Das schändliche Hinwürgen von mehr als dreitausendSachsen, befohlen von Karl dem Großen und ausge-führt durch seine Trabanten, — zog ihm auch nicht den ge-ringsten Vorwurf zu, weder von den Oberpriestern, die damalsalles vermochten, noch von dem Volke, dessen Rechte zu eh-ren, dieser Fürst heuchelte.Die Ermordungen der Waldenser, die Foltern und Hin-richtungen des finstern und störrigen Ludwig XI. fandenLobredner während seines Lebens; erst viele Jahre nachseinem Tode, wies man ihnen ihren gebührendenPlatz an.Das Blutbad der Bartholomäusnacht ward noch ein-mal gerechtfertigt, und das beinah in unserm Zeitalter. DieHinterbliebenen jener unglücklichen Schlachtopfer weihetenKarl IX. und Katharina von Medicis dem Flu-che aller kommenden Jahrhunderte; — aber nur in der Stil-le, in der Verborgenheit. Der große, edle de l'Hopi-tal selbst begnügte sich, einen lateinischen Vers anzufüh-ren, um dadurch seinen Abscheu zu erkennen zu geben. 3)Er hatte nicht den Muth, sich in den Pallast derer zu ver-fügen, welche diese schaudervolle Begebenheit herbeigeführthatten; er war nicht freimüthig genug, um sie ihnen derbzu verweisen.3) Aus dem Dichter Silius Italicus:Excidat illa dies aevo, nec postera credant Sae-cula etc.De Thou, oder Thuanus wendet diesen Vers in seinerGeschichte auf die Pariser Bluthochzeit an.Der Uebers
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