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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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Juli 1K8I.

Slrcsi au die Stelle des verstorbenen Grafen Alphons Casati als Ambassador präscntirt worden ist. DieBeantwortung dieses Schreibens ist auf diesen Tag verschoben worden und es fragt sich, ob man demneuen Ambassador das PrädicatExccllenz", wie seinen Vorgängern, crtheilen wolle. Diese Frage wirdverneint, weil noch kein Bericht eingegangen ist, daß die Wahl vom Konig bestätigt worden sei. Manvereinigt sich daher einfach darauf, dem Gubcrnator die Mitthcilung höflich zu verdanken. «xu. <Allckatholischen Orte.) Eine Beschwerde des Bischofs von Chur gegen Schwyz, betreffend einesürgccilteUrthel" zwischen dem Stift Schäniö und der Baucrsamc von Bcnkcn in einem obwaltenden Collaturstrcit,wird aus Mangel an Information und Instruction in den Abschied genommen, damit jedes Ort Schwyzseine Ansicht zukommen lasse, worüber dann dem Bischof weitere Mitthcilung zugesichert wird. <tt. <DicVII mit Wallis verbündeten Orte.) Die Entladung von Wallis, am 8. November zu Sitten an derHerberge zu erscheinen, um den vorhabenden BundcSschwur zu erneuern, wird, zwar nicht ohne Bedenkengegen die späte Winterszeit, angenommen. Jedem Orte bleibt dabei anhcimgcstcUt, das Gcsandtschaftögcfolgczu bestimmen. (Die mit dem Bischof von Basel verbündeten Orte.) Johann Konrad, Bischof zu

Basel, läßt durch eine Abordnung vortragen, der Abt von Lützel unterfange sich, ans einem seinem Gottes-haus gehörigen, aber in der Botmäßigkeit des BiöthumS Basel gelegenen Gut Eisenerz zu graben und habeauf dicsfällige Einsprache die Intervention dcö französischen Jntcndcntcn zu Breisach angerufen, mit derVorgabe, als liege jenes Gut in der Botmäßigkeit des Königs von Frankreich. Die verbündeten Orte, vondem Rechte des Bischofs überzeugt, machen dem französischen Gesandten durch einen Ehrcnausschuß darüberGegenvorstellungen und übergeben ihm zn Händen dcö Königs ein einläßliches Schreiben, welches Herr vonGravcl an seinen Bestimmungsort zu befördern und bestens zu untcrstüzcn verspricht, vvv. <Dic VIIkatholischen Orte.) Ein Anstand über die Bewerbung dcö Herrn Sebastian Anton Rcding von Bibcreggum ein Domcanonicat zu Konstanz, wofür laut schriftlicher Forderung des Kaisers und des Barons vonLandscc gedachter Reding seine Adelsprobc vor dem Kurfürsten von Mainz, als Metropolitan, hätte ablegensollen, wird behufs Jnstructionscrthcilung auf die Confcrenz in der Reichenau in den Abschied genommen.

Bei der Confcrenz in der Reichenau soll der Landschrcibcr im Thurgau als Schreiber verwendetwerden, xxx (Die VI mit Savoycn verbündeten Orte.) Das Gesuch des Landammann Schmid vonUri, als Gardchauptmann zu Turin, um Erlaß, einer strengen Vorschrift, daß die Gardckncchtc daselbst außerder gewohnten Zeit, und namentlich zu Nacht sich nicht außerhalb des Quartiers aufhalten, wird in denAbschied genommen, in der Meinung, daß die Orte ihre Ansicht dem Vorort Luccrn mitthcilcn und diesesdann dem Petenten einen authentischen Rcccß zu seinem Verhalt übersende. > >>. In Abweichung von demBeschlüsse im allgemeinen Abschied (lit. n.) wird gut befunden, sich der Genfer in Betreff der verlangtenJntcrccssion bei de», savoyischen Hofe nicht zu beladen, was de», Abschied beigesetzt wird, damit Luccrn, fallsihm etwas derartiges zukömmt, desto besser zu antworten wisse. 555 «>«><>«>. (S. u. d. Vogtcien.)

>». Aus dem Freiburger Ezemvlar. lMissiv.)

Mau sehe auch iu den Abschnitte» Herrschafts- und SchirmertSaugelegeuheite» !

Deutsche gem. Vogt, überh. iii. Art. 79. Fremder Kriegsd., Werbung. Itltlt. Art. I. Verwaltung im Allgemeinen.

Landgrafschast Thurgau. v. Art. 74. Mitregierung d. III Städte. Ist». Art. 452. Handel u. Verkehr (Brlikeu).

l. Verw. u. RcchuuugSW. i. Allg. < <'. ZZ7. slerichtsherrschaften.

x. 2<><j. Justizsachcn, Recht, Gericht. «l«>. 4l)7. Leibelgeusch., Fall, Einzügl.

IK8. Beamte. 7K. Mitrcgierung der III Städte,

x. 75. Mitregleruug d. III' Städte, tt. Z59. Abzug.

2. Verw. u. Rechunngsw. i. Allg. 158. Beamte.