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Bündnis; zwischen Zürich und den gemeinen III Bünden in HohenrlMien.
Zürich. 1707, 5. Mai.
dem Namen der Hochheiligen Dreieinigkeit Gottes des Vaterö, Sohnö undb""».» «m.u/
^ ^IR Bürgermeister, Klein und Grosse Rath, so man nennet die zweihundert^ Stadt Zürich, an einem, und Wir Landrichter, Präsident, Landammann, Ammann, Rath undder dreien Pündcn in hoher Rhätia gelegen, an dem andern Thcil, Thun kund allermänniglichen^» ^Mwärtigcm Bundölibcll: Demnach nicht allein in vielen verflossenen hundertjährigen Zeitläufen durch""üjchr Gnadcnlcitung Unsere allerseits lobseliger Gedächtnis! frommen und lieben Vorfahren unter undsv»t>" wahre Freundschaft und Einigkeit zusammt vertraulicher Korrespondenz ersprießlich gepflogen,
^ auch das treue Aufsehen sammt verbindlichen Ordnungen zu allcrseitigcr Erhaltung und ohnzcrtrcnnlichcr^^^^wdniß durch die in denen Nicrzehenhundcrt sicbenzig, sieben und neunzig, wie auch acht und neunzig,»nd hundert und neunzigsten Jahren, thcils absonderlich, thcils neben andern löblichen Orten errichtet
. "s^chnft verfaßte freundschaftliche Bundö-Tractatcn zu verewigen getrachtet, haben dannenhcro Wir solchiupfl biavährtc Treu und wahre Freundschaft für UnS und Unsere Nachkommenden zu vermehren, fort-"zeu und immerhin zu erhalten, zu desto mchrer Verbindlichkeit rathsam und nothwendig angesehen, diese>vcss öUreuc Freundschaft mit solennischcr Hilfö-Bündniß und Vereinigungen zu bestätigen und zu bcfcstncn;
selbige zu Lob und Ehr dcS Ewigen Gottcö und zu Schirm, Versicherung, Ruhe- undAls Unserer beiderseits Stävtcn Landen und Leuten, nach schrift- und mündlich bcschehcncr llntcrrcdungH .^'^chtigem Gcmüth und wissentlich wohlbedachtem Rath mit einander für UnS uns alle Unsere ewigeso!. """Awe wirklich verglichen, eingegangen und beschlossen; sczen, schließen und verbinden Uns wie hernach^ Articul des eigentlichen begriffen und von Wort zu Wort also anweisen, bcnantlich und
Arsten sollen und wollen Wir die obgenannten beide Thcil in allen Unseren Sachen, Anliegen und^stlisi^" einander, wie von Altem her bcschchcn, alle wahre Freundschaft, aufrichtige Treue und Fürdcrung^Utc beschcincn, insonderheit neben getreuem Aufsehen jeder Thcil dcS anderen Städte, Land und
oder" ^ derselbe jczigcr Zeit inhat und bcsizt, in seinen Schuz und Schirm annehmen und im Fall der einte(»vclchcö Gott der Herr gnädig verhüten »volle) durch Jemand, wer der wäre, kricglichcr,^lit ^ thätlichcr Weise wider Recht und Billigkeit betrübt, beleidiget oder überzogen und an Leib und'Uird/" Freiheiten, guten Gewohnheiten und altem Herkommen oder in andern Sachen gcschädigct
^it ^ immer sein mochte, alsdann der andere gemahnte Thcil dem hilfSbegchrcndcn auf daS höchste^"hundert Mann, als zweien Bataillons, in seinen eigenen Kosten bcholfcn zu sein die Pflichtderia, ^ auögcdruktcn Meinung, zum Fall der hilfsbcnöthigtc Thcil nicht so viel oder mehrere Hilfe
sich dannmalcn man nach der Zeiten und Sachen Bcwandtniß des Minderen und Mehreren halber
""^^dcr vergleiche!» möchte, in den» auch heiter aiibcdungciien Verstand, daß »venu der in Gefahrwchrcre als obbcstinnutc Hilfe der sechSzchcnhnndcrt Alaun vonnöthcn hätte, solchen Falls derseine»» Vcrinögen dem Hilföbcgehrcndcn, jedoch aber auf dcS mahnenden TheilS Unköstcn und