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zu ^ vorgeschlagen worden, um GottcSwillen doch nichts ohne den Rath beider Staudt Zürich und Bernch,e möglich war, Alles abzulehnen, sei endlich statt der Reise nach Schwyz auf de» 12. Mai
v e "eue Unterredung mit Stadler und zwei oder drei seiner Freunde in Richtcrswyl beschlossen worden, um zudaß Schwyz das bei beiden Ständen Geschehene genehm halte, was vermuthlich nicht geschehen werde;Ich »ur das rcdrcssirt werden, über das man stch im Hummelwald ein wenig frcimüthig ausgelassen.
vielleicht Herr Stadler so viel wird ausrichten können, daß Toggcnburg lüstern bleibe» möchte,triff Abgeordnete zu senden. Schließlich wird Rath begehrt, damit die Toggcnburgcr sich zu verhalten
g,/"' ""> nicht aus Unbedacht und Unvorsicht zu verderben, was durch die hohen Patrone mit großer Sorgfalt'bebaut worden.
Staatsarchiv Zürich - A. a. O <Orig.) — Staatsarchiv Bern: Toggcnburgbiich-r 00. S3.
Tcl» ^ 12. u. 13. Mai. Confercnz zwischen Schwyz und Toggenburg zu Bach. Über diese Besprechung, welche
dein Landvogt Stadler nicht obrigkeitlich, sondern nur xormissivo bewilligte, liege» folgende zwei Berichte vor:Sä, an den Rath in Schwyz. n. Landainmaiin Schorno, Landvogt Stadler, Landvogt (Zoh. Joseph)
"»d Landschreiber Janser kommen den 12. Mai Abends in Bäch an; einige der Toggenburgcrgttis ^öffnen, es sei ihre Absicht, mit Schwyz zu cvnfcriren, nicht auf Bäch, sondern auf Richtcrswyldcrd? worauf Schwyz nicht eingeht, da die Toggcnburgcr die Unterredung verlangt und Richtcrswyl etwa?
vorkomme. Ii. Am nächsten Morgen erscheinen die Toggcnburger, nämlich Panncrherr Bösch, Hauptmann^Uteiu Maggion, Zeughcrr Wirrh und Stägcr in Bäch; neben ander» Vorstellungen war ihr ganzes
^»»ktc^'" ^richtet, Schwyz zu überzeugen, daß cS ihnen die bereits in Wirksamkeit gcsczleu fünf oder sechs3us« ^ ^^ötige und von einer Landögcmeinde gutheißen lasse. Solchem Verlangen sei nicht entsprochen und keineAlchen dasiir ihnen aber alle unzulässigen Proccdure» und verübten Gewaltthatcn vorgehalten und sie von
bchek/- ^^^"whnt worden. Keller habe zuerst gesagt, die Toggcnburgcr seien vor zwei Jahren in einer tiefen Grubeihnen nicht die Hand geboten, hätte» sie darin crcpiren und unterliegen müssen; auf dies habeliyf/'""'""" Schorno erwiedert, freilich hätten sie in der Grube die Hand auSgestrckt, allein statt der rechte» die^!fe br^ ^ entweder Gott oder der „andere" herausgezogen. Es wäre für Toggcnburg anständiger gewesen,dein r verlandrechtetcn Orten, statt bei Zürich und Bern zu suchen. Panncrherr Bösch habe sich aber bei>vyg ^ Abschied herausgelassen, die bereits ausgeführten sechs Punkte müssen aufrecht erhalte» werde», koste eöLeib und Leben. Landvogt Schnürigcr habe das Vorbringen des Landaininan» Schorno bestätigt.^vsta»d der Pricstcrschaft auö Toggcnburg vorlagen und verlesen wurden, in welche» ihr bejammerter
Wdlin Gefahr der Religion vorgestellt, habe Stadler Alles bemänteln und beschöncn wollen und erst
^vth die Religionsgefahr gestehen müsse». Stadler habe dagegen auch ein Schreibe», welches mnoäi»r c"" weder mit Ort noch Namen als der Unterschrift Wilhelm Ehrenreich von Biedermannstren versehen^^'orgezogen; er habe cS zuerst für das Schreiben cincö katholischen Biedermanns ausgedeutet, zulczt es0n kezerischcs betiteln hören und nolons volous es auch selbst bekennen müsse».
Landcsarchiv Schwyz: Acte» ToiMnburiz.
Astern ^^lauö Rüdlingcr an Sekelmeistcr Rahn in Zürich aus Richtcrswyl v. 13. Mai. Als die Toggcnburger^^tagzcit allhier eintreffen wollten, sei ihnen Herr Stadler mir einem Schifflcin von Bäch entgegen5!ai,d d Bäch eingeladen; die Toggenburgcr haben ihn darauf mit ihrem Schiff bis an das
Schirl,^ vorgestellt, daß die Unterredung nach Richtcrswyl verabredet sei. Stadler habe darauf
^^redc Expresse» bedeutet, cS sei ihm verboten, auf fremdem Gebiet über das Toggcnburgergeschüft
v»d ^' halten, und ersucht, nach Bäch zu kommen. Am Morgen seien dann ihrer vier nach Bäch gegangen^lläu/" ^ Schwyzer gebeten, die Handlung der Städte Zürich und Bern genehm zu halten; sie haben aber^aß /""vnstrirt, wie dies beiden Orten nachthcilig sein und zu großem Spott gereichen könnte. ES sei billig,^^ichei Handlungen durch Schwyz und nicht durch solche, welche diesem vormals so viel Ungemach und^ angcthan, sollten expcdirt werden. Habe man vordem mit Kriegen etwas gesucht und nicht erhalte»,
iu derst,^" brachen, daß ein solcher Ort begierig sei, daS Nämliche mit guter Manier und auf friedlichem WegeOb Gott will, werde man die guten alten Freunde nicht so leicht hintansczcn und geschehe es dennoch,
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