Sargans.
1899
15. .Kirchliches; Glanbenssachc»; Geistliche. Wartaucrhandel.
dcr ^ ^ ^ ^ (1685). Bei Anlaß dcr Huldigungsaufnahme eines neuen Landvvgtes, gehöre er auchan, soll zu Grctschinö bci Wartau für die katholischcn Amtleute uud Untcrthancn, wieü'ird geschehen, abcr nun einige Mal uutcrlasscn worden ist, dic Mcssc gclcstu wcrbcn. Dcin Landschreibcr^ dcr Auftrag crthcilt, diescS dcm Laubvogt zu verdcutcu und namentlich zu bemerken, daß man dicste Neuerung »„katholischer Landvögtc, zur Austveichung dieser Mcssc dic Huldigung ans einen Werktagz» '"^1 gutheiße. Absch. 90. g. — 215. (1686). Dcr Landvogt eröffnet, er habe dic Huldigung
artau noch verschoben, weil ihm rüksichtlich dcr bci diesem Anlaß dort zu lesenden Messe widersprechendeM Zürich und Luecrn zugekommen seien. Dic katholischcn Orte beharren auf dcr Abhaltung dcr
fäll die Evangelischen dieses für eine Neuerung halten und Verschiebung bis auf Vcrhöruug dics-
^""^"sten verlangen, waö dann von den Katholischcn zugegeben wird. Absch. 101. I<I<. —der/ ^r Landvogt soll beförderlich die Huldigung zu Wartau cinnchmcu und bci diesem Anlaß
soll ^ ^cssc halten lassen, waS auch künftighin ohne Rüksicht auf dic Religion deS Landvogts geschehen' ^'Ich- 115. jj. — 2211. Landammann Ehrlcr eröffnet das Begehren dcr katholischcn regierenden Orte,">» Tage der Huldigung zu Grctschinö dic Messe gelesen werden soll. Statthalter Eschcr dagegen hatNc> ^ ^ bisherige Übung zu untersuchen und darüber Zeugen cinzuvernchmcn, in dcr Meinung, keine^>cru»g zuzulassen. Nach Prüfung dcr Zeugenaussagen verspricht er Mitthcilung dcr Entschließung seiner^crdc^^ vierzehn Tagen, >vaS ihm zugestanden wird. Von sechSzchn einvernommenen Zeugen
tZz ^ ^vci Fälle constatirt, wo untcr evangelischen Landvögtcn dic Mcssc gehalten worden ist. Absch.^ ^ 221. (1694). Dcr Gesandte von evangelisch GlaruS berichtet, wie dcr Landvogt in der"ud Kirche Wartau dic katholische RcligiouSübung cigenniachttg eingeführt habe; er hofft über den^ " Hergang nächstens einen ausführlichen Bericht an Zürich abstatten zu können, namentlich auch überc»^^^ücrichtlichcn und Collaturrcchtc von GlaruS zu Wartau. Hierauf wird beschlossen, vor Ergreifungüs "^llcl die Antwort Luccrns arif daS dorthin gerichtete Vorstcllungsschrcibcn und dic Verantwortungüs "Zuwarten. Absch. 293. — 222. (1694). Über dic Vcrwiklungen wegen dcr Einführung
^^^'lhchm Gottesdienstes in Wartau s. Absch. 294. u. — 225. Zürich erstattet den evangelische»katl ^ ^'chufs Jnstructionscrthcilung auf eure künftige Confcrcnz Bericht über dic Wiedereinführung des5^ ^vttcsdicnstcS in Wartau. (S. Absch. 295. ei.) — 224. Über dic Verhandlungen dcr V katholischcn^gicr"' Angelegenheit s. Absch. 296. l>. — 225. Fortsczung dcr Verhandlungen untcr den VII
^selbs'^' ^^cn auf dcr Confcrcnz in Zug s. Absch. 297, l». und untcr den katholischen insbesondere eben-^ 221». Auf dic nächste Jahrrcchnungstagsazung soll über den Wartaucr Anstand von den^ch^d^" Drtcn genügende Instruction crthcilt werden. Absch. 299. a. — 227. Den gleichen Beschluß^"ichtUlungcn der regierenden katholischcn Orte s. Absch. 300. u. — 225. In Betreff derÜe wegen dcö Wartaucr Streites wird auf den Abschied dcr Jahrrcchnung (Absch. 301. eo u. M).,
>9 Eonfcrcnz vom Juli 1695 (Absch. 302. n.) und dic katholische» Confercnzen vom 11. und
^qliü^^ ^bsch. 305. b und Absch. 306.) verwiesen. — 229. DaS Wartauergcschäft wird dahin^»v„ ^ katholische RcligiouSübung zu Wartau eingestellt, übrigens keiner Partei dadurch etwasgegeben sein soll. (S. Absch. 308. a u. o.) Dic weiter» Verhandlungen siehe Absch. 30931», I). — 2511. (1697). Der Gesandte von evangelisch GlaruS wird ersucht, über dic