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' brigen aber war Alles still und ruhig, bis die Behörden vvn Schwyz seit mehr den siebzig Jahre» den Äbten^ " "ch und ganz inständig angesonncn hätten, durch de» Huminclwald eine Strasic zu eröffnen. Abt unddieses Geschäft in seinem Grund und Umständen und besonders in Bezug auf die Consequcnzcn,. erkannt und leicht ermessen können, wem es wohl oder weh thuc, und daß ihnen große Oppositiongew Untcrthanen, sondern Andern und Mächtiger», welche die Ausführung dieses Weges niemals
" sehen könne», bevorstehen werde. Deshalb hat das Stift vorerst den Spizen der Behörde und nachher denMi Gewalte» von Schwyz seine Bedenken und Sorgfältigkeitcn in eidgenössischen Treuen mündlich und schriftlichl»et und sich geweigert an das Werk zu gehen, bis es der dieSfälligcn Meinung von Schwyz und auch seinesSchirmes mündlich und schriftlich wohl versichert gewesen, und habe sich der Abt in seinen Bedenkender« und wirklich das, was er besorgte, an sich erfahren müssen, nämlich daß die Gemeinde Wattwyl, in
dbe" Straße liege, sich zuerst aufbäumte und aus einer Privat- eine gemeine Landcssache machte, bei
cm U,,laß einen großen Schwall mehrthcils von Rcligivnspnnkten zusammentrug, zu Unzeiten einen Landtag»ige,, wollte und den Kanton Glarus endlich so weit bewog, daß dieser mitten im Winter und in den kürzestenLaich" ^ Einberufung der tvggenburgischen Landsgcmcinde freundlich und unfreundlich und die Erneuerung desi»r derselben begehrte. ES sei Thatsache und schriftlich nachweisbar, daß die protestantischen Untcrthanen
brau ^cnburg bei der evangelischen Konferenz in Aaran im Januar 17l)Z neunzehn Religionöbcschwcrden vor-Abz ^ vorüber sogar die Prädicantcn in England mit großer Klage und Wchmüthigkcit geschrieben haben,hält Tvggmiburger nöthig befanden, auch die Gunst und Zuneigung vvn Schwyz zu gewinnen zu suchen,
BlcM' ^ ^urbc und Casague geändert, das Rcligionöintcrcssc mit dem politischen Dekinantel und dem Schein der^lük 's bcdekt und mithin sagen und vorgeben müssen, was ihnen gar nicht am Herzen gelegen war. Daslvelm ^ Toggenburger und das Unglük für de» Abt sei so groß gewesen, daß sie einige Personen fanden,crsn unbegründeten und erdichteten Vorwand Gehör gaben, und im Schwyzcrland der Ruf und das Geschrei
"udere ^ bedacht und entschlossen, daö Landrccht über den Haufen zu stürzen, wie der eine und
Älles" ^ Lullischc Rath sich dessen habe verlauten lassen, und die neue Straße gar nicht auszuführen. Da dies^rieb""'^^ Vater der Lügen erfunden sein könne, so habe die Nothwendigkcit dem Abte vorge-
^clvalt" ^ ^uche bei Rath und Landsgemcindc richtig zu stellen und zu bezeugen, daß ihm mit jenen Vorgabenöstchw ^"recht geschehe; der Abt erkläre daher auch in Wahrheit, daß er das Landrecht, wie es gelobt und^hre worden, ehrlich und aufrichtig halten wolle und zu Schwyz für das Vaterland und die Religio»^ldstr ^ut seze» werde. Er wolle sich auch darum ansehen und finden lassen, wenn nicht die Hummel-
bab"^ ^^'Zug und in kürzester Zeit vollkommen erstellt sei. Der toggcnburgischen Landsgcmcinde undchaii«, ^ ^urgeschlagenen Landrechtserncuerung habe er nur aus dem Grunde widersprochen, weil viele der Unter-tan s der Landsgemeindeversammlung von ihren Wohnungen in die acht Stunden zu gehen haben,^ctrac, ^ betrachten, was es für eine Zumuthung sei, daß zu der Zeit, wo die Tagcshelle nicht acht Stundenäffend und Unschuldige in'S Feld, Schnee und Wind gejagt und genöthigt werden sollen, daß etliche^bssta U' den schweren Zeitläufen fast zwei Tage in dem Wirthshaus liegen und das Ihre verzehrenunbefangene Gcmüth solle doch erwägen, ob cS rathsam sei, in solcher Verwirrung eine Anzahldaß Mss"" sieben und mehr tausend zusammenzuhalten und sich in die Gefahr zu stellen, wohin in solcher GelegenheitBZaß. gerichtet war, und waS eine jede unglükliche Zufälligkeit gebären oder hervorgebracht haben möchte.
n ^ übrige Materie betreffe, so sei diese sehr weitläufig und an sich nicht geeignet für Behandlung anz» ^ werde nicht unterlassen, daS Nöthige einem gesessenen Rathe zu Schwyz seiner Zeit
»lüfst also klar darzulegen, daß man die aufrichtige Absicht des Abtes uuwidersprcchlich anerkennen
»»d ^ ^urstehcnde vvrgängige Bericht über die Hauptsache aber bezwcke einfach, Schwyz richtig zu infvrmircn^hrer'm^^ ^'brigen Meinungen zu benehmen, welche daselbst zu Nachthcil der Ehre dcS Abtes und der Sachen^uandtniß vorgespiegelt werden wollen.
Landcsarchiv Schwyz: Acten Toggcnburg.