gehauenen Kopf in ein Gefäß voll Blut. 2) — die grie-chischen und römischen Geschichtschreiber waren keineswegesZeitgenossen jener Despoten, deren frevelvolle Regierung sieaufzeichneten. Tiberius und Nero waren tødt, alsTacitus sie vor den Richtstuhl der Nachwelt schleppte.Während ihres, nur zu langen Daseyns hörte man zwar hie-und da ein dumpfes Murren; aber Niemand hatte dieDreistigkeit, ihnen die Wahrheit ins Gesicht zu sagen; kei-ner wagte es, ihre häßlichen und ekelhaften Züge, der Natur getreu, abzuconterfeien.brauch der, in Ueberfluß vorhandenen Weideörter. Dies darfnach dem orientalischen Recht, welches noch jetzt unter den Arg-bern jener Gegend gilt, schlechterdings nicht geschehen. (SieheBüschings Asien, 3. Ausg. 1. Abth. S. 468.) Die Behandlung,welche dem einen Theil der Gefangenen widerfuhr ist freilichnicht frei von Härte. Aber andre Zeiten, andre Sitten. Undzudem war von der Beimischung dieser Fremdlinge für die, nochschwankende, Staatsverfassung gewiß vieles zu befürchten. Weiterunten läßt P. selbst dem jüdischen Gesetzgeber mehr Gerechtigkeitwiderfahren. Wer sich auf das vollkommenste von der Fried-liebe, der Billigkeit und der Menschlichkeit desselben überzeugenwill, der lese das 2. 20. und mehrere andere Kap. des 5. BuchsDer Ueberſ.Moses.2) So erzählt Herodot, der öfters etwas fabelhaft ist. Er selbst ge-steht, daß noch drei andere Sagen von dem Ende des großen Kyrus vorhanden wären. Mag Xenophons Kyropädie einBuch seyn, wie Fenelons Telemach; seine Nachricht von KyrusTode, (daß er nämlich zu Hause und auch auf dem Bette starb), istimmer glaubwürdiger und wahrscheinlicher, als jene.Der Uebers..1*
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