2:j 4'.)
II. Z» Abschied 4Ü7., I». (Seite 847.)
"^iste '47. Januar. Pannerherr V. Büsch »ud der Sohn des Eommissär Edelmann eröffnen vor Bnrgcr-
G ^ Meyer und Sekclmeistcr Rah» in Zürich folgende Anliegen: 1. Des Panncrherrn Sohn redete vergangenenLandschaft für Wachtkosten am Bodensce aus den Jahren 1687 nnd 1688 eine Forderung^4hejs gemeine Land stellte, man solle den Ammann und die Ausschüsse, sofern sie de» Landcs-
vergeben, absezen. Hiefür wurde er den 7. Decembcr 1696 in eine Buße von zweihundert Ducate»fts q, ^ gleichen Tag wurde Panncrherr Büsch um fünfhundert Thaler gestraft, weil er bei Besichtigung^Ne» D Lichtcnstcig das Panner zu sehen begehrte und da kein Schlüssel zu finden, das Kästchen durch
Haft öffnen ließ, das Panner dann besichtigte und nachher wieder verwahrte. 3. Die Rede im Humniel-
h'egen des Tagwens werde ihnen als eine dem Abte zugelegte Ungerechtigkeit ausgestrichen, um derenwillen
worden. All' das führe dazu, daß sie zur Zeit, da sie noch bei Vermögen, auf Auswanderunguulssen, zu welchem Zwek ei» Anleihen von dreitausend Gulden sollicitirt wird. Den Beschwerdeführernerkennen gegeben, das eine und andere ihrer Worte habe den Abt an der Ehre berührt; man hättedrillt gebrauchen sollen, der Wegzug aus dem Toggenburg würde das evangelische Wesen statt bessern nur
^ Weiter» wird das Anleihen den 8. Februar von den Geheimen abgelehnt, um die Betheiligten nichttzr st^ßern Verdacht zu bringen; denselben wird der Rath erthcilt, die in den Acten der tvggenbnrgischenhk»s begriffnen Accessoria der unvorsichtigen Pannerbcsichtigung und der unbe>onnenen Reden wegen Tag-
»ls ""5""g "»d der Gcmeindcausschüssc oder Vorgcsczten Absezung fördcrsamst gütlich um so eher beizulegen." barin gewahrsamer hätte verfahren können.
^ Staatsarchiv Zürich: Actm Zoggenbure, und geheimes Rathsprototoll Nr. »V7S. tot. S.
Oeries/ 3. März. Landammann Zwicki übermittelt an Stadtunterschreiber Johann Rudolph Lavater einen
^ns Pannerhcrrn Büsch vom 23. Februar, wonach der Abt die Wattwyler den 18. Februar mit ihrem
^»dcr/" ^ Gemeinde mit dem Straßenbau keine Ewigkeit, neue Wcggclder, Zölle und dergleichen aufzuerlegen,sich bie Uznacher in gleicher Angelegenheit gehalten werden und mit einen» Stüklcin Geld
l>or( vor Landvogt von Toggenburg zurükgcwiescn habe. Auch die Rede im Hummelwald müsse
u»h untersucht »Verden. Auf erneuertes Anhalten wurde ihnen die Abhaltung einer Gemeinde versagt
Zchj^i I. ^stattet, einigen Ältesten der Gemeinde Bericht über die Strasienangelegcnhcit zu erstatten. Landamman»a» dix Rath, ob es nun nicht an der Zeit sei, die Sache statt an das Landvogtciamt gehen zu lassen,
bkrlandrechtetcn Orte zu bringen.
^ Staatsarchiv Zürich: A. a. O.
^ottnu', 7. März. Unterschreibe»: Lavater an Landau»»»«»» Zwicki. Zürich wünscht, daß die Ausschüsse von
herg^ "^ch'ualö vor de» Abt kehren mit der Bitte, sie bezüglich des Straßenbaus »ach den Landcsverträgcn und^he ^wohnheit und in den übrigen nebensächlichen Umstände» nach Milde zu behandeln und die erwünschteTehg». gewähren oder aber zu gestatten, bei den vcrlandrcchtctcn Orten sich Raths zu erholen. Finden sie daraus^ 'ucht, öffnet sich ihnen dann das Feld zur Anbahnung eines frcnndlichcn Congrcsscs mit Schivyz undÄbt " bie »veitere Berathschlagung in» Lande selbst oder anderwärts. Von cincni Rcchtsvorschlag gegen den^^Äsen" möglich Umgang zu nehme»». Indessen sei rathsan», die Toggenburger nicht sich selbst zu
lindern durch eine befähigte Person zu leiten und zu führen.
^ Staatsarchiv Zürich: A. a. O.
Rl. Octobcr. Rathscrkcnntniß von Schwyz. Wir Obristlieutcnant Johann Dominicus Bctschart,^>gc»» ber Zeit regierender Landau»»»«»» und ganz gesessener Landrath zu Schwyz Urkunden hicmit: Demnach^lbeim ' ""b erschienen die hoch- und wohlcdclgcborncn gestrengen Herrn Georg Wilhelm Ringk von
""b Franz Diethelm von Wißmann, hochfürstlichc st. gallische Räthe und rcspectivc LandhofmeisterOberberg, beide Ehrengcsandtc des hochw. Fürsten und Herr» Lcodegarii, Abtcn des fürstlichen^6's St. Gallen, Ordensritter der Verkündigung Mariä, unseres getreuen lieben Eid- und BundSgenoffen