Orbc mit Tschcrlitz. 1689. 2175
t?»" lmd über die uothweudigcn Reparaturen einen Kostcnvorschlag einreichen. Ibiä. oe. —
ciii/ ^ ^ Pfarrhaus in Assciis dcil Einsturz droht, hat der Landvogt durch Fachlcutc cincn Riß zu
Al/'Neubau fertigen zu lassen und mit dc>» Kostenanschlag einzureichen. Ibiä. II. — 141!. Dcr
^ ^>lch dcö Pfrundhauscö zu OulcuS gegen ein Haus dcS Humbrrt Clavcl crschciut vorthcilhaft, svfcru
H'Uls dcir Dachstuhl verbessert. Ibiä. ssA. — 144. Dcr Landvogt erhält Weisung, die zu
hci^ iur rcchtzcitigcit Einzäunung ihrer Gcmcindcwicse anzuhalten, damit die Pfarrwiesc nicht thcilS abgcäzt,
H^i^^rrt werde. II»iä. lili. — 1-15. Albert Crosaz von HcrmeuchcS verlangt als Inhaber des dritten
w. . bcr Zchitten zu Pcnthcrcaz auch den ruhigen Genuß dcr dahcrigen Rütizchntcn, da diese mindere
^ ia»>c in der mehreren dcr allgemeinen Zchntbcrcchtigung auch enthalten sei. Die Beschlußfassung wird
Evnsegucnzcn wegen vertagt. Ibiä. ii. — 141». Die von ValcyrcS-sous-Ranccö werden mit
s-t?' um Überlassung dcö dortigen Zehntens einstweilen zur Geduld verwiesen. Ibiä. nn. —
^ alte Eiuziehcr von Tschcrlitz, Abraham Jcanmonod, wird für seine Forderung für die Ncu-
IbiV> SchloßurbarS daselbst an diejenigen gewiesen, von denen er den Auftrag hierzu erhalten hat.
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141!» Die Amtsrcchnungcu von 1686 bis 1688 ergeben, daß der Landvogt den Ständen 879Klip/" ^ Schilling 8 Denier, 36 Mütt 2 Köpf Weizen, 21 Mütt 1 Köpf Mischclkorn und 82 Mütt 111vergüten hat. Absch. 17l. 6. — l4U. Dcr Landvogt erhält die Weisung, in seinen Amtö-!» b> ordentlichen und außerordentlichen Einnahmen und Ausgaben auseinanderzuhalten und getrennt
Cj„„ , ' Ibiä. 0. — Dcr Landvogt wird aufmerksam gemacht, daß in seinen Rechnungen ein früherer
von 4 Alütt Früchten nicht mehr aufgetragen ist; er erhält Weisung, dem Vcrschussc nachzwPosten in die nächste Rechnung zu sezcu. Ibiä. p. — 151. Dem Landvogl wird dieEhrschazcö von eine»! Gui, daS er zu Assens erkauft hat, nachgelassen. Ibiä. g. — l 52. Dem^»vni bewilligt, daß nun nach Vcrflusi von fünfzig Jahren die „Ilovianogs" wieder zu Hand
^hrc» ^ ^ allwcg nach früherer Übung verfahren werden soll. Ibiä. r. — 151!. WaS vor zweider » ^"Pich F^urrstuttzinsc Hcrrn Polier zu Bottens beschlossen worden, wird bestätigt, obgleichAZeism^^ behauptet, die Sache verhalte sich anders. Ibiä. s. — 154. Die Obcrcommissärc erhalten dieD ^ streitigen ZchntcnlchcuS zu Goumoens die Urkunden zu sammeln und zu prüfen. Ibiä. 1. —ci»g^i^ dichter von OulcnS dem Landvogte während vier Jahren nur cinc einzige ChorgcrichtSbußcsich leztercr veranlaßt, ihm das Gcrichtsprotokoll abzufordern. Das Kolloquium bittet^lsiviae ^^'tvkoll ohne besondere Nothwcndigkeit dem Chorgcricht nicht abzufordern, weil darin öfter^ behandelt sind, die vielleicht nur Verdruß cnvcken möchten. Ilää. n. — 151». Dcr Landvogt
^ großen Proccßkostcn betreffend die Kathcrina Gaudard von ihrem Vater crsczt werden;v ^ Bedacht zu nehmen, dieselben nach dcS Vaters Absterben aus ihrem Erbthcil zu dckcn.
c> ^ bleibt definitiv dabei, daß die Gemeinden von den angekauften Lchcngütcrn alle
^bvgt; ^ffichaz zu bezahlen oder diese wieder an Private zu veräußern haben. Dies hat der
Schloßbuch einzutragen. Ibiä. w. — 151!. Um den Mißbräuchen mit den LchenzcddclnNimvorzubeugen, wird verordnet, daß die Laudvögte von Tschcrliß und Grandson keine EhrfchazzcddelZunehmen, welche nicht mit förmlichen notarialisch beglaubigten Auszügen aus den Erkanntnisscn