Druckschrift 
1 (1801)
Entstehung
Seite
141
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141Die beiden vorhin genannten Deputirten entrannendem Tode fast nur durch ein Wunder. Sie wurden mitihren Kutschen in den Fluß gestürzt.Ermordung einer obrigkeitlichen Person zu St.Denis, am 1. Aug. 1789.Aufstände, wie derjenige des 14. Juli, waren keineswegesnach dem Sinne der verschiedenen Partheihäupter. Ihreinziges Bestreben gieng dahin, das Volk wild und unge-recht zu machen, oder wenigstens es herab zu würdigen,indem alle erdenkliche Ausschweifungen in seinem Namenbegangen wurden. Zu Saint=Denis, dicht bei Paris, warBrotmangel, eben so wie in letztgenannter Stadt und inder ganzen Gegend. Die guten Bürger trugen es mit Ge-duld. Dem Lieutenant des Maire, Chatel, einem durchseinen Patriotism höchst achtungswerthen Manne, war esgelungen, das Murren zu dämpfen und die Unruhe zu be-schwichtigen. Allein am Samstag Abend, den 1. August,kommen einige Leute aus dem Ort, die nach der Haupt-stadt gewesen waren, zurück, und zeigen den EinwohnernBrot vor, das ungleich weisser ist, als dasjenige, welchesman in St. Denis verkauft:Meine Freunde, sagen siezu den Handwerksleuten, die sich um sie her versammeln:wir sterben Hungers, und die Hauptstadt lebt im Ueber-flusse; man betriegt uns. Wir müßen Auskunft darüberverlangen. Sogleich drängt sich alles nach ChatelsWohnung; seine Bürgertugenden machten ihn den Faktio-nisten gehässig. Man verlangt, daß der Brotpreis herabge-