— 148jonettsichen. Ihr Vorwand war, daß sie dieselben für ver-dächtig gehalten hätten. 1)Verschwörung gegen den Grafen von Artoisund seine Familie, den 20. Aug. 1789.Seit der Abreise des zweiten Bruders Ludwigs XVI.an den Sardinischen Hof, war ein Monat verflossen. Jetztreiste auch ein gewisser Abbé Dubois, mit hunderttausendFranken im Beutel, nach Turin ab. Dieser Mensch lebteim vertrautesten Umgange mit Dueray und mit Limon;von denen der erste ehemaliger Kanzler, und der zweitejetziger Intendant des Herzogs von Orleans war. Du-bois hatte den Auftrag, den Grafen von Artois undseine Familie zu vergiften. Als er aber unterwegs über dieNolle nachdachte, die er zu spielen übernommen hatte, beb-te er davor zurück; ließ etwas von dem schändlichen Mord-anschlage verlauten, und fühlte bald darauf, in seinem ei-genen Körper, die Wirkungen eines tödtenden Giftes. BeiAnnäherung des Todes wünschte er sein Gewissen zu erleichtern, verlangte einen Beichtiger und entdeckte ihm das gan-22 Geheimniß. Nachher ließ er auch noch die Gerichte desOrts kommen und legte folgende Aussage bei ihnen nieder:1) Solche Neckereien konnten doch sehr wohl Statt finden, ohne daßder Hof dazu aufhetzte. Welcher Vortheil war für ihn aus sol-chen Kleinigkeiten zu ziehender Unterl.
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