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6,2,b (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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Murtcn. 1685.

cincm Krcuzcr vom Faß auf drei Kreuzer oder einen Bazcn zu erhöhen, da die Einkünfte daselbst sehrund die Durchfuhr von Wem groß sei. Bern widcrsczt sich dem, da ohnehin daö Faß La Cotc nichtunter drei Dublonen Unkosten zu haben sei. Ibid. kl'. <505. In den lcztcn zwei Jahren betrug der ^zoll zu Murtcn 442 Kronen 7 Bazcn, der untere Zoll 114 Kronen 2 Bazcn. Nach Abzug einesgelds an den Zollcr erhält jedes Ort 273 Kronen. Ibid. Ii. 000. Murtcn verdankt die Beisteuer a»Reparatur des KirchthurmS und bittet beide Orte um Verleihung ihrer Ehrenwappcn in die Kirchc. ^in den Abschied genommen. Ibid. mm. <507. Die Brükc zu Kcrzcrs, auf der die beiden Orte eine» -abeziehen, ist baufällig. Der Schultheiß von Murtcn ersucht um deren Ncucrstcllung und gibt denzu Sinn, ob nicht ein Steinbau, der ewig auöhaltc, der Hvlzcvnstruction vorzuziehen wäre. Die Gcsa»ihrerseits sind hierzu nicht abgeneigt, finden aber für nothwcndig nachzuschlagen, wem die Vau- und U" ^Haltungspflicht obliege. Ibid. im. <500. Bern fordert abermals, daß auch Frciburg seinen Anthcil a"Baukosten des Pfrundhauscs zu Mcyricz leiste, da cS von der Pfrund Merlach auch 18 Pfundbeziehe und früher solche Lasten auch mitgetragen habe, wie ein Schreiben von 1557 deutlich auöwc>ll'Gesandten von Frcibnrg weigern sich aber dieser Zahlung und bestreiten jede NcchtSvcrbindlichkeit, dtt ^dem berührten Schreiben gefolgert werden wolle, da Bern ausschließlich das Collaturrecht zu MeyrNZIbid. tb. 000. Ein Antrag auf Thcilung des gemeinsamen Waldes Galm, der durch die häufuMschlüge, welche hüben und drüben bewilligt werden, ziemlich veröde, wird in de» Abschied -

Ibid. xx. <5<0. Frciburg, das hundert Eichen im Galmwald zu erhalten wünscht und auf va>) ^Schreiben von Bern aus noch keine Antwort erhalten hat, erinnert hieran, damit der Bescheidcrthcilt werde. Ibid. <511. Die Schultheißen von Murtcn sollen künftighin auch den Zch"^'"Churwolf (Courgevaux), der in daö Schloß gehört, in die Rechnungen bringen und den Jahrlohn desmcicrS unter die Ausgaben sezen. Ibid. nun.

<005.

Art. 01L. Der Oberzell zu Murtcn hat seit lcztcr Jahrrcchnung 120 Kronen 6 Bazcn 2der Unterzell 63 Krone» 9 Bazcn und 2 Krcuzcr ertragen. Den Zollcrn werden nebst einer V^^""^s,crzwei Fuder Holz verabfolgt. Der Zollcr an der Ryfs wird angewiesen, die Schifflcute, welche du' ^ausladen, ehe sie den Zoll bezahlt haben, und diejenigen, welche nicht über Murtcn, sondern über ^fahren, zur Abstattung des Zolls anzuhalten. Absch. 86. 1. 010. Die Gesandten von Bern ßtdie abermals angezogene Erhöhung dcS Wcinzolls zu Murtcn nicht ein. Ibid. Ii. <5l-t. DemKilchcr zu LicbiSdorf soll der Ammann zu Lurtigcn zur Wicdcraufrichtung seiner verbrannten Gcbä»l>) ^sechs Stämme im Galmwald anweisen. Und. m. 015. Auf die Vorstellung des SchultheißenVkurtcn über die Nothwcndigkcit, den Galmwald wieder zu äufncn, wird beschlossen, auf der Hci»'^Augenschein einzunehmen. Und. n. 010. Auf geführte Klage, daß die Förster statt nur acht Schws" ^fünfzig bis scchSzig in das Achcrum treiben und dadurch das obrigkeitliche Einkommen schädigen,Schultheiß von Murtcn beauftragt, das bestehende Reglement genau zu handhabe». Und. o. , hal'bheiß Voccard klagt, daß ihm sein Amtövorgängcr bei Antritt des Amtes die Bücher nicht cingcwn'sc» ^und erklärt, dieselben ohne Übcrgabeact und Inventar nicht zur Hand nehmen zu wollen. Die ^mißbilligen dieses Vorgehen und ordnen eine Untersuchung der Bücher und dcS Hausrates im Sch^Und. p. 010. Betreffend die vom Schultheiß verlangte Besoldung eines Schreibers läßt man