Druckschrift 
1 (1801)
Entstehung
Seite
118
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118Boden. Wie schön wär' es gewesen, wenn man nach derEroberung nur Gefangene gemacht, und die Strafbaren un-ter ihnen der Gerechtigkeit überliefert hätte! Allein dasVolk hatte Aufwiegler in seiner Mitte, die es anreitzten,seine Lorbern mit unschuldigem Blute zu färben.Weder von Asselin wollen wir reden, der aus Irr-thum getödtet; noch von Monsigni, der auf den Zinnender Baßille von Schüssen getroffen ward.Zwei andere Bürger büßten ihr Leben im Gedrängeein, als die Zimmer der Stabsoffiziere aufgesprengt wurden.Aber welchen Nutzen hatte man von der Ermordungeines Persans, Lieutenants in der Invalidenkompagnie,der beim Getraidehafen hingeschlachtet; und eines Mirai,ersten Adjudanten derselben, welcher in der Straße Tour-nelles niedergestoßen wurdeWelche lebhafte Reue mußte man nicht empfinden, alsman erfuhr, daß der Major von Losme, der auf demGreveplatze, der Arkade von St. Johann gegenüber, um-gebracht wurde, ein höchst tugendhafter und von allen Ge-fangnen der Bastille innig geliebter Mann war!Zwei gefangene Invaliden kommen über den Greve.platz; sogleich werden sie an den verwünschten Reverberenaufgeknüpft.Was hatten sie verbrochen? Und was hatten ihre Kam-meraden und mehrere Schweitzer gethan, die einem Mu-nizipalbeamten vorgestellt wurden?Ihr habt auf eureMitbürger Feuer gegeben, schrie er sie an: ihr serd desGalgens werth, und er soll euch augenblicklich werden.Solche Züge entstellen den schönsten Sieg. Die Men-ge giebt Beifall und verlangt ihre Hinrichtung. Nichtschnell genug kann man hinzufügen, daß die franz. Garden,