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6,2,b (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
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^ Ig, Juli. Die luccrnischcn Gesandten i» Llarau cm Luccrn, Bei der dermaligcn Stimmung des

^ ke§ solle weder geistliche noch weltliche Mühe gespart werden, um die Leute auf den Weg des Friedens und^ chorsam zu verleiten, sonst könnte geschehen, daß Lucern nach schon mit wenig Reputation in Aarall abgc-Frieden »och mitten in den Krieg hineingeflochten würde, somit auf der einen Seite der Spott eines

Friedens und auf der andern Seite gleichwohl auch noch der Krieg, den man ausweichen wollte,

Mich,.

Staatsarchiv Luccrn: Acten Togqcnburg. (Orig.)

l^' ^12, lli, Juli, Die Laudsgemeindc in Schwyz zeigt Lucern ohne viel und großes Wortgcrällsch an,die n abermaliges mündliches und schriftliches Anwerbe» von Zng IWll Mann dahin und der Rest an

lMschc Grenze abgehen, Lucern wird aufgefordert, mit und neben Schwyz eilfertig vorzugchen,

Staatsarchiv Lucern: Acten Toggcnburg. (Orig.)

»ichj 1<>, Juli, Die LandSgemcinde Schwyz zeigt dem französischen Botschafter a», daß sie den Friede»

sondern eher Alles daran sczcn werde. Der Botschafter möge doch diese Roth und härteste Drangsaldie . vorstellen und dort um tröstliche Hilfe und Rettung anhalten und bei der großen Geldnoth im Weiter»ihrige verfallene Pension »ach Lucern liefern lasse».

Landesarchiv Schwyz: Acten Toggcnbnrg. (Conccpi.)

Juli, Aarau, Die Gesandten von Zürich an den Befehlshaber der Armee in Maschwandcn,^ese ^ Ausbleiben von Berichten auS Schwyz, Ilnterivaldcn und Zug lasse nichts Anderes abnehmen, als daß»!lc^ , ^ ^^ie nicht gcwillt seien, den bisherigen Erweiterungen ei» Ende zu machen. Daher soll man sich vorblichen Attentaten in bestmöglichen SichcrheitSstand stellen und mit der Generalität von Bern die allfallö" ^derationcn gegen die drei Orte beabrcden, llnmaßgcblich wird die Besczung der Sinserbrüke empfohlen^erdc Abend, nachdem mit Lucern und Ilri des Friedcnsinstrumcntö halber das Fernere abgeschlossen sein

' wirrer Bericht zugesagt,

Staatsarchiv Ziirich: Acten Toggcnbnrg, Friedensverhandlung. (Orig.)

uc c Juli, Rathösubstitut Eschcr in Aarau an den Stadtschreiber in Zürich. Den ganzen Tag

h»Ib igdie Verhandlungen mit Lucern und llri über die Richtigstellung des Friedcnsinstrumcntö; bis Abendsendlich so weit gekommen, daß nur noch der Punkt betreffend die Amnestie unerledigt geblieben.

diesen leztcn Anstand auch zu beseitigen, und den Frieden zu unterschreiben und zu siegeln,angelegentliches Anhalten von Luccrn und Uri den drei Orten eine äußerste Frist bis Mittwoch^ Be ^'""hrt worden, ob sie ebenfalls in diese» Frieden eintreten wollen oder nicht, worauf Lucern und llri

Achtung einer wahren Neutralität versicherten, mögen dann die Sachen in den drei Orten wie immer gehen,

Staatsarchiv Ziirich: Acten Toggcnbnrg, Friedensverhandlung, tOrigg

8 Hz ,

h 17. Juli, Schultheiß, Rath und Hundert von Luccrn an Schwyz, Lucern könne nicht anders,

^ sei»» ^elcl, des Friedens annehmen und darauf bedacht sein, die augenscheinliche Gefahr für die Religio»

"ll> yg? ^""dc s^hst abzuweichen und etwa bessere Zeiten zu erwarten, um AlleS und noch Mchrcres zur Rettung^Ite- !. h'"e zurüf- «d sonst zu erheben. Man wiederhole, daß in Luccrn nicht geringerer katholischer Eifer"», hängte Strafe für die Sünden nehme man keineswegs mit erschrokcnem, aber mit geduldigem Herzen"'tschlvssen sei, auf erste» nnd bald sich fügende» Anlaß, wie auf 1529 gleich auch ein 1531 gefolgt,"Atter Kraft Alles beizutragen, um den katholischen Stand zu größerer Macht als zuvor zu bringen.

Staatsarchiv Lucern: Acten Toggenburg, <Concept,>

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i> d ' 3uli. Luccrn an seine Gesandten in Aarau. Die Situation sei sehr mißlich, da Alles von^»dt ""ßen nur allzusehr androhe; indessen spanne man Alles an, dem Übel zuvorzukommen, wenn es über-der A da durch die Aufwieglungen der Orte Schwyz, Ilntcrwaldcn und Zug die Verbitterung

Willis und zumal auch in der Stadt selbst auf das Höchste gestiegen sei. Mittheilung deS gestrigen

von Schwyz, und was darauf geantwortet worden. Es stehe das Schlimmste zu befürchten, wenn

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