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^ -M. 17iz^ 13. Mai. Die lucernischen KriegSräthe in Surfte an Lucern. Bei der nunmehr zu entscheidendenftu ^ neuerdings ausgeschriebene Tagleistung in Ölten und Aarbnrg besuchen oder den ädriegöoperationen
" ^rzug gkben solle, spreche gegen leztercs die Wahrnehmung, das? die übrigen katholischen Orte nur mit guten^^ft'Itungcn pie Hand gehen und zu wirklichen Thätlichkcitcn nicht schreiten wollen. Wenn man einmal denzüke, müssen die Scheiden verworfen werden; daher finde man für besser, den Friedenögedankcn noch längerniüssen alle Orte in Ölten erscheinen, damit die Sache nicht durch dritte Unterredung, sondern
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^cr>, Mund vorgenommen werde» konnte. Allerdings erachtete man die Verlegung der Tagsaznng nach
rhal ^ftr, weil dort noch viele friedliebende Gemüther seien, die bei gründlicher Aufklärung über den Sach-lich' dem Frieden geneigt wäre». Die KriegSräthe befürworten eine Zuschrift in diesem Sinne an Bern,b»r ^^laz, Luccrn tvvlle, dasi Jedermann sein Recht geschehe, man habe gar wohl ersehe», das; den Toggen-i» dem Einen und Andern von dem Abt zu hart zugcsezt worden sei.
Staatsarchiv Lucer» - Acten Toggenburg. eOrig.t
Hstkir'^' d'ucern theilt den KriegSräthe» in Surfte mit, dasi in den ober» Freiämtern bei
Heidegg die Unterthanen sich aufrührerisch benehme», verdächtige Zusammenkünfte halten und die»iäu " ergreifen tvollcn, tveil in Zürich in den Kaufhäusern und sonsten angeschlagen sei, daß wer still size,^ gefährden habe.
Staatsarchiv Lucern: Acten Toggcuburg. (Orig.)
^ Schwyz (und Zug) auttvorten de» uubethciligteu Orten in Baden, dasi sie die ans
beft Marburg ausgeschriebene Tagsaznng nicht besuchen werden, da keine Aussieht auf ein Entgegenkommen^ Stä»pg Zürich und Bern sei, diese vielmehr mit ihren Thätlichkcite» fortfahren.
Landcsarchw Schwyz: Actcn Toggcnbnrg (Copie) — Das Zugcr Schrcibcn i. Staatsarchiv Luccrn: Acic» Toggcnbnrg. <CoPic.>
^en> ^' ^ ^ Biai. Bern verstärkt seine Arinee bei Lcnzburg mit 3lM> Mann und ermäelitigt seine
Alanten in Zürich und die Generalität in Lenzburg, in beidseitigem Einverständnis! darüber zu verfüge».
Staatsarchiv Bern: Toggcnlmrgbüchcr ü. 80.
ii,^ l712, 13. Mai. Kaiser Karl VI. accrcditirt den bisherigen kaiserlichen Botschafter, Graf von Traut-
bei de» Ständen Zürich und Bern mit besonderer Hinwcisung auf die dermaligc» Empörungen.
Staatsarchiv Zürich: Acten Tvggculmrg. (Orig.)
^^'lschaftcr das de» 2». Mai an mir dem Bemerken, dasi der Kaiser dem Abt von St. Gallen
"sch " beiden Ständen und seinen rebellirenden Ilnterthanen in irgend einen Vergleich weder gütlich
T^^^'unge» einzulassen, der zu Racüthcil der kaiserlichen und ReichSlehen gereichen könnte. Wenn die zwei^tvrd Ü"hern Ruhe- und Besizstand nicht tviederherstellen, sei der Kaiser entschlossen, in Kurzem ernstlicheMnge» gg^n sie ergehe» zu lassen.
Staatsarchiv Zürich: Acten Toggcnburg (»ud 20. Mai.) (Orig.)
Fri^, Zürich dankt dem Herzog von Savoye» für sein ausgesprochenes Interesse an dem
seh,^ Eidgenossenschaft und versichert ihn, dasi die dem Land Toggenbnrg geleistete Hilft zur Erlangungftr ilütlichem Wege unerreichbar gebliebenen Rechte zu keinem andern Ende ziele, als das glimmende Feuer""i)e in der Eidgenossenschaft auszulöschen und einen wahren und ausrichtigen Frieden fcstzusezc».
Staatsarchiv Zürich: Geheim. Missivenlmch v- 246.
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slcid,. ^2, Isi. Mai. Antivorl von Zürich und Bern ans die Note deS kaiserlichen Gesandten vom t>. Mai.
dermcincn, ihr Vorgehen in dem Toggcnburgerhandel entspreche durchaus dem geistliche», weltlichen
Aich, ^ ^'^cht; sj,. ^aren verursacht und berechtigt, den Toggenburgern zu Hilfe zu kommen, um sie vor gänzlichemleg»„^„^aen, nachdem die vormaligen Mcdiativnsmittel und die jederweilige Bereitivilligkeit zu gütlicher Bei-"^^>g in Vergessenheit gesczt worden tvareu. Weit entfernt, Unruhen im eigenen und benachbarten Landen