äußerste zu vcrthcidigcn; auch seien sie"Ul Proviant, Waffen und Munition wohl versehen, so daß sie einen ersten Anlauf wohl aushalten mögen.
Anerbieten eines ZusazcS von zweitausend Mann auö Zürich und Bern wird aus den Rothfall mitangenommen; für einmal aber wird derselbe noch nicht nöthig gefunden, weil ein solches Vorgehen^lzcn könnte. Bern berichtet, daß die Schifflcute für den Transport der Mannschaft schon bestellt seien.
näherer Ucbcrlcgung wird in den Abschied genommen, ob man sich nicht noch um eine auswärtige Hilfc-^stung bewerben und ob man nicht darauf wirken sollte, die katholischen Orte für den Schuz Genfs, als^S Schlüssels der Eidgenossenschaft, zu gewinnen. Die Anregung betreffend die Wahl eines CommandantrnGenf auf den Fall des eidgenössischen Zuzugs wird, auf die Gcgeubcmcrkung der Gesandten lcztcrcrTtadt, für einmal fallen gelassen. I». Bürgermeister Eschcr erstattet einen kurzen Bericht über den Stand
GlarncrgcschästcS, namentlich daß die Bemühungen der Vermittler erfolglos gewesen seien lind die^atholifchc,, von neuem truziglich die unzuläßigc Laudcöthcilung auf die Bahn bringen.