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^ Landleutc anzunehmen; in Orten aber vermischter Religion, so sie beiderseits um Annchmcnö der Bcisaßcnuicht vereinbaren möchten, steht jeder Religion frei, zu drei Jahren um einen solchen Bcisaßcn anzunehmen;' dchem Nllem vorbehalten die merkliche Erödung des Landes durch einen großen Sterbend oder Krieg.
In dem Übrigen sollen alle Verträge, Frieden und Landbuch, auch die unter ihnen gemachtensollc^^" Vergleiche getreulich beobachtet und steif, auch unabänderlich darob gehalten werden; insonderheit aber^ stc z» beiden Thcilcn um die freie Rcligionöübung sich gegen einander so bcschcidcntlich vertragen, damitThcil der Nichtbcobachtung der hierum lautenden Verträge mit Billigkeit gegen dem andern zuleeren habe.
Ait ^ ^"unethin so solle hicnüt auch alles, was in Zeit dieser währenden Streitigkeit ein- und anderseits
.. ^rt und Werken sich zugetragen und verlosten, zu mchrcr Befestigung dcS in dem Land GlaruS für
'üc Zeit »erhoffenden und verlangenden NuhwcscnS gänzlichen todt und ab und allerdings vergessen und
ö cn Ü>n, auch von keinem Thcil gegen dem andern dessen zu Argem nimmermehr gedenkt noch davon
«Isis ^^en; damit sie dann allerfrcund-angclcgcntlichst crmahnt werden, in künftigen Zutragcnhciten
^. ""Üttten und Zwietracht pflanzenden VkißtrauenS sich zu enthalten und hingegen zu befleißen, damit
«k/ii ' ^ ilicbc unter ihnen gestiftet und mehr vertrauliches und eidgenössisches gutes Vernehmen gepflanzt undMet werde.
Nachdem nun die obbcschricbenen und mit aller Sorgfalt und bester Wohlmeinung gestellten freundlichen»ich ^^"iMüttcl den übrigen ans der ermeltcn Taglcistung in Baden auö Befelch ihrer allerseits Herrentzch specialitcr befelchtcn HH. Ehrengesandtcn gcsammtcr loblicher und zugewandter Orte hochloblichcrst^'°^'üchaft vertraulich communicirt worden, den benanntlichcn hochgeachteten, wohledclgcborncn, gestrengen,^cithg.^ ^^'^iigcn und weisen Herren Herren: von Zürich Herr Major Andreas Meyer, Statthalter und desHain/ Herr General Sigmund von Erlach, Freiherr zu Spich und Schultheiß; von Lueern Herr
^"dolph Mohr, Ritter, Statthalter, Stadtvenner und dcS Raths; von Uri Herr Hauptmannn" ^"^ch Emanucl Bcßlcr, Landammann und Pannerhcrr; von Schwyz Herr Franz Jüh, des Raths;i», z-" Ewalden Hcrr Johann von Dcschwandc», Landammann und Herr Johann Wirz, gcwcStcr LandvogtRaths, ob, Herr Niklauö Kaiser, Landöfähndrich und Landammann nid dem Kernwald; von^»itc^, ^ ^^ob Zurlauben, Ritter, Herr zu Hcmbrunnen, Ammann und Landshauptmann in freien^"»rab ^^^'ar Eustcr, Ammann; von Basel Hcrr Johann Heinrich ZäSli, Drcicrhcrr und Hcrr Johann»ich., ^"rbcr, Stadtschreibcr, beide deö Raths; von Freiburg Herr Hauptmann TobiaS Gottrau, Schultheiß^ "^'hann Castella, Sekelmcistcr und des RathS; von Solothurn Hcrr Major Johann Victor Bcscnwaldhaust, ^ürdtvcnncr, Hcrr Urs Suri, Hcrr zu Bußy, Sckclmcistcr und beide deö Raths; von Schaff-
^^^halt Oberst Johann Conrad Ncukomm, Bürgermeister und Hcrr Tobias Holländer von Bernau,Hwr channcrherr und dcS Raths; von Appenzell Hcrr Conrad Fäßlcr, Landammann der Innern undZellwcgcr, Landammann und Zcugherr der Äussern Rhoden; von dem Herrn Abt zu St. GallenTt, Thurn, Hcrr zn Bichwyl, Eppenberg und Berg, Landhofmeistcr; von der Stadt
^chs tz/" Tobias Schobingcr, Sckclmcistcr und des Raths; da so haben sie befunden, daß von densrhx gearbeitet und nicht allein den zwischen beiderseits ReligionSgcnosscn in GlaruS^tigkntcn genugsam abgeholfen, sondern auch allen für künftige Zeiten besorgenden fernem^ desto ^orgcbogcn worden; dessentwegen sie gut erachtet, damit es hiebet sein endliches Bewenden
sichern Bestand haben mochte, daß um die ganze Verhandlung ihre allerseits Herren und Obern