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6,2,b (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
Seite
2177
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Orbc mit Tscherlitz. 1696. 2177

Frciburg erklärt sich bereit, seinen Antheil an die Rcparaturkosten der Pfrund-sihr^ Ämtern Tschcrlitz und Grandson zn leisten, sofern die Prädicanten diese selbst bewohnen, in

^ halten und nicht etwa, wie es vorgekommen, als Ställe verwenden, und alödann die anrechnendendc» «Die Gesandten von Berit finden diesen Vorbehalt begründet und nehmen die Erklärung in^hcn Die Obcrcvmmissärc erhalten den Auftrag zu untersuchen, ob daS Zchntcn-

GoumocnS-la-Ville ganz oder thcilwcisc nach Lausanne oder nach Tschcrlitz gehöre. Ibiel. xx.a,,/'. Änna Maria Pahud z>l Policz-Pittct tvird in Berüksichtigung ihrer Armnth der Fcucrstattzinö^kgei^^ crlasscn. Ihül. hhh. 177. Der Wittwe dcS Abraham Jcan-Monod in Bottens wird^ ärgerliche» Lebenswandels der Betrieb ihrer Wirthschaft untersagt und sie verpflichtet, die WirthschaftÄndern abzutreten, U>ük. eee. 17!i. Die Gesandten von Bern bringen vor, die in MinderheitT>,t ^ntholischcn in Poliez-lc-Grand beanspruchen, so oft die Rcformirtcn etwas aus dem gemeinen^»ttkt' verwenden, für sich einen gleichen Antheil und andere Neuerungen. Freiburg

üchörc nicht vor die Cvnfercnz, sondern nöthigcnfalls vor die Obrigkeiten, und bestreitet übrigensdes der gemachten Angabe» unter Auflegung von Zeugnissen über die Art der bisherigen Verwaltung

Gutes. Wird in den Abschied genommen. Ilüä. äüä. 17i>. In dem Streit zwischen demü» k- Pfarrer zu Tscherlitz, wobei es sich nunmehr noch um die erlaufenen Kosten handelt, wird

6int> """üftaß empfohlen. Idicl. <ze«z. Uttd. Bern verlangt mit aller Entschiedenheit, daß die dreidc>» ^erstorbenen Pierre Thomas von Etagnicrcs, welche zur Erziehung in der katholischen Religio»^»sicb Asiens übergeben wordeit, ihren Verwandten zurükgcstcllt werden. Frciburg ist zwar anderer

jedoch daS Begehren in den Abschied. Ilüä. t'l'f. IUI. Dem Jean Tobias Carrard und^hre P°^ez-Pittct, Bannwärtc im Jurtcnwald, wird daS Lehen vom Zehnten du Pcy auf sechs weiteredcs ^"'s ^ ^ Viertel Weizen und Haber bestätigt. Idiä. lelele. IZ!L. Das Begehren

^»v» Echallcns betreffend seine Amtsgcbührcn wird zu Händen der Obrigkeiten in den Abschied

^ Bericht der Gesandten von Bern beanspruchen der Pfarrer, der Prädicant

^aschi^ ^^^'"eistcr zu Poliez-lc-Grand unter dem Namen Mußkornzehntcn auch den Zehnten vonMcclc^ürdx ^attaillc", wodurch der nach Lausanne gehörige große Zehnten einen bedeutenden Abbruch erleidenItzjg Gesandten von Frciburg sind hierüber ohne Bericht und nehmen den Anzug in den Abschied.

^ Gesandten von Bern verwundern sich, daß Frciburg dem Dorf Echallenö einen

tzsix bmülligt habe. Hicvvn wollcit aber die frciburgischen Gesandten kein Wissen haben, so wenig

^ß zu Freiburg den Bürgern und Untcrthanen gegenüber bezüglich deö verkauften Viehes daSP»cs ^Ätcnd gemacht werde, Ibnl. ooo. Iii!». Das Gesuch dcs Glöknerö zu Bottens um ErmäßigungItzjg ^ ^Putzchiitcns oder dessen Umwandlung in einen fixen Betrag wird in de» Abschied genommen.

lMXi.

tßgz Landvogt Alexander Steiger läßt durch seinen Einnehmer Dnmoulin die Rechnungen von

v°gt g, vorlegen; dieselben werden unter Vorbehalt einiger AuöwciSlcistungcn genehmigt. Der Land-

t vom Jahr 1693 1ä96 Gulden 7 Schilling, 17 Mütt 3 Köpf Weizen, 10 Mütt 9 Köpf

?>i>hr ^fchelkorn und 36 Mütt 6 Köpf Haber. Uber den Wein fehlt noch der Ausweis. Vom folgenden

^dct cr 789 Gulden 8 Schilling 6 Denier, 21 Mütt 7 Köpf 2 Mäß Weizen, 12 Mütt Mischcl-

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