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6,2,b (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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nicht der Streich von oben herab Luccrn in mehrere Sicherheit seze nnd die Eingebunden des hl, Geistes a»l ^Pfad hinleiten. Am Meiste» würde zur Stillung der Aufregung beitragen, wen» die Auöhingabe des Lanwvon 1531 absolut unterbleiben konnte.

Staatsarchiv Luccrn: Acten Togqcnburg. ((sonttp-

814. 1712, 17, Juli, Die Dcputirtcn und Kriegsräthc in Noot an Lucern, Mehr und mehr ßwahrnehmen, daß die Dinge sich troz aller Abmahnungen verschlimmern und die Mannschaft cntschlvsst» ^Brüke zu Gifikon nicht nur nicht zu vcrtheidigcn, sondern mit denjenigen, welche mit Gewalt dieselbe i"verlangen, gemeinsam gegen den Feind zu marschiren. Die Kriegsräthc seien außer Stande, solches zusondern werden sicher von den Bauern genöthigt werden, initznmarschircn. Man drohe der Stadt »»d viele»darin; daher gebe man zu bedenke», ob nicht der Amtschulthcifi sannnt dem Generalmajor sich baldigst dahinsollen, um alle Anordnungen zu treffen, da hier einmal der gefährlichste Ort sei, indem die Truppen dersich mehr und mehr um" Cham versammeln und keinen andern Weg in das Freie Amt haben und diehier wohl zuerst angehen werde,

SwatSarchw L»«nn Attm To(M»burg, (sonne'

kl'». 1712, 18, Juli, Morgens 1 Uhr, Aarau, Johann Kaspar Escher (Sohn des Bürgermeister) " ^it>Halter Alathias Landolt, Commandant des Maschwander Corps, Im Auftrag der Gesandten wird deran den Stadtschrciber abgegangene Bericht abschriftlich mitgctheilt. Daraus werde unschwer entnommendaß es mehr als je nöthig sei, sich in Postnr zu stelle» und dem Feinde die Zähne zu zeigen, um die drei n ^Orte entweder von ihrer Halsstarrigkeit abzubringen oder ihnen recht auf die Haut zu greifen. Dieerwarte» daher, daß die heute beliebte Confercnz mit der Generalität des Standes Bern »»verweilt ihre» enehme und daß man besonders darauf bedacht sei, daß auf erfordernden Fall der Angriff auf allen Linee»Nidwaldcn habe heute einen pochenden Abschlag eingesandt, worauf ihm der sehr erbitterte französische 2» ^eine scharfe Reprimandc zugeschrieben habe. Bern getraue sich, diesen Kanton ernstlich zu überfallen, >ve»"gegen Rapperöwyl, Uznaeh und Gaster einen Vorstoß mache, , ,

Staatsarchiv Zürich: Acten Toggenburst. Friedensverhandlung-

816. 1712, 18, Juli, Morgens 2 Uhr, Berichte des lucernischcn Gesandten in -Aarau an Lucern, Du- ' ^haben 2llles mögliche vorgekehrt, vor Ausfertigung des Friedensvertrags noch einige Zeit zu gewähre», d»

den drei Orten, die den Krieg fortsezen wollen, der endgültige Entschluß in Erfahrung gebracht werden könnt'

und Bern habe» aber SamStag Abend, de» 16, Juli, entschieden jede. Vertagung abgelehnt, da ihre O" ^

länger in der Jnactivn verharren wollen, Pia» habe daher Sonntag den 17, angefangen, von den Sachen^'

Zürich nnd Bern haben de» Tractat schon anfgesezt hervorgenonunen, ihn ablesen lassen und um die Zu!

zu einem-Artikel nach dem andern angefragt. Lucern und Uri hätten aber alsbald abgebrochen und d' .

einer Copie verlangt, um mit Bedächtlichkeit darüber zu rcflcctircn; die Llbschrift sei mitgctheilt, dal»» F

nächste Zusammentritt auf den gleiche» Nachmittag um 1 Uhr angcsezt worden; alle Bitten um Otwäh^^,'

mehr Zeit seien vergeblich gewesen. Die -Aushändigung des Landfriedens stehe zwar nicht wörtlich >>U

allein die Gegner wolle» diese gleichwohl haben; auch die Gcncralamnestie wolle man nicht lediglich zugebcu- ^st

die Beamten der Vvgtcien nnd Andere vorbehalten; dieser Punkt sei noch uncrörtert, eine Lösung sei nicht a»

Heute Morgen soll der Vertrag unterzeichnet und besiegelt werden. ,

Staatsarchiv Luccrn: Acten ToMnbnrg. .

817. 1712, 18. Juli, Lucern an seine Gesandten in Aarau, Die Aushändigung des Landfriedens ^betreffend, über welche mau vormals anders dachte, könne jczt angesichts der großen Bewegung ^Landschaft nicht mehr zugestanden werden; noch weit unmöglicher sei, eine Neutralität zu verspreche»,Landschaft seien solches Gift und Aufstände angestiftet, daß die Obrigkeit, besonders in solchen Dingen,

nach nicht mehr Meister sei, sondern jene, welche vorsahen, daß die Regierung nnd ihre Verspreche»würden. Die Aufregung »nd Wuth etwclchcr Heimlicher in der Stadt und auf dein Land seien äußerstund von Leuten aus der Stadt angezettelt, über welche man aber troz den eifrigsten Nachforschung^ "