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Mai 1682,
Moni de Jamal» erwachsen. Wenn daher dieser Zoll nicht abgestellt werde, sei Bern gcnvthigt, Allicrcsumgehen und den Weg nach Aiglc und Ncuvcvillc zu nehmen. Frciburg beruft sich auf den Obman»sspr»ävon Schwyz vom Jahr 1599, der deutlich melde, daß der Berg Naya gegen Bezahlung von 1996 PsuniBern zugesprochen wurde, unter dem Borbchalt, daß dadurch denen von Frciburg kein Abbruch an ihre»Zoll zu Bubenberg geschehe, III. Gegen Bern führt Frciburg folgende Beschwerden: 1. Zu Vivis nothhsman die Frciburger außer Entrichtung des dortigen Zolls noch zur Bezahlung desjenigen von Ouchy unlNyon, obwohl sie leztcrc Zollstättcn gar nicht berühren, sondern gegen Savoycn hinfahren. 2. Die Zoll!stcigcrung zu Morsec habe die Zollvcrmindcrung zu Murtcn zur Folge. 3. Zu Palczicux werde ein neun'Brükcilgcld erhoben. 4. In Bern erhöhe man den Zoll auf das Geflügel und andere Eßwaarcn, die ^den Wochenmärktcn aufgekauft werden, und gehe man auch damit um, den Pfundzoll zu steigern. Bcmantwortet: 1. der Zolltarif zu Bivis beruhe auf dem Vergleich von 1672. 2. Daß zu Morsec der Zoll Mgenau genommen und in Bern neue Auflagen auf Victualicn gcsczt werden, sei ganz neu; man werde dahe>Nachfrage halten und die Gebühr verschaffen. 3. Zu Palczicux werde nur ein Brükengcld, kein Zoll erhöbe»,das dem Zoll von Rue entspreche. Kit It. u. III. (S. u. d. betreffenden Vogtcicn.) In dc>»
Streite der Gemeinden Miscry und Courtion mit der Stadt WifliSburg betreffend Wcidgang lind HolzrceNjenseits des BachcS Chandon werden Rathshcrr Sinncr und Sckclmcistcr Vondcrwcid bcaliftragt, an Ort u»>!Stelle die Parteien zu vereinbaren zu suchen. Es hat seine Richtigkeit, daß von dem Zoll zu Ny^!
jährlich 17 Gulden an das Schloß Tschcrlih zu entrichten und vom Landvogt daselbst für beide Orte »'Rechnung zu bringen sind.
Man sehe auch in dem Abschnitte Herrschaftsangelegenheite»:
Bernfreib. Vogtcien iiberh. i r. »»>>>. »>>. III. Art. 1—5.
Vogtei Schwarzenburg. ». I». in. Art. ZK—43.
Vofttei Orbe u. Tschcrlitz. v. «I. x «I«I. II. kltk. Art. INS—115.
Bogtei tSrandson. «. f. II B. t ««. Itk «»«». tt. Art. 348—3KK.
Bogtei Multen. >»>». Ii. «». >»i». w. xx I»I»I»—«««. Art. 585—597.
2!t.
Conferenz der evangelischen und deren zugewandten Orte.Aarau. llittL, LZt. u. Lil. Mai. (18. u. 19. a. K.)
DtaatSarchi» Zürich. Abschiede Bd. SS, s»I. 424.
Gesandte: Zürich. Heinrich Eschcr, Bürgermeister; Andreas Meyer, Statthalter. Bern. Abrahm»Tillicr, Sckclmcistcr. Glarus. Johann Peter Weiß, Landammann. Basel. Johann Ludwig Krug,Burgcrmcister; Christoph Burkhardt, Drcicrhcrr. Schaffhausen. Johann Konrad Ncukomm, Bürgelmeister; Tobias Holländer, Statthalter. A p p cnz cl l - A u ß c r r h o d c n. Laurenz Täniler, StatthalterStadt St. Gallen. Tobias Schobingcr, Sckclmeister.
Landammann Weiß berichtet über das Glarncrgcschäft Folgendes: Die Katholischen haben neuerdingS die LandcStheilung vorgeschlagen, die jedoch von den Evangelischen abgelehnt und dabei auf Beilegungder übrigen streitigen Punkte nach Weisung der Tägsazung vom verflossenen Januar gedrungen worden sei