Orbc mit Tschcrlitz. 1K99. 2181
V- — 222. Freiburg überläßt den Obcrcommissarien beförderlich festzustellen, was cö nach Abzug^ bereits übergcbcncn Lehen- und Bodcnzinsc zu Chavornay, VuarrenS u. f. w. noch für seilte» Anthcil am'Ichüling der Gefälle zu Goumocns zll leisten habe, damit diese Angelegenheit doch einstens an einen^ gebracht werde. Absch. 423. g. — 223. Frciburg regt auf Ansuchen des LandvogtS zu Tschcrlitz an,verödetes Stük Wald zu Orjulaz zum Besten dcö Schlosses als Lehen vergeben werden sollte,lkv« Abschied genommen. Idiä. v. — 224. Landvogt Chollet legt die Jahrrcchnungcn von Michaelislg q gebühren den zwei Ständen 2284 Gulden 6 Schilling an Geld,
^ütt g 3 Quart Weizen, l7Mütt 11 Köpf 1 Quart Mischclkorn und 45 Mütt 2 Köpf 2 Quart^Vom Jahr 1698 kommen ihnen zu gut 1192 Gulden 11 Schilling 4 Denier, 16 Mütt 3 Köpf^ Köpf Mischclkorn und 38 Mütt 7 Köpf 1 Quart Haber; vom Jahr 1699 443 Gulden4t ^ Denier, 13 Mütt 11 Köpf > Quart Weizen, 16 Mütt 2 Köpf 3 Quart Mischclkorn und
^ ^ Ouart Haber. Absch. 426. l». — 223. Der Antrag des Landvogts, eine Strckcücn Waldes zu Orjulaz zu Handelt des Schlosses zu abergircn, wird von den Gesandten von Berit^ ^ nothwcndigcr sei, die in Abgang gekommenen Wälder zu äufncn, statt sie ganz auszurcutcn.221». Der angeregte Doppcltausch zu Goumocns-la-Bille zwischen dem Glltshcrrn und den^ "'b wird genehmigt, unter dem Vorbehalt, daß in einer Handänderung des Edellchcns die eingetauschtenvcrchrschazt werden. Ilüä. Ii. — 227. Der Landvogt hat dcit Hcrrit von Bottens zu»iid Zaun um das von ihm eingeschlagene Stük des Mooses, welches den Gemeinden OulcnS
Str' ß^ärt, cntfcrncit oder seine Rechtsansprüche geltend zll machen. Ilüä. i. — 223. Der
^»stt SouvcräilitätSgrcnzc zwischen den Ämtern Tschcrlitz und Lausanne wird auf die nächste Spceial-
^ ^^^lagcn. Itziü. r. — 223. Der Wittlvc und dein Kinde dcö Joachim Frcimbcrgcr von Grandso»bezahlten Ehrschaz für die Äiühlc zll Tschcrlitz wieder 100 wälschc Kronen zurükcrstattct. Idiü. 8. —^ird' Erörterung des Spans zwischen dem Dccan und Schulmeister zu Tschcrlitz betreffend FcucrstattzinS^ni ^^^^bcn. lütti. v. — 231. In Betreff der Abtretung der Bodcnzinsc zu Goumocns an dasIbiß ^ bic völlige Berciniglnig der Angelegenheit auf eine spätere Zusammenkunft vertagen,
brhrli/^ ^ Zvlllchcn zll Tschcrlitz ist zur Verleihung auszukneten, da die Bürgerschaft dafür
^»dvv wälsche Kronen bezahlen will. Ilüü. ii. — 233. Die Obcrcommissärc mit Zuzug dcö
4biß ^ vbrigkcitlichcit Reben zu Orbc noch einmal zu besichtigen lind ihren Befund mitzuthcilcn.
!tti,cg ^ ^ Jurten-Bannwart Tobias Carrard in Policz-lc-Pctit wcrdcil als Anerkennung
rin Sak Korn, ein Sak Haber und zehn Gulden aus der Landvogtcicasse bewilligt. Ibid. W.—der ' Familie des verstorbenen Einnchmcrö Abraham Jcan-Monod zll Tschcrlitz werden in Anerkennungbtei A ^ desselben fünfzehn Gulden zuerkannt. Ilüü. nun. — 231». Die vor Jahren beanstandeten
sei»^ " ^chwlngen dcö LandvogtS Steiger auS den Jahren 1693, 1694 und 1695 werden genehmigt. Vonk ^"üsdaucr verbleibt er den Ständen schuldig 3144 Gulden 1 Schilling 4 Denier, 191 Mütt
Äv>, > ^ ^ Quart Weizen, 53 Mütt 7 Köpf Mischclkorn, 189 Mütt 3 Quart Haber und 205 Faß Wein.ge»y,, ^ ^cstrafung des Einnehmers Dumoulin, der an dieser Verschleppung schuld ist, wird Umgangetwas vcrrükt ist; doch hat er dem Landvogt an die Reisekosten 300 Gulden und den' üwlchc die Rechnung geprüft haben, je vier Doubloncn zu bezahlen. Idici. ttlüi.