1744
Thurgau,
sich verwenden soll, daß jene Bußen wenigstens jedes zweite Jahr zu Ende der Regierung dcS Landvogtcseingegeben werden, Absch, 521. ü. — 174. (1706). Ein thurgauischcr Ausschuß bittet, das Land beiseinen Briefen, Siegeln, Landesordnungcn, Abschieden, Ortsstimmcu, Freiheiten, Gnaden und guten Gebräuche»zu schüzen. Ungeachtet fehlender Instruction leben die regierenden Orte der ungczweifcltc» Hoffnung, es werdendie Obrigkeiten sich in allen Begebenheiten als gnädige Landcsvätcr zeigen. Zug ninunt diesen Gegenstandnä relaronäum, Absch, 669. 1>1>.
ti. Jnrisdictions- und Hohcitsrcchlc.
I. Gegen das Reich.
n. Streit mit dem Kaiser über die Hohcits rechte auf dem Bodcnscc.
Art. 175—177. (1681). Verhandlungen über den mit der österreichischen Regierung und der StadtConstanz waltenden Streit über die Jurisdiction auf dem Bodcnsee, Eingriffe in die eidgenössische Hoheit imThurgau u. s. w. S. Absch. 4. o.; 5. a. u, 1>.; 16, a.; l2, «z.; 15, e. u, 16, cl. — 17». (1682).Fortsczung der Verhandlungen, S. Absch, 19, 5.; 28, x.; 36, 1».; 31, g.; 44, o.; 45, cl. — 17» —I»l.(1683). Den weiter» Verlauf siehe in den Abschieden 46, f.; 48, d.; 49, «1. u. o.; 62, v. u, 63, 6. —1»2. (1684). Fortsczung, Absch. 67, r.; 71, u.; 74, i. u, le. — 1»»—1«."». (1685). Fortsczung, Absch.78, f.; 79, u.; 85, c.; 96, e. u. 92, Ii, — t»<» -1»». (1686). Die Verhandlungen siehe in denAbschieden 95, n. u, <1.; 96, Ii.; 166, u. u. 161, o. — 1»». (1688). Ratification dcS abgeschlossenenVertrags s, Absch. 136. t. — 1»1. Luccrn, Uri, Schwyz und Untcrwaldcn ob dem Wald rügen vor denVII regierenden Orten, daß sie zu der Confercnz wegen Schlusses der Bodensccstrcitigkcit nicht eingeladenworden seien, dagegen aber die drei Städte, welche nach ihrer Ansicht nicht dazu gehört haben, Leztcrc Ansichtäußern auch Untcrwaldcn nid dem Wald und Zug, Der Bürgermeister von Zürich crwiedcrt, man habe inder Einladung keine Ausschließung beabsichtigt, sondern die Meinung gehabt, diejenigen Orte, deren Ratificationennoch nicht in Zürich liegen, wollen sich der Sache entschlagen. Was den Bcisiz der drei Städte betreffe, soseien sie von Anfang an lind ohne Widerspruch immcr dazu eingeladen worden und es sei dies deswegenbegründet, weil es sich um die Jurisdictionsmarche handle, von welcher die Malcfizfällc abhängig seien. Hieraufgeben Lucern, Uri, Schwyz und Unterwalden ob dem Wald die Erklärung ab, daß sie die sonderbare Zusammcn-berufung der übrigen Orte niemals als zu einiger Conscquenz dienlich anerkennen werden, Absch. 136. v.1»2. Luccrn, Uri, Schwyz, Obwalden und Glarus nehmen Anstand, das Instrument über den JurisdictionS-streit auf dem Bodensec zu unterzeichnen. Absch, 135. f. — 1»». Abermalige Bcrathung über die nochrükständige Ratification des Vertrags seitens der Orte Luccrn, Uri, Schwyz und Untcrwaldcn, Absch, 137, n.1»4. (1689). Lucern, Uri und Schwyz, die den Vertrag noch nicht genehmigten, verlangen Abschriftendesselben. (S. Absch, 149, u.) — 1».'»—INI». (1696), Die endliche Erledigung dieser Angelegenheit siehein den Absch, 179, g.; 181, clcl. u. 183, m.
I,. Gebiets- und Jurisdictionövcrlczungcn durch das Reich, Constanz,die Garnison in Constanz :c.
Art. 1»7. (1688). Da Officicrc oder Bediente aus Baron von Stadels Regiment in Constanz einenausgerissenen Soldaten auf thurgauischcm Gebiet eigenmächtig aufgegriffen und nach Constanz geführt hatten,