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6,2,b (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
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1866
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Rheinthal.

werden. Absch. <39. X. 237. Aus den Bericht des Landvogtes, daß das Verhältnis; mit dem Pfarrerzu Thal immer schlimmer werde und noch zu keiner Erledigung gekommen sei, und auf den ferner» Berichtdes Gesandten von Appcnzcll-Jnncrrhodcn, daß dieses sich diesfalls beim Gcncralvicar verwendet, aber «»Hkeine Antwort erhalten habe, wird dieser Stand ersucht, dieses Geschäft im Namen der katholischen regierende»Orte zu betreiben. Sollte diese Bemühung erfolglos sein, so mochte dann auf nächste Tagsazung allseitiginstruirt werden, wie man dem Pfarrer das Pfrundcinkommcn abschlagen konnte. Absch. 143. n. "23». (1689). Ein Ausschuß der Gemeinde Thal führt abermals Klage über ihren Pfarrer, begehrt dcss"'Amotion, mit dem Versprechen, dann eine besondere katholische Schule einzurichten, und bittet um einig"'Ersaz der großen dieses Pfarrers wegen erlittenen Kosten aus den Zinsen der reich dotirlcn Kirche. Hicrßb"wird beschlossen: 1. Eine Abordnung (Landammann Speck und der Landschreiber des Rhcinthals) soll bci>»Bischof die Amotion des Pfarrers kräftig betreiben; 2. der Landvogt soll die Pfrundcinkünftc des Psatt^fortwährend unter Sequester halten; 3. aus den Einkünften der Kirche sei der Gemeinde Thal an ihre Kost"'eii; Gebührendes zu verabfolgen und vom Landvogt darüber künftiges Jahr Bericht zu erstatten. Gla"'^erklärt, daß es laut Instruction weder zur Entfernung des Pfarrers noch zum Eutzug seines Pfrundcinkom»'"'^stimmen könne. Absch. 156. rrr. 2311. Da dem Vernehmen nach der Pfarrer zu Thal sich so bcnin»"^daß er keine Furcht vor einer Amotion spüren läßt, so wird der Bischof neuerdings ersucht, denselbenTrost seiner Pfarrei und der katholischen Orte zu entfernen. Absch. 165. n. 2411. Die Anzeige^Bischofs, daß die Klagen gegen den Pfarrer zu Thal beförderlich werden untersucht werden, wird vcrd»»^und damit das Anerbieten verbunden, den auf einen Thcil der Einkünfte des Pfarrers gelegten Arrest a»^'heben, u>n dann um so ungehinderter in Sachen vorfahren zu können. Hievon wird dem Landvogt Mitchell»"?gemacht, mit dem Vcrdcutcn, man werde, wenn vcn regierenden Orten nicht entsprochen werden sollte, jcdcrst'^wieder zu den dienlichen Mitteln greifen können. Absch. 167. x. 24l. Der Pfarrer zu Thal, vr. Jost'"'"Näff, hat in Folge der vom Bischof angeordneten Untersuchung am 26. Octobcr auf die Pfarrstcllc resig»'^'worauf der Landvogt auf Genehmigung der Obrigkeiten an seine Stelle den Dr. Nispclin von App"'^,ernannt hat. Ferner schildert der Landvogt, wie der durch die Sperre von Seite deö Reichs vcrurs»^Mangel an Lebensmitteln den Hungertod vieler Untcrthancn drohe und daher Abhilfe sehr nöthigRükantwortlich wird die Wahl Nispclins genehmigt und im Weitem der Bericht über die große Hungclb»" ^abschriftlich dem Abschied beigelegt. Absch. 169. e. 242. (1691). Der Landvogt zeigt an, der Ab«^t- Gallen habe denjenigen Geistlichen, die von seiner Collatur abhängen, ohne sein Vorwisscn ^Ordnungen gemacht, welche auch die Prädicanten betreffen. Der Gesandte des Abtes, hierüber anjss^berichtet, dieser gedenke den Prädicanten zu Marbach wegen wichtiger Fehler abzusczen, und suche a»f ^Fall von Widersetzlichkeit die obrigkeitliche Hilfshand nach. Diesem Gesuche entsprechend wird vo» ^regierenden katholischen Orten dem Landvogt die Weisung crthcilt, dem Abt auf Ansuchen Hilfe zuund den Prädicanten anzuhalten, die Pfründe zu verlassen. Sollte er aber etwas gegen die Hoheit oderLandfrieden gehandelt haben, so solle er ihn an seinen gehörigen Stab verweisen. Zürich, das vonBeschlüsse erst am Ende der Tagsazung Kcnntniß erhält, erklärt zu Protokoll, daß es gegen die Untersuch'"'der Klage nichts einwende, aber um so mehr Berichterstattung an gehörigem Ort und UnterlassungExemtion verlange, da der Landschrciber selbst äußere, daß dem Prädicanten ungütlich beschche. Absch. 218- ü ^243. Der Abt von >st. Gallen trägt den regierenden katholischen Orten sein Vorhaben in Betest ^Absczung des Prädicanten zu Marbach vor. Es wird dem Landvogt der Auftrag crthcilt, dem Abt "