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6,2,b (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
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68k. 1712, 11. Juni, Kastel Gandolfo. Päpstliches Breve an den erwählte» römischen Kaiser,lllnrissiink in Christo llli nostor snlutvm. Unjostnti sum poriulla no Xodis ^rnvin nelmocluin ntguo molsstn>mn nmlichnnn» intpstini bvlli sominn vol potius initin «jNN intor Nkivktios unporrimk oxortn sunt.^>Iv »mini pro sin^nlnri tun prrnlkntin iutoiloxkris, viusmoä! motu», nisi mnturo eomprinmntur, maxnum nc^alk j„ inoviulium oruptnros vsso, guoä tniniem ijs gui opilrus viribusguo minus vnlsnt irropurnlnlk exitinmErnvin imlo pkiionln non minus Lntlrolieorum l'ng-onim lilmrtnti gnnin mtlioiloxiu roli^ioni iinpoinlkutin,ijjj» nrmis Avrvmln sit, putoiiio nnimo rkputnntks, au poeuiiim sulrsitlin gum sumimv nimiumguo notmIw«toliei «tiffiaultutes pntikbirntur, ijsllkm I'nzzi» Lntlioliois suppväitnrk non prmtkrinisimus; prmoipnnm

u «pvm ans aripiknäi ax ^ruvibus gnidus jum proninntnr, innitolpio muioridus «zuus motuark pnssunt^sustij», i» zzruzvuliciu Nujsstutis suuk uutlwritutk ua opo oonstitui llkbers nemo non viäet. (juooirou pro munara^»tro pi-uatvr imnlum sollieiti tum äo (tutlioliouo liäoi inäomnitutk, tum ktium äo sulutk et truinzuillitutekuin Mos muANUm in äisorimkn uäiluotos oonsxioimus, eorum tutslum et putrooiniuin guo muiori

^uuuis stinlio sibi commeiuiumus ue potimus, ut liuno ouusuin so unimi rolmrv iuvunäum susoipins, quo 1)ei>>vr m eu u^itur, ul> ipsu insi^ni uo uvitu xiotuts tun muximv xostulut. I'luru äe Imo eoäem urxnmento> eoruin oxpliondit Vileotus lilin» noster Julius 8. Ii. k. (turäinulis I'in/xn ipnnn Imnixiik pro mors tuo uuäireAruvudkris, >lum Hos Xpostolionm lienoäiktionein cum porpetuo keiieitutis tuuo voto eoniunotum äluiestuti^ unnrntissiino impertimur. Outum in ^roe (lustri (lunäulpiii Die XI .lnnij 1712.

StiftSarchiv St. Gallen: ^atn. Iiist-orioa, kud. XIII. ta.se. 28. (Abschrift.)

^ 687. 1712, 1Z. Juni, 'Aarau. Bericht des lucernische» Gesandten Llmrhyn über die Verhandlungen zwischenfranzösische» Botschafter und den Gesandten von Zürich und Bern. Der französische Botschafter habe, laut'^r Eröffnung, de» beiden Städten so stark zugeredet und solche Vorstellungen gemacht, daß, wen» nicht allzu"ud hoelnuüthige Geister da wäre», eine gute Wirkung zu freundlichem Vergleich hätte erwartet werden

s, - Der Botschafter bekenne selbst, daß AlleS vergeblich war; die zwei Stände seien derart von den gemachtenallerhand Sachen, ja Kinderspiel hervorgesucht, ihr ungerechtes Beginnen für gerecht anzumalen und unter

hob

Eningen und einbildenden Siegen aufgeblasen, daß die Verhandlungen immer schwerer werden dürften.

«sie

als <.j„ Hauptcrimcn angezogen, daß bei 'Anfang der Unruhe» einem Bcrner in Luccrn der Ankauf von»i ^ ^ abgeschlagen worden. Bern habe von seinen Truppen in Frankreich und Holland je vierzig tüchtige Wacht-und Soldaten hcimberufe», um sie zu Officicre» und Wachtmeistern zu befördern, der Botschafter habeKreits vorgcsorgt, daß ihnen der Durchpaß versagt werde.

Staatsarchiv Luccrn: Acten Poggenburg. (Orig.)

^ 688. 1712, 12. Juni. Schultheiß, Aiäthc und die Hundert von Luccrn an llri, Schwhz, lluterwalden und Zug.Gesichts der verwirrte» Sachlage i» den Verhandlungen zu Aara» würde Luccrn die nächst gelegenen katholischen^ ° Zu einer Cvnferenz eingeladen haben, wenn die knappe Zeit dies gestattete. Die IV Orte werde» demnach^ künftige» Mittwoch nach Aarau zurükkehrendcn Gesandten mit eigentlicher, auch so beschaffener»>z ^wn z» versehen, damit dem katholischen Vaterland nicht noch größerer Rachthcil erwachse, sondern etwa'6)st die Sachen wiederum hergestellt werden können.

Staatsarchiv Luccrn. Acten Toggcnburg. (Conccpt.) — Landcsarchiv Schwyz: Acten Toggcnburg. (Orig.)

1712, 12. ». 13. Juni. Luccrn gibt seinen Gesandten nach Aaran folgende Instructions In BeherzigungZU», ^!"bglichkeit, den Krieg fortzusezen, und der Gefahr, Alles zu verlieren, habe man gezwungen und gedrungenfür« ^ben anrathcn und gleichwohl instruircn müssen, daß guooumpio moäo der Friede fürdersam gemacht, wenigstensHy ^enn sich auch die übrigen nächstgclegencn katholische» Kantone widrigtc», auch wohl etwa die gemeinen

fta» Thcile davon abzutreten, wobei aber, was möglich, in allwcg abgemarktet werden soll. Weil der

-»..Mische alle Hände noch nicht von der Sache gezogen, könne immer dringender um seine Mediation

werden. Vor Allein aber meint Lucer», daß möglichst ans eine Vcrtheilung der Vogtcien, »m 'Abhebung