Thurgau. 1821
Rükkchr bewegen möge, wollen sie dieselben abfolgcn lassen. Absch. 551. uuu. — (»-Iii. Verhandlung^ uämlichcn Gegenstandes vor den niitrcgicrcnden katholischeil Ortcil. Absch. 551. mmm.
24. Localcs.
(Man sehe auch unter Kirchliches, Glaubeussachen, Geistliche.)u. Aadorf.
1»5«. (1681). Decan Lang, Pfarrer zu Fraucufcld, schlägt dcu katholischen Orten, welche die-Pfarrei Aadorf umgangwcisc bcsczcn, vor, die dortige ungenügende Pfründe so zu fundircn, daß der Pfarrerpucstcrlich leben könne. Dieser wohlmeinende Vorschlag wird in den Abschied genommen. Absch. 67. xxx. —- Katholisch GlaruS wird angefragt, ob es die ihm nach der Kehrordnung zustehende vacantc Pfarr-srundc zu Aadorf bcsczcn oder die Bcsczung einem andern Orte überlassen wolle. Der Gesandte verlangtücrauf Verschiebung und verspricht, daß die Entschließung seiner Obrigkeit alsobald nach Luccrn berichtetwerden soll. Der weitere Antrag, daß diese Pfarrpfründc durch einen Zuschuß von 16V guten Gulden vonKdeni Ort dauernd dotirt und der Umgang der Bcsczung derselben nicht, wie bisher, auf vier Jahre beschränkt,» crn auf Lebenszeit des Pfarrers oder auf dessen Resignation ausgedehnt werde, wird in den Abschied^"vmnicn, mit der Verabredung, daß jedes Ort seinen Entschluß baldigst an Luccru mitthcilc, damit denKhvlischm Seelen zu Aadorf kein Nachtheil erwachse. Absch. 71. au. — C52. (1685). Gemäß denerathuugcn auf der Tagsazung zu Bade» erklären sich die Orte bereit, an die Dotation der katholischen^Pfründe zu Aadorf 166 gute Gulden oder 566 Müuzguldcu beizutragen. Nur Schwyz entschuldigt sich"»nt, es habe das Quantum des Einschusses nicht gekannt, verspricht aber eine baldige Erklärung. Es wird) vsscn, daß die Beiträge auf nächster Jahrrcchnungstagsazung dem Landschreibcr im Thurgau bestellt^llcn. Absch. 78. ä. — <»55. Sämmtlichc Orte eröffnen, daß der Beschluß für zureichende DotationAadorf ratisicirt sei. Deswegen wird der Decan und Pfarrer in Fraucnfcld angegangen, mit der^ Pui zu Dänikon nach dein früheren Versprechen über sichere Anlegung des Geldes Rüksprache zu nehmen,kußprechmdcr Antwort soll jedes Ort sein Betrcffniß sogleich dem Landschreibcr im Thurgau übcrschikc».76. tM. — <»54. Luccrn mahnt die übrigen Orte an baldige Abstattung des verabredeten Zuschussesiur Dotation der Pfarrei Aadorf. Absch. 85. k. — <»55. Diejenigen Orte, welche ihren Dotationsbeitragnicht geleistet haben, werden eingeladen, denselben dem Sckclmcistcr in Luccrn behufs Abscndung au den^hren Bestimmungsort cinzuschicßcn. Absch. 96. i.— <»5<». (169 l). Die Anregung, daß für die katholischelarrer Aadorf mehr und anständige Kirchcnparamcntc angeschafft werden sollten, wird in den AbschiedKnvminen. Absch. 218. rvvvv. — <»57. (1692). Der Landvogt wird auf Ratification beauftragt, die in° schlechtem Zustand befindlichen Kirchcnparamente zu untersuchen, daS Erforderliche anzuschaffen und dieln das katholische heimliche Rödelrin zu sczcn. Absch. 216. lelele.— <»55. (1693). 1. Alt-LandschreiberN ^"^vig Rcdiug, der seiner Zeit mit der sichern Anlegung der 2166 Gl. zur bessern Sustentation derarrci Aadorf beauftragt worden war, weist sich über Vollziehung dieses Auftrages aus und legt einen"pfangschkiil des Gotteshauses Däniken über die in dessen Verwahr gegebenen Briese vor. Indem Reding. ^ ^ stuittirt wird, erkennen die Orte zugleich, daß der Pfarrer von erfolgenden Abkündungcn sogleich demP ^'lchnr Landvogteiamt Anzeige mache, damit für neue Anlegung gesorgt und die Briefe wieder in diew^^rung des besagten Gotteshauses gelegt werden können. 2. In Betreff der mangelhaften Paramentc der"rrkirchc wird beschlossen, daß die regierenden Orte einen gewissen Beitrag leisten oder daß der Landvogt