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Luggarus,
wozu auch sic gehören, zugelassen habe und dcr Scc nicht gcthcilt worden sei. In der Replik sag"' ^Luggarncscn, die von Brissago seien erst später an die Eidgenossenschaft gekommen, und werden jczt noch 'einigen Punkten, wie in den Zöllen, als Mailänder behandelt. Das Sindicat, von dcr Ansichtdaß die Fischerei in dem Scc ein obrigkeitliches Regal ist, weigert sich den Streit zu entscheiden und räth ^Parteien an, eine gütliche Vereinbarung zu versuchen, und als diese sich zerschlagen, ihre Begehren schuft^die Orte zu bringe». Absch. 587. e. — lINI. (1710). Die Posteria dcr Fischer zu Brissago ist durchMehr bestätigt, allein gleich darauf auf geführte Beschwerden wieder abgestellt worden. Da einige Geff> ^bei dem ersten Mehr verbleiben wollen, wird die Angelegenheit in den Abschied genommen. Absch. °
i». Anstände mit Mailand.
a. Grcnzstrcitigkcitcn.
(S. auch unter vier ennetbirjZ. Vvjpeie» überhaupt und uuter Lauiö: Austäubc mit Mailand.)
Art. llll. (1686). Der spanische Gesandte führt Klage, daß die Untcrthancn von Lüggar'^ ^Wald zu Jndcmini, wo wegen des noch schwebenden Marchstrcitcs dcr Holzschlag beiden Thcilen ^worden, Holz gefällt haben und verlangt Wahrung des gegenwärtigen Zustandcs und Bestrafung der v ^baren. Wird zur Jnstructionöerthcilung in den Abschied genommen. Absch. Uli. i. — lll» Über diedes spanischen Gesandten wider die von Jndemini, als hätten sic wider Vertrag in dem zwischen ihuc»dcr mailändischcn Gemeinde Bicgno streitigen Wald Holz gefällt, verantworten sich erstcrc damit, daß ^ ^mit dem Holzhau begonnen, und sic darauf mit Erlaubniß dcö LandvogtS auch eines Tags den Wald bc ^hätten. Insbesondere brachte Jndcmini noch vor, daß mehrere namhaft gemachte Angehörige vonfraglichen Wald viele Stük Holz sich angeeignet haben. Das Sindicat fordert mittelst Schreiben dieViegno auf, allfälligc Klagen gegen die von Jndcmini vor ihm anzubringen. Es erschien jedoch nur der
vorstand und erklärte, wegen Abwesenheit der übrigen Häupter in Mailand sich nicht in die Sachczu können. Absch. U)4. n. — l 12. (1687). Auf die Beschwerde dcö spanischen Gesandten überwiederholtes unbefugtes Holzhaucn derer von Jndcmini im Wald Fvrcorctto wird nöthig befunden, ^mit de» mitrcgicrendcn Orten über die Vornahme eines Augenscheins und die Auömarchung des 26azu verständigen und dann den spanischen Gesandten zu ersuchen, daß er auf die Zeit dcö nächsten ^einen Bevollmächtigten zu diesem Zwckc abordne. Absch. l13. ur. — l l.'t. (1688). Auf den A»M ^Mailand zur Grcnzbcrichtigung im Wald Forcoretto nicht Hand biete und in dcr Alp Cravairola ^gezogenen Märchen wieder Eingriffe gemacht werden, einigen sich die V katholischen Orteauf dcr Tagsazung in Baden dahin zu wirken, daß die Gesandten aller cnnctbirgischcn Orte instruüt ^ ^gegen Mailand ernstliche Schritte zu thun, damit beide Anstände beseitigt werden können. Absch. ^ „pi1l4. Mailand wird durch ein Schreiben ersucht, Abgeordnete mit hinlänglicher Vollmacht zu ^^"^,rela
mit einem Ausschüsse dcö SindicatS die Marchenstrcitigkeit im Walde Forcoretto und in der Alpbeizulegen. Absch. 130. o. — 115. Von Lauiö aus hat das Sindicat den GubcrnatorZeit und Ort zu bestimmen, um durch eine Abordnung endlich einmal die Streitigkeit wegen des ^Forcoretto beizulegen. Da aber hierauf gar keine Antwort eingelaufen ist, bleibt die Sacheörtcrt und wird dem Abschied einverleibt. Absch. 134. n. — llli. (1689). Dcr Gubcrnator von - ^