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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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November 1681.

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14.

Bundesenlelienlng der VII katholischeil Orte mit Wallis.

Sitten, ttttil, 7. November (Montag vor Martini).

LandcSarchiv Dchwqz. Abschiede.

Gesandte: Luccrn. Rudolph Mohr, Statthalter und Stadtvcnner; Johann Martin Schwober, desRaths; Jost Pfyffer, Stadtschreiber und LegationSsccrctär. U r i. Johann Anton Schund, Landannnann;Sebastian Muhcim, alt-Landammann. S ch w y z. Jakob Weber, Landammann; Franz Betschart, alt-Landammann. Untcrwalden. Peter Entz, Landammann ob dem Wald; Karl Leodcgar Lussi, Land-anunann und Panncrhcrr nid dem Wald. Z u g. Beat Jakob Zurlaubcn, alt-Ammann; Johann Weber,des Raths. Frei bürg. Tobias Gottrau, Schultheiß; Franz Joseph Bögcli, Bürgermeister. Solothurn.Franz Suri, Schiilthciß; Urs Suri, Sckclmcistcr.

Wallis. Adrian von Ricdmattcn, Bischof zu Sitten, Präfcct und Graf im Wallis; Johannvon Monthcy, Landshauptmann; Peter de ConununiS lind Dccan Christian Rittelcr, Abgeordnete desKapitels zu Sitten; ferner Abgeordnete der VII Zchndcn Sitten, SiderS, Lenk, Raron, Bispach, Bricg lindGoms in der Landschaft Wallis.

Gemäß der Verabredung auf der Tagsazung in Baden im Octobcr erscheinen die Abgeordneten derVII katholischen Orte in Sitten, um mit dem Bischof, dem Domstift zu Sitten und den VII Zehnden derLandschaft Wallis den Bund von 1533 zu erneuern. Nachdem sämmtlichc Abgeordnete in der KathedraleII- L. F. dem Hochamt beigewohnt, hält Ritter Rudolph Mohr von Lucern, als Haupt der Legation, dieAcgrußungörcdc, welche vou Ritter Anton Lambirn, Statthalter des LandöhauptmannS, crwicdcrt wird.Hierauf wird der zusammen habende ewige Bund verlesen und beschworen.

Die in der Conferenz in Hospcnthal vom II. bis 13. August Ililil aufgestellte Erläuterung desBundes von 1533 hatte in den Beralhnngcn von Lucern vom 24. Mai 1«18(), und denjenigen im Landrathvon Wallis vom 18. Juni gleichen Jahres eine nicht unwesentlich veränderte Redaction erhalte», welche demAbschied beigefügt ist und folgendermaßen lautet:

I. Soll einem lobl. Stand Wallis von den sieben lobl. katholischen Orten der Titul Koipublic« inallen schrift- und mündlichen actis gegeben werden ohne Borbehalt. 2. Der Zwck dieser lobl. heilsamenBünditiß soll sein der göttliche» Ehre und der wahren allein scligmachenden katholischen Religion, auch Landund Leute Freiheit und Rechte und gemeinen der verbündeten Theile Ruhens Erhaltung und Beförderung.3. Das Burg- und Landrccht soll bei dem ersten Mnttcrbund und darauf ferncrö gefolgten Punkte» beidem Buchstaben verbleiben, und wann ein neues Instrument oder Bnndbrief gemacht würde, also ohnefernere Specificatio» eingebracht werde», als welche auf diese hierin begriffene Punkte» obcrdcutcrmafsenverglichen und erläutert werden. 4. Zuzugs halber soll es bei dem Bundsinhalt <lo ^o. 1533 verbleiben,daß jeder Thcil dem ander» Zuzug und Hilfe zu thun schuldig scic auf des angerufenen und hilfleistcnde»eigenen Kosten in guten Treue», und die» mit diesem Verstand, daß so man mit Unkatholischcn in Vcr-würfnifi gcrathct, solches allwcgcn, unter was anderm Prätext es sonstcn auch geschehen möchte, für ein derReligion anhängiges Geschäft gehalten und von dem angerufenen Thcil die Hilfe und Zuzüge jcdcrmasscngeleistet werden sollen. 5. Jeder Herren Bundögenossc» Völker, wann sie einander zuziehen werden, sollenvon ihren eignen Befehlshaber» und Oberkcit commandirt und jndicirt werden aus die Weise, wie bei