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Sofern nun im Übrigen es ist, dost beiden Ständen jemals in den Sin» (gcjkommen, Jhro fürstl, Gnade»,^ Herrn Bischofen zu Constanz an dcrosclben in der Eidgenossenschaft habenden Rechte» und Gerechtigkeiten im^'«gste» zu bckränkeu, Massen beide Stände derosclbcn ausrichtig sinccrirt, die gut »achbarNchc Wohlvcrständniß^culich beizubehalten, ein solches auch in allen Treuen geleistet und die Besazungen der rstädtc Kliugnau »nd"serstuhl ganz befugt zu ihrer eigene» Sicherheit, als denen solche mit übrigen regierenden Orten behörig, vorgc-hingegen hochermeltc Jhro fürstl, Gnaden der Ende» habende Rcchtsameu, »och auch dero Schloß Kaiserstuhl"'wenigsten darmit nicht lädirt »och augegrissc», wie nicht weniger die au verschiedene» Orte» auf thurgauischemallwo mehr hochcrnanut Jhro fürstl. Gnade», der Herr Bischof auch seine Rechte bcsizt, die Huldigung mitbehörigen Unterschied ohne Läsion derselbigen eingenommen habe; soweit entfernt ist auch, daß beide Stände"»igen benachbarte» ReichSständcn einiges widriges Absehe» jemals gehabt oder haben, auch einige» SchrittVoinnreüv rhu» oder thuu lasse» werden, so das Reich im Geringsten berühren möchte, n.assc» auch beide'"'de die vorweudende Lchenschaft des Landö Toggenburgs, so ei» Ilorrornrinm ist, niemale» berührt,
,.^"uch zu berühren gedenken, wie der», auch beide Stände die Ehre gehabt, ein Gleiches Jhro kurfürstl, Durch-/ht von der Pfalz als damaligen Rcichsvicariu». und Jhro Exccllenz den. kaiscrl. Herrn Botschafter Grafen von^tnrannsdorf vorstellig zu »rächen, I». Gegcntheil denselbigen nichtö Erfreulicheres und Erwin.fehlicheres sein»,?' «ls die gutnachbarliche Einverständnisi fürbas zu eultiviren und fortzupflanzen, A»S welch gründlicher Vor-/"»g beide Stände Zürich und Bern die ehrerbietigste Hoffnung tragen, daß Jhro Röm, kai.erl, Majestät Ihr'"höchstes Ansehe» in gegenwärtiges Geschäft nicht wende», noch auch andern höchsten und hohen Potenzen undund deroselben hoebansehnliche Räthe, Botschafter und Gesandte den von böswillige», fal,ch-erdichteren undd ^ besorglich erdichtende» rvidrigen Imiwossimw" cinigeö Gehör gestatte», hingegen geruhen werden zu glauben,tuderoselbcu höchstschäzbare Hülben und Affection beizubehalten jederzeit getrachtet, auch verhoffentlich, ^ Verhalten zu bekannter» Unterscheid anderer lobl. Orte während gegenwärtigem europäischem Krieg eszu erkenne» gegeben, also ...rabläßlich fürohin solcher sich würdig zu machen und bei jede» Begebenheiten"bverein-nrässigen Pflichten und Dienstbeflissenheit in getreuer Beobachtung zu halte» sich befleissen werden,
Zürich und Bern.
Drulcrcwplar mit drr «cgcniiberstchcndr» Grwicbrruiig des Abts von St. Gallen v, 18, Juli 1712,
d»l71Z l? J„„i Preßburg I' Bender an Baron von Thurm, Die Freunde des Abtes dringen darauf,i»V^r unverweilt'den päpstlichen Hof über de» Stand der Dinge unterrichte, damit derselbe durch seinen Nuu.iuSli» bei dem Kaiser iutereedirte Das kaiserl, Ministeriu». verwundere sich nicht genug, daß der Nuntius bei^ Sache so still st-e und wegen St, Gullens bisher auch »och nicht ei» Wort verloren habe, da doch die> bei „»de.» Anlässen, ja manchmal selbst wegen einer unbedeutende» kirchlichen Jurisdiction sich heftig anleaen
" StiftSarchiv St. Galleu: Copialband lK87.
seilet ^8 Juni Schultheiß, Räthe und Hundert von Lucern an die Gesandte» i» Aara», Die Gesandten
' bvch allen Fleiß auwende», daß ans die Friedensverhandlungen sofort eingetreten werde, selbst für den Fall,l'ch allein darauf einlassen wollte; den» es sei Gefahr im Verzug, Von der gestrigen Eonferenz in>»g> ^ habe der Gesandte Oberst Jost Amrhyn heimgebracht, daß in de» Landsge.neinden von ehrenrührerischcnh»,er?"°s°» Geistern und Landschreier» in Schwyz und Zug geredet und berathschlagt worden sei, die lueernische»k°r,Zu freien Leute» auSz.rschreien und dadurch diese und die Freiämter an sich zu ziehen und den Krieg^s!» T"' Zug und anch in Schwyz soll dieses Vorhaben stark betrieben werden; so habe der Stadt,chre.ber^ÜNag - aller Gchein.de darüber aus Schwyz genauen Bericht erhalten; danebcn werden auch »och jpottl.che
listen nnd Pasguillt eingestreut, Staatsarchiv Lucern ^ Acten Togaenburg, i<!oncept,>