1794
der Religion wegen keiner Charge vnnd Stellen Ihn IhrKönigl. Mayest. Diensten, sonderlich der Obersten Stell äoKaräo, vstgeschlossen werden sollen.
Ermelte Obriste, Kriegs- vnnd Haubtlüth sollend auchInn vnser König Ludwigs Diensten vnnd Besoldung verbleibenvnnd verharren vnnd (nicht) hcimbgemahnet nach Berufst werdenmögen, Est feige dann fach, dast wir die Eidtgnossen selbsIn Kriegsgefahr Kämend, ald sonstcn erachten möchten, dastvnscrs Vatterlandts Nothurfft vnnd glegcnheit ein anderserforderen thete, vff welichen eintwederen Fahl dann wir dieEidtgnosten zue heimbmahn- vnnd berüfsung vnsers Volkhswolbcfugt vnnd Ihr Mayest. vff vnser begehren solichcs vn-uerweigerlich heimbziehen, Auch sy vmb Ihre geleistete Dienstbezahlen vnnd vff die Heimbreist mit lcidenlichcn vnnd nitallzuweitcn b'stuyjies vnnd Vfspänen täglich zuuersehcn.
Kann sich dister Gebruch mit dem, wast durch disten Artic»angebracht Wirt, nicht vergleichen.
Wann die Löbl. Orth die Obersten vnnd Haubtleüth estellten, so müste es sein, das Sy verobligiert wcren, dewKönig ein gewüsse Anzahl dister Obersten, Haubt- vnnd Krieg"lcüthcn aufs syn begehren zulüfferen, also das; fahls sichBürger, Landtleüth oder Vnderthanen Spcrrcten, wie es stbegeben Kann, zu Krieg zu ziehen, Sy Sy darzu zwingeumüstend, welches Ihnen nit thunlich ist vmb der Vrsawillen, so lychtlich abzuncmmen, vnnd vmb dister Vrsach ^mann die Französische Pündtnus in dem Orth Zürich w°i rnverhasset machen, Inn demme mann dem Volckh zugwugegeben, es verobligiere diste Pündtnus die Lobl. Orth e>gewüste Anzahl Kriegsvolkh Ihr Mayest. zugeben vnnd zudistem Endt Ihre Vnderthanen In den Krieg zuziehen ZUzwingen, welches eine vnlydenliche Dienstbarkheit wcre.ist es bester, das Manns Key den Terminis der Altennussen bewenden lasse, weliche die Lobl. Orth zu einer ewfaltigen Bewilligung der Werbungen verbinden. ^
Über welches Wylers zu beobachten ist, dast wannHaubt- vnnd Kriegsleüth dem König von den Lobl. Ort egelifferct wurdend, wercnd Sy hilffleistende Völclher, weden Nammen vnnd offne Bekhandtnus der lobl. Orthen »sich trügend, so hierdurch Ihr Mayest. Feinden "»6 ^Feinden werden thettend, An statt dast weilen die Obr> 'Haubt- vnnd Kriegsleüth Ihrer Nation voluntarii sind' ^sich steigen vnnd eigen willens In Ihr Mayest. Dienstengeben. So gerathct der Gemeine Staudt in Keinen K" 'alwo Sy dieselben bruchct, vnnd Wirt darumb IhrFeinden nit zum Feind. Im übrigen sind die Pr°^'^den Orth von wegen Ihrer Religion von allen EidtgnösWKriegsEmbteren von Ihr Mayest. nit vstgeschloßen.ö.
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Wan der neüwe Anhang, so In distem Articul vermcnist, stathabcn wurde, Könten die Lobl. Orth Ihrer Na>>°"Völkher, die In dek Königs Dienst wercn, In mittc» destFcldzugs heimbcrüffen, sagende, Sy crachtcteud, daß i'e>^dest Vatterlandts Nothurfft vnd gelegcnheit erforderet, ^dast die alte Conditio» gnugsamm ist, daß Sy mögend d»rdie Lobl. Orth Im Fahl best Kriegs heimbcrüffen werde'So sich die Lobl. Orth entschuldigen könten d, die Werbungdie der König by Ihnen thun wöllte, zu bewilligen, '"ilWendung der gelegcnheit der Zeith dem 3. Articul nach, "w"so Sy diesclbigen auch hcimbberuffcn möchtend, wanncrachtent, daß es die Nothurfft erforderte, Helte Ihr