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und aufrichtigem Gcmüthc hcrflicßcnd, aufnehmen werde und behalte sich im andern Falle die schon früher c>»^wendete Protestatio!? und alle Rechte vor. Was dem Abte am schmerzlichsten zu Gcmüth dringe, sei, daß dcr bdie katholische Eidgenossenschaft so angelegentlich gesuchte Nuzen der Religion, nach so vielfältig angewendeter Aund Kosten seitens des Abtes, durch das Vorgehen von Schwyz gehemmt und zu Boden gelegt werde» bSchwyz möge doch so gründlicher Vorstellung der Wahrheit in alter Wohlgcwogcnheit willfahren und die "zichung des Landsgemeindcbcschlusscs und den auf dei? st. Juni angcscztcn Tag aufschiebe!?, bis der Abt aufhiemit freundlich nachgesuchten Confercnz den schwyzcrischerseits empfangenen Nngrund beweisen und klar dMkönne, wie schwer er beschädigt und in seinen landesherrlichen Rechten bcnachtheiligt sei, mit den? NnerbictcM^zu Allem bereit finden zu lassen, was man ihm gegen seine Beschwerden billig und gcrechterwcisc zumuthc»wozu ihn das liebe Recht verbindlich machen könne.
Landcsarchiv Schwyz: Acten ToMttburg-
58. 1703, 4. Juni. Protestatio» des Abtes wider die Landrcchtserncucrung. Johann Georgfürstl. st. gallischer Rath und Landschreibcr i»? Tvggenburg, in Begleit der st. gallischen Näthe Mathias^Lcheuvogt zu W?)l, Amtinaun Lcdcrgcrw', Secrctär Piilicr und der vom toggcnburgischcn Landrath Abgcc» ,Amman» Franz Karl Falk von Pctcrzcll, Hauptmann Johann Rudolph Keller von Bütschwyl, Schultheiß w'ö ^Kaspar Wirth von Lichtcnstcig, Joseph Grob von Dictfurt, Vogt Christoph Lübcr von Magdenau ui?d ^a»d^^^tili Geiger aus de?» Thurthal, eröffnet den in? Wirthshause zur Traube in Lichtensteig versammeltenvon Schwyz und Glarus, in Gegenwart des behufö Beurkundung dieses Actes berufenen kaiserlichen Notais ^ ^Ritz, .1. U. 0. und Actnar der st. gallischen Kaufmannschaft, sammt inehrcrcn Zeugen, den feierlichen ^
Abtes >vidcr die Landrechtserneucrung und schlägt, unter Vorbehalt aller Rechte des Abtes, gegen die Vornü -ber zwei Stände das unparteiische eidgenössische Recht vor. Darauf erklären die Gesandten von Schwyz u»d "es befremde sie diese in der Eidgenossenschaft ungewohnte Protestatio» in Gegenwart eines Notars und ^die vcrmuthcn lasse, als wolle man die Sache vor einen fremden Richter ziehen. Diese Protestatio» ^ ^unnöthig, da die von Landschreibcr Lcdcrgerw jüngst vor dem gesessenen Rath zu Schwyz gcthane nämliche Ei 'von Niemand abgcläugnct werde und die Eidgenossen sonst einander ohne solche Formalitäten getrautSie begehren, daß der Notar, zwar nicht als solcher, aber als ein ehrlicher Eidgenosse, hicvon Vorwerk ^und auch notirc, daß die das Landrecht betreffenden Briefe durchaus klar und sonach keiner weiter»oder Confcrenzcn bedürfen, und daß beide Orte in des Abtes landhcrrlichen Rechte weder Abbruch nwh ,thun wollen. Bei der auf den st. Juni angeordneten Landrcchtserneucrung habe es endgültig sein Bcivcu >wäre beiden Orten die Anwesenheit des Abtes lieb gewesen; dieser habe die Orte oft vertröstet, ihnen die S" ^Argumentcu, die klarer als das Tageslicht seien, verständlich zu machen, was aber weder auf der k5onssuEinsiedel» noch zu Nappcrswyl geschehen sei. Wegen Schwachheit des Gedächtnisses solle man ihnen doch lübergeben, welches Landrccht man denn für das rechte oder unrechte halte und wogegen man eigentlich 1'^'
Stiftsarchiv St. Galten: Acten Toggcnburg, Rulir. 85, rase. 54. (Besiegeltes OriipneU
VIll. Zu Abschied SSI. <Seite ?0V7.)
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sti). 1703, 26. Juli, Glarus. Landschrciber Dinner an Stadtschreiber Werdmüllcr in Zürich- ^Stadler hat den 24. Juli in Rcichenburg eine vertrauliche Unterredung über die Toggcnburger AngelegenLandvogt Gallati und Landvogt Blumer gehabt. Dieser Herr hat einen steifen Vvrsaz, die Partei der flcburger redlich zu halten, angeschaut, (daß) ihm seine Glückseligkeit nicht wenig daran haftet, indem der " „jchtMassen getrieben lverdc, die fürstliche Partei wieder emporzuheben, auf alle ersiunlichc Weise und ^^.^jstc»nur heimlich die geschlagene Münze auf Silber und Gold geprägt, sondern auch öffentlich unter den ist,
grobe Sorten mit Fäusten ausgethcilt werden. Warum ich sage, daß Stadlers Glückseligkeit frciuntcr ve>^er hat zun? WiderstandAdie Herren Häupter und fürnehmster? Räthe zu Schwyz; seine Partei wider stl