2218 Murtcn. 1703, 1701, 1705. 1707.
Spital in Frciburg vermachten Güter nicht abstehen. Evcntncll wird zugegeben, daß der Spital allemit Ausnahme des Zehntens, verkaufe oder versteigere und sie in fähige Hände gelangen lasse, unterbehalt des Lchcnrcchtö des Standes Bern. 1614.
1703.
Art. 700. Der langjährige Streit zwischen dem Besizcr der Herrschaft Münchcnwylcr und der Gc>»^Churwolf wird gütlich dahin erledigt, daß ein Drittheil des Streitobjekts mit vollem Eigcnthum dc>» cu^und die andern zwei Dritthcilc der Gemeinde zufallen. Sobald die Genehmigung der beiden Stände cm"sind die Grenzsteine cinzuseze». Absch. 523. ct.
1704.
Art. 710. Die beiderseits in Borschlag gebrachten Mittel zur gütlichen Ausgleichung der Ausmaß'des Murtcmnooscs führen zu keinem Ziel und die Angelegenheit wird abermals unerledigt in dengenommen. Absch. 572. 6.
1703.
Art. 711. Für das Jahr 1703 gebühren dem Schultheiß noch 188 Pfund 5 Schilling, ^1 Mäß Roggen und 1 Mütt 9 Kopf 1 Mäß Dinkel; er schuldet dagegen 14 Mütt 11 Köpf H''Absch. 581. 1r. — 71L. Bon der Jahrrcchnung von 1704 gebühren dem Schultheiß noch 34215 Schilling, 8 Köpf 1 Mäß Roggen und 1 Mütt 9 Köpf 1 Mäß Dinkel. Den Ständengut 14 Mütt 1t Köpf Haber. 1614. i.— 713. Schultheiß Schmalz gebühren von der Jahrrcchuu»ö ^1705 208 Pfund 15 Schilling, 8 Köpf 1 Mäß Roggen, 1 Mütt 9 Köpf 1 Mäß Dinkel; de»Ständen gebühren 14 Mütt 11 Köpf Haber. Sämmtlichc beiderseitige Guthaben aus der fünfjährigendaucr mit einander ausgeglichen, haben die Stände dem Schultheiß noch 300 Pfund hcrauszubG^^1144. 1e. — 714. Dem Jean Cuanillon von Sugicz wird mit Bewilligung der Gemeinde für dc»
eines Hauses eine Dritteljuchart von der Allmeind überlassen, gegen einen Bodenzins von 16 Denier. 1144. 8. — 713. Die Gcrichtssasscn von Lugnorrc sind berechtigt, so oft sie in Crinum"!-^
nach Murtcn berufen werden, je ein Taggeld von 7^2 Pfund und für die Hin- und Rükfahrt über
jedesmal 10 Pfund zu verlangen. 1144. t. — 710. Bern zieht an, daß der Müller Rudolph 91»tk»c ^Kcrzcrs ohne Bewilligung beider Stände nicht befugt sei, das vorhabende neue Sägcgcbäudc zu 9 ^1144. v. — 717. Dem Junker May als Besizcr der obrigkeitlichen Lchcnmühle zu Löwcnbcrg wird ^einige im Galmwald entspringende Quellen zu fassen und auf diese Mühle zu leiten, unter Vorbehalt aPrivatrcchtc. 1144. >v. — 713. Dem Prädicant und Statthalter zu Murtcn werden auf Widerruf bzwölf Fuder Buchen- oder anderes Brennholz aus dem Galmwald bewilligt. 1144. x.
1707.
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Art. 710. Von der Amtsrcchnung des Schultheißen Franz Joseph Gady vom Jahr 1796 1" ^ ^;pfStänden 14 Mütt 11 Köpf Haber zu; sie bleiben dem Schultheiß schuldig 66 Pfund 2 Schillulli, , „„g1 Jmmi Roggen und 1 Mütt 10 Köpf 1 Jnniu Dinkel. Absch. 641. o<z. — 7L0. Laut xe»
von 1707 gebühren den Ständen noch 14 Mütt 11 Köpf Haber; der Schultheiß hat ein Gutha