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6,2,b (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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2015
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Frmimter. 2015

Klären. Mmd wird dann von ihnen vor gemeiner Scssion dcr vorstehende (Art. 115) Vortrag

^tcii, Absch. 623. t. 117. (1707) Zürich übergibt dcn Gcsandtcn von Born cin Factum übcr dm^ranitssircit. Absch. 627. o. 110. Dir rcgicrcndcn katholischcn Ortc inachm dm Strcit bci dcmkatholischcn Corpus anhängig. Absch. 631. I. n. 633. o. Vcrhandlungm dcr Tagsazung hierüber.^ 635. m. u. ülili. ». 636. c>. 110. Lnccrn übcrgibt dm Gcsandtcn von Frcilnirg und Solothurn^ gründlichen Bcricht übcr dcn Strcithandcl. Absch. 639. 6. Bcrathung allcr katholischcn Ortc.z ^ 644.6 ILO. (1708). Dic weitem Vcrhandlungm in dicscm Jahrc s. Haupttcxt, Absch. 646. f.lZz' ^ ^ (1709). S. Absch. 691. 77.

(1710). Absch. 710. 6.; Absch. 711. IVIV. - IL:;. (1711 u. 1712.) Absch. 726. NU. ; 736. Ii.

4. Jnstizsachcu, Nccht nnv Gericht.

(S. auch allgem. Verwaltunassachen u. s. w.)

!ii 124. (1682). Da dcm Vcrnchmcn »ach das Rccht cingcführt wcrdcn will, daß dic Zuständcr

»j^^ntctcn Gütcrn gchaltcn wcrdcn sollcn, allc darauf haftmdcn Gültcn, ivcnn auch dcr Termin noch'ic»c ""6 wcdcr vom Gläubigcr noch vom Schuldner begehrt wird, abzulösen und an deren Statt

^ crrichtcn, und daß sich dic Gläubigcr ihre noch nicht fälligen Gülten auf Bcgchrcn dcr Zuständcr^ lhrc» Willm müsscn ablösen lasscn, so wird dcm Landschrcibcr auferlegt, dafür zu sorgm, daß bis aufh^^^Oügung dcr rcgicrcndcn Ortc Niemand mit dergleichen Beschwerden zugcsczt wcrdc. Absch. 44. p.'!»» cLandvogt wird anbefohlen, dcm frühcrn Landvogt Tanncr von Uri auf Grund dcö«» 1, ' ^ k>m rcgicrcndcn Orten crthciltcn RcccsscS zur Rcalisirung seiner Forderung von 200 Gl.

^Üttrctmcn Heinrich Hunn zu verhelfen. Absch. 48. 6. ILO. Dic Frage, ob cincm Verklagten^gt ß^ffmbart werden soll, uürd durch folgende Erläuterung gelöst: Wenn cin Bauer Einen beim Land-l>i,f soll er seine Klage, wie billig, erweise». Wenn abcr ein Untcrvogt einen Fehlbarcn leidet und sich

^^ugcn beruft, soll dieser lczterc einvernommen und vom Landvogt nach befindenden Dingen proccdirt"icht beeidigter Untcrvogt oder Geschworener leidet, da soll ihm geglaubt und er dem Beklagten

lvgß ^offenbart wcrdcn, laut Abschied von 1653. Absch. 49. ü. 1L7. Dic Ortc lassen es bci dcm,^ iin^" ^ AuffallS der Anna Zublerin von Sarmcnstorf auf dcr Jahrrcchnung im Jahr 1682 beschlossen^itc/'^(683 bestätigt worden war, bewenden, so daß der Landvogt und dic Beamten diese Sache nicht^t ^("b zu ziehen befugt sei» sollen, auch Heinrich Brunner daö Geld, und namentlich dic

I'Hj ^ s^60 Gl. und dic dcr Zublerin zustehende Fahrhabc Niemand zu hinterlegen habe. Absch. 63. v.^Äe Proccß dcö HanS Bürgisscr zu Wcrd wird auf angehörten Bcricht und cin NeclamationS-

^6tcS von Muri rüksichtlich seiner dort prätendirten Rechte nach Baden vor gcsammtc regierende^^sch. 113. p. ILO. HanS Hübscher von Dottikon hat gegen eine Buße appcllirt,^^'ogts' wegen Schcltung des verstorbenen Laudammanu Stull) von Nidwaldcn, gewesenen

^ßll'c» ^ ^ Frciämter, und wegen Schmähung dcö obrigkeitlichen Geleits auferlegt hatte. Dic Klage gegenü^ührt von Landammann Wolfgang Ehristcn und Karl Joseph Lussi, Ritter und Panncrhcrr,^'rigkcit, und Landschrcibcr Joseph Jgnaz Stull) für sich und NamcnS dcr ganzen wohladclichmes jr ^ Beklagte bekennt, diese Ungcschiklichkeit in dcr Trunkenheit begangen zu haben und erklärt,^'6 sei. Darauf wird er vcrurtheilt, formulirtc Abbitte zu leisten, dic vom Landvogt ihmzu bezahlen, dcr Gegenpartei dic Kosten mit 100 Münzguldcn zu crsczcn und eine Thurmbußc