147voll Weingeist verwahrte. Einige Zeit nach diesen Mord-scenen wurden die beiden Letztern gefänglich eingezogen; abernur zum Schein. Wenige Tage darauf wurden sie wiederlosgelassen; und jener Mensch erhielt späterhin die Stelleeines Unteroffiziers unter der Nationalgarde.Blutige Händel in der St. Honoré Straßezu Paris, am 15. Aug. 1789.Der Hof, dem seine weit aussehenden, rachfüchtigen undtreulosen Entwürfe bisher so schlecht gelungen waren, woll-te jetzt einen Versuch mit einem kleinen Bürgerkriege ma-chen. Er hetzte deswegen die Linientruppen gegen die be-waffneten Bürger. Drei Soldaten des Regiments Pro-vence zogen den Säbel gegen eine Patroulle von Freiwil-ligen, welche still und ruhig in der Straße St. Honoré ihreRunde machte. Mehrere Bürger wurden verwundet; sonder-lich floß das Blut des einen unter ihnen sehr reichlich. Beidiesem Anblick setzte das Volk den Schuldigen nach, welche,gleich feigen Mördern, davon flohen. Der Weg wurde ih-nen verrennt und sie in Verhaft genommen. Aber das warauch ihre ganze Strafe. Sie kamen bald wieder los, undder gutmüthige Pariser wollte sich der Sache nicht weitererinnern.Am Sonntag, den 23. Aug. verwundeten einige Pa-troullen, aus leidiger Rachsucht, mehrere Menschen mit Ba-10*
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