1894 Sargans.
daß man nur beabsichtige, den Flößen den nöthigcn Durchpaß zu verschaffen, worauf sie sich allmäligzogen. Gegen Abend, als die Luke bereits für die höchste Roth erstellt gewesen, haben sich die glarncrischc"Dcputirtcn nach Wcrdcnberg und die Beamten von Sargans nach Haufe begeben, vorher aber den Arbeitsnoch die Weisung crthcilt, bei einer gewaltsamen Verhinderung der Erwcitcrungöarbcitcn einen Zusammen!^zu vermeiden. Dieser Weisung sei nicht Folge geleistet worden; denn als nach Abreise der Beamten -Tricsener thcilwcisc bewaffnet wieder erschienen, haben die Arbeiter nicht weichen wollen, worauf sie vonanfangs mit Stcinwürfen und nachher mit fünf Flintenschüssen angegriffen worden seien, in Folge wclss^zwei Wartaucr verwundet wurden, von denen der eine drei Wochen darauf gestorben sei. Über diese Borgstsei an die regierenden Orte Bericht erstattet und mit dem Obcramt in Vaduz confcrirt und SchlcißungWuhrs, Gcnugthuung und Entschädigung verlangt worden, jedoch ohne Erfolg. Erst jüngst seien endlichdelegirte der kaiserlichen Administrationscommission nach Vaduz gekommen und haben in einer aber».-«"Eonferenz Geneigtheit zur Schleißung des Wuhrs gezeigt, so daß die Deputirten von Glarus und die O^amtlcute von Sarganö auf eine gütliche Beilegung des Streites hofften; allein die Gemeinden Warta»Seveln haben sich über ihre Betheiligung an der Erstellung des linkseitigen Rheinwuhrö nicht vergleichtkönnen. Aus dieser Relation wird allerseits die Überzeugung geschöpft, daß wenn man sich mit den Tries«über einen neuen Wuhrsaz vergleichen wolle, auch auf der eidgenössischen Seite die Wuhrung fortgesezt >"«>'müsse, um so ».ehr we.l dadurch die Wartauer und Seveler nicht nur gegen Beschädigungen ihrer Aue»Guter geschuzt, sondern d.e erster., namhaft an Boden gewinnen würden. Es .verde» daher Ausschüsse -Ge.ne.nde Wartau angehört, welche ihre Weigerung damit begründen, daß sie sonst mit vielen Wahren l'«"seien und unmöglich gleichzeitig an ...ehrern Wahren arbeiten können, auch der nö.higen Materialien entbe-)-'sie haben sich anerboten, .hr unterstes Wuhr „och um dreihundert Klafter zu verlängern und seien daz».mmer berett; wenn aber Sevelen, wie schon vor dreißig Jahren, die Wartauer zu Weiter... nöthigcnhaben sie d.e,er Gemeinde Recht dargeschlagen und bitten hiebei obrigkeitlich geschüzt zu .verde» Die Gesa«!von Glarus berichten des Weiter.., die Seveler hätten sich nachträglich bereit erklärt den Vergleichs«-"anzunehmen, wenn Warta.. die ihm auferlegten sechshundert Klafter Wuhr ausführe/sie selbst gewinne»-^keinen Boden, wie die Wartauer, sondern nur bessern Schuz für ihre gegenwärtigen Güter Von der C"'!ferenz w.rd nun einstimmig gutgefunden, es habe die Gemeinde Wartau innerhalb der nächstfolgende" f'1oder sechs Jahre vom Jahr 1700 an ihr unterstes Wuhr gegen Sevelen auf der abgeredet n Schei'«um dreihundert Klafter fortzusezen; »ach Verfluß dieser Zeit, wenn es die Roth erfordere und die MögÜ<es zulasse, worüber d.e Entscheidung de». Obcramt zu Sargans vorbehalten sein solle habe sie aus
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taucrbodcn genommen und der Aufwuchs des Holzes in den Sl„.» . ^ -»ter.at.cn jon. ^
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diesem Ende werden die glarnischcn Dcputirtcn ..... ihre fernero a» . ^ - Regung gesucht .Landschreibcr von SarganS die früher., Aufträge erneuert. Rüksichtlich^^Gei». Abbitte begnügen; dagegen soll möglichst getrachtet werde^ w M^^
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