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Orbe mit Tscherlitz. 1716.
Iahrrcchnung voie 1769 rcsultirt für beide Stände ein Guthaben von 16 Mütt 5 Köpf ^ Mäh15 Mntt 9 Köpf 3^2 Mäß Mischet kern, -19 Mütt 6 Köpf 3 Mäh Haber und 76 Maß Wein;gebühren ihm noch 589 Gulden 16 Schilling 9 Denier. Ilücl. v. — 2M». Frciburg wird eingeladen, ^einen Beauftragten von Zeit zu Zeit die Pfrundhäuscr und Dachungen inspicircn zu lassen, wie dicöSeite Bernö auch geschieht, und kleinere Mängel durch den Amtmann sofort ausbessern zu lassen. ^ ^21)7. Die Ausgabe für „AuSschmcizung" und Beköstigung eines Bcutclschncidcrs mit 225 Guide» "gerügt und zur Notiznahmc für künftige Fälle in den Abschied genommen. IIüü. x.— 2i)Z!. Dem Ein»c^^Panchaud werde» drei Säkc Mischelkorn und drei Säke Haber verehrt; dem Bannwart Carrard jeMischelkorn und Haber, wogegen der kleine Zehnten zu Policz-lc-Petit zu Händen dcS Schlosses zurükBist. Dem Baunwart ist für Anzeichnung jcdeö StokcS Holz die Gebühr von einem Bazen zu ^hievon sind nur die Geistlichen befreit. Ilüä. x. — ES wird beschlossen, die Reben zu Orbe >»« ^ ^
ewigen Wcinzinö zu verleihen und die gegenwärtigen Inhaber, die sich hiczu nicht verstehen wollen, ^ ^Wegnahme der Lehen zu bedrohen. Ilnä. ü. — Der Landvvgt wird beauftragt, strenge
zum Schuze der Waldungen zu treffen. ES sind noch etwa hundert Jucharten in den Bann zu s ^Itzick. tele. — Die Gesandte» von Freiburg ersuchen abermals, die Erben dcS alt-Landvogtö
zur Bezahlung der Rcstanz anzuhalten. Itzül. oo. — U)2. Daö Bittgesuch der Gemeinden Pniicz^^ ,Bottens und Atalapalud um Verringerung ihrer Frohndicnstc wird den Obercommissärcn zur Prüf»»l! ^Berichterstattung überwiesen, liiiä. rr. — Über die confcssionellcn Anstände zu Tschcrlitz bcriäsi^ ^
Gesandten von Frciburg, daß in ihrem Nathe über die jüngsten dahcrigcn Verhandlungen der ConffGÜ ^der Sense noch nicht rcferirt worden sei, und beantragen, die Angelegenheit auf einer spccicllcn TaglUP^.^Tschcrlitz selber in Behandlung zu ziehen. IIinl. un. — Der Pfarrer zu Bottens bittet u»> ^
Verfügung, daß ihm der Novalzchntcn zu Froideville, der ihm verweigert werden wolle, verabfolgt werd6ersucht gleichzeitig um bessere Jnstandsczung seines Pfarrhauses. Das erste Begehren wird derFroideville zur Vernehmlassung zugestellt. Der Statthalter zu Tschcrlitz hat über den baulichen Zusind ^PfrundhauscS Bericht zu erstatten. Idül. vv. — Da verschiedene Bauten an de» Pfl'U»dhäA^^
Oulcns, Tschcrlitz, Orbe und Goumocns ausschließlich von Bern bezahlt worden sind, verlangt dieser ^daß diese Kosten in die gemeinsame Rechnung getragen werden. Wird in den Abschied genommen. ^lZUt». Da im Pfrundhaus zu Orbe eine Mauer den Einsturz droht, soll der Castcllan daselbst de» ' ^schciil nehmen und ein Projcct der nöthigcn Schutzbautc einsenden. 11>ie1. xx. — !<)7. Derdie Schüzengcsellschaft zu Orbe zu übermäßig hohen Zinsen Geld auölciht, waS in wohlpolicirtc» ^nicht geduldet werden kann, wird von den Gesandten von Frciburg, denen von der Sache nichts bcka»in den Abschied genommen. UM. <IM.
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Art. NM. UrS Krüttli und Lieutenant Panchaud tverdcn zu obrigkeitlichen GcbäudcinjprU^"1 Thaler Gehalt ernannt und wird ihnen eine bcsondcrc Instruction crthcilt. Absch. 713. i. '5^'. .M»dem Bern dem Vorschlage, die gemeinsamen Kirchen zu trennen, um den vielen Schwierigkeiten und °einmal zuvorzukommen, seinerseits im Großen und Ganzen die Zustimmung crthcilt hatte, machten dievon Freiburg hinwieder Schwierigkeiten und verstehen sich nachgerade nur dazu, versuchsweise die A»gc ^mit beiden Cvnfcssioncn in Tschcrlitz zu erörtern. Die Refvrmirtcn erklären sich nun für dcn '