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1 (1801)
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202Säbelhiebe und Bajonettstiche zu Toulon,am 3. Mai 1790.Der heilige Aufstand des 14. Juli 1789. wurde oft, undmit unter sehr schlecht kopirt. Gleich in den ersten Mon-den der Revolution hatte sich eine reiche und mächtigeParthei gebildet, welche auf gar nichts anders sann, alswie sie die gerechteste und schönste Sache verunglimpfen kön-ne, und deswegen fast täglich neue Ausschweifungen ver-anlaßte.Am 3. Mai rotteten sich zu Toulon viele Handwerkerund Arbeiter zusammen. Ihr Sammekplatz war vor demArsenal und nah bei dem Hotel des Seewesens, in welchemder Kommandant, Herr Glandeves, seine Wohnunghatte. Auf die Frage, was sie begehrten? fordern sie dieFreilassung dreier Matrosen, welche auf der Fregatte Al-ceste gefangen saßen. Man willigt ein. Dadurch kühnergemacht, fahren sie fort; verlangen Waffen und zwingenGlandeven, sich in ihrer Mitte nach dem Gemeinde-hause zu begeben. Cochemin, und sein Bruder (Herrvon Chaulet) welche ihn nicht verlassen wollen, werdenvon seiner Seite gerissen Letzterer bekommt drei Säbelhie-be und zwei Bajonettstiche. Zu gutem Glück befreien ihneinige Volontärs und ersparen dadurch der Stadt Toulonein Verbrechen. Der Lärm verstummt von selbst.Das Beispiel gleicht der Zunge des Menschen; es thutGutes, es wirkt aber auch Böses. In vorliegendem Fallehändigte die Entschlossenheit von fünf oder sechs National-garden die aufgeregten Leidenschaften vieler Hunderte. Die-fe Anekdote war der Aufbewahrung werth