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künftiger Streitigkeiten und unter Auslassung oder Limitirung der Kriegskosten tractirt werden möchte,in jedem Fall reputirlicher und iveil auch von Luccrnö Seite vielleicht der Kricgskvsten ivegen AnforderungAbt von St. Gallen gestellt werden sollte.
Staatsarchiv Lucern: Acten Toggenburg. (Concept)
<»'.)<>. >712, 13. Juni. Verabschiedung der bisherigen bernischen Repräsentanten in Zürich, VcnnerFrisching und Obercommandant Ütiklaus von Dieschach, von denen der crstcrc zum Präsidenten des bernischk" ^ :kriegsraths und lczterer zum Feldoberstcn der Armee gewählt worden war. An ihre Stelle treten den 15- ^Venner Johann Anton Kilchberger, Herr zu Brcmgarten, und Bernhard Effinger, Herr zu Wildegg.
Staatsarchive Zürich u. Bern: Missivcn u. Rathsprotokolle.
<!!>!. 1712, 13. Juni. Die schwyzcrische Landögcincinde ans der Fürti bei Wolleran ordnet eine Gesa»d^.^nach Lueern zu der verabredeten, aber nicht effcctuirten Confcrcnz ab, um zu eröffnen, sie verwerfe die vonund Bern vorgeschlagenen Punkte gar und ganz, und wolle viel eher Blut und Leben daran wagen, wcshakatholischen Orte um Gottes und aller Heiligen willen ersucht werden sollen, mit Schwyz die Waffen zu crg»
Vnvdcsvrchiv Schwill Acten Toggcnburg. <UonccPi-l
Den 13. Juni fanden sich in Luccrn wirklich Gesandtschaften der IV Orte ein, ohne jedoch zu einer v . ,samen Besprechung zusammcntrctcn zu können. Lnccrn bedeutete den einzelnen Gesandten, daß es auf den odenken müsse. Dazwischen begehrten llri, Schwyz und Untcrwaldcn, daß Luccrn auf den 17. Juni Morg»'»^Kriegsconfercnz »ach Vuonas ausschreibe.
Staatsarchiv Luccrn u. LandcSarchiv Schwyz - Acten Z oagenburtt-
<»112. 1712, 13. Juni. Über die von der Stadt Bern aufgestellten nenn Punkte betreffend die Stadt ^ ^erklärt sich Zürich dahin.' 1. Die Garnison soll, wie biöanhin, ungehindert Gottesdienst halten könne»-aber Bade» in die Mitregierung der andern Orte zurükfallc» sollte, verbleibt Zürich bcl dem ersten P»"Capitulationsentwnrfs, daß nämlich den Rcformirten eine Kirche samint Friedhof eingeräumt werde. 2. ^Polizeiwesen und den Rath zu Baden betrifft, mag es bei dem Vorschlag Berns verbleiben, sofern BadenStände übergeht. 3. Über die Gelder, Silbergeschirr, Pretiosen, Vorräthe, Panner, Ehrenzeichen undein genaues Verzeichnis! zu erstellen, um daraufhin Alles zu theilen und abzuführen; ebenso sollen die ^ausgekauft werden. 4. Die sämmtlichcn nach Baden geflüchteten Güter sind zu inventarisiren und diefügung darüber wird vorbehalten. 5. Die Stadt Baden soll in Erwartung, wie man sie mit KriegSkostc» ^wolle, einstweilen die Garnison vollständig unterhalten. Im Übrigen wird Bern zugestimmt, imincrhlN ^Meinung, daß Zürich für Abtretung des Dorfes Hottwcil angemessen entschädigt werde und Bern sich ausff'wie es mit Bremgarten und Mellingen gehalten werden solle.
Staatsarchiv Zürich! Acten Tvtw"»"""'
<1113. 1712, 13. Juni. Zürich au seinen Repräsentanten in Bern. Zürich hat gegen das von BernMemorial a» den Kaiser Bedenken und wünscht die Weglassung der Personalien betreffend den Botschaftmannödorf, da er erst neuerdings wieder accreditirt und demnach am kaiserlichen Hof annoch instehen müsse. Das kaiserliche Decret an das Reichsconvent beruhe zweifelsfrei auf den Berichten desdas beweise, daß Trautmannödvrs immer noch Gehör finde. Diese Bedenken seien vorerst dem Schultheißvertraulich mitzutheilcn und auch zu sondiren, ob die Rükäußerung beider Stände und gleichzeitig die Gl»einfach in Form eines Memorials angehe. Die katholischen Orte, die stets ans die kaiserliche Hilfe pochc»,durch das lezte Schreiben des Kaisers auch auf die Probe gcsczt, ob sie ihm zu seiner Wahl Glük wünfflff"oder nicht. Es sei vielleicht angezeigt, den Beschluß der Katholischen in diesem Punkte abzuwarten.
StnntSurchiv Zürich: Geheimes Mi»ivcubuch?-
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<1114. 1712, l3. Juni. Die Gencralstaaten der Vereinigten Niederlande sprechen sich gegen Znnwin Antwort auf ihren Erlaß vom 23. Mai dahin ans: Es wäre zu wünschen gewesen, daß das g»E