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6,2,b (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
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Ntznach und Gaster. 1686. 1693. 1698. 2245

Machtvollkommenheit "tirt, sondern daö Dclict den Obrigkeiten notificirt und von ihnen die Stellung^ Angeklagten verlangt werde. Schwyz verbleibt bei den alten Gebräuchen und nimmt, die Verbesserung derügkesi anheimstellend, den Antrag all roteremelmn. Idiä. o.

Uill.i.

Art. 7. Auf den Antrag von Schwyz wird GlaruS von den V katholischen Orten ersucht, zu dersv>/ ^ Jahren nöthig befundenen Marchcnerncuerung zwischen dortigem Stand und der Vogtci Gaster,ü auf der Seite gegen Kcrcnzen und Murg gegen die Grafschaft Sarganö, rüksichtlich lczterer unter^'^"ißgabe an Zürich und Bcizichung des LandvogteS, Hand zu bieten. Absch. 269. Ii.

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Zt» In Berathung fällt, was für Mittel gefunden werden konnten, um die Ökonomie des Spitals»»ach zu verbessern, das Gebäude in Ehren zu halten, die vorhandenen Schulden zn tilgen und künftigendiesem Ende sind Landvogt Johann Kaspar Müller, Untcrvogt Beat Anselm Wißmann»»>> ^^"^'fstcr Jakob Rigolet einberufen. Wißmann eröffnet auf Anfrage, der Spital habe zur Zeit keinel» Mittel als zwei Buchwäldcr, wovon man einen angreifen müsse, der aber nicht mehr als 600 Gl.^crdc. Dann sei der Spital mit allzuviel Knechten und Mägden beladen, so daß deren Unterhaltkvsff drei Mütt Kernen erfordere. Landvogt Müller rügt, daß der Zug Ochsen gar zu viel

Tpit ^ Jahr für 600 Gl. Herr habe kaufen müssen; am besten wäre es, euren beständigen

flir zu halten; auch sollte sich der jeweilige Landvogt mit einem einfachen Tractament und Trunk

hcch ^Haber und Heu für seine Pferde begnügen. Alt-Untcrvogt Mathe Wißmann berichtet, erÄkcr,,^ ^ Verwaltung dcö Spitalamteö 2t)l) Gl. vorgeschlagen; sodann sei angedrungen, daß man zu den^»rit Ochsen erhalten müsse, indem sonst an dem Zehnten viel abgehen würde; jährlich könne »rar,

Dc>z gcwinncn, sondern auch noch zwei Ochsen für mindestens 100 Gl. verkaufen.

Aich .^^üetc Leheir würde schwerlich Jemand übernehmen; dagegen fände er für besser, daß man dasVv», ^ Fütterung und Sönuncrung verdingen würde, wofür sich schon Liebhaber zeigen werden. Da aber^'»»ü Pfarrer ein Entwurf vorliegt, wie der Spital erleichtert und wieder öconomisch gehoben werden

j ^ ^ ^ genommen, von Punkt zu Punkt bcrathcn und darüber Folgendes beschlossen:

Caplänc sollen gemäß Stiftung gehalten werden; dagegen sollen die sonn- und feiertäglichenla»t Pf»rrcr auf fünf Jahre abgestellt sein; vorbehalten bleibt die große Jahrzcit der Schubiger

^>f f^Üm an den großen Jahrestagen und Krcuzgängcn statt der Mahlzeiten, die sich bis

^farrl ^ l^em Priester 2l1 Schill., dem Pfarrhcrrn statt seiner Löhne 20 Gl., den fremden

^h» das Mahl gegeben werden. 2. Die Landvögtc sollen sich künftig nur alle Quatembcr vicr-

Hcibcx ^ ^ ^ Diener und zwei Pferden im Spital aufhalten dürfen, wobei den Pferden der

^vrdcrn^ ^ Ankunft und beim Abschied zu geben sei; sofern die Geschäfte einen längern Aufenthalt^ ^ Landvogt auf eigene Kosten im Wirthöhauö bleiben, bei außerordentlichen Vorfällen aber^ Obrigkeit oder des Begehrenden Kosten reisen. 3. In Bezug auf die Gesandtschaften wirdkv»i,tc ^»Mragt, nämlich den Mittclritt abzuschaffen, womit dem Spital wenigstens 100 Gl. erspart werden^iUlveie ^ Gesandten einige Jahre durch die Orte zu bezahlen, oder endlich ihnen ein Wirthshaus^ und dci,i Wirth dafür 50 Gl. zu vergüten; schließlich wird aber nichts abgeändert. Da der