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6,1,b (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
Seite
1785
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8. Wir Werden neben Übriger löbl. Schidorthen H, Ehrengesandten alhie Verpleiben Vnd der Vnintgr<Z8sirton^rückKunfft erwarten, so biß Zinstag oder Mittwochen bescheben möchte, Pitten E. gn. Sie geruhen Vns entzwüschen denKehrten Schein zukommen zu laßen zc. Interim Können E> gn. nichts berichten, so bald aber der Partheyen reoo-"Kon einlangt vnd die traetaton an hands genommen, Wollen Wir nit ermangeln, E. gn. Wie bißher schuldiger PflichtZu näuisirn.

(Solothurner Kantonsarchiv, Actenband „Thurgauische Friedenshandlung äe 1656").

Auszug aus einem Schreiben der Solothurner Gesandten zu Baden an ihreObern,

6. <1. 2V. Februar 1 6 5 6.

" ' - Heut Sontag, alß Wir aus der Kirchen Widerumb in Vnßer Losament gangen, haben vns die annoch alhie ver-A>bene H. Ehrengesandten von den katholischen Orthen zu sich beruffen Vnd alba ein Schreiben abgelesen, Waßmaßen^ Züricher am letst Vergangren Frcytag den 18. I>u)u8 vmb acht Vhrcn morgens in Wehrendem Slillstandt die Stattwen am Bodensee, Ihr Frstl. gn. H. Bsschoucn zu Constantz biß an das Malefiz gehörig, eingenommen vnd mit VolckWelches abermaln Hey gedachten 5 Oithen ein solche ultoration erweckt, daß sie vor Vnßer ankunfft schon den an-^ gemacht Helten, die H. Dvputirton von Zürich, Bern vnd Schasfhnßcn alhie in Baden zuuerarrestiereni es ist aber" Wolmeinendes erinnern diße gegebene Ordre Wider abgebet!, auch von denen von Zürich die parolo gegeben Worden,°il„ die Osficierer solches vor vnd ehe die Prolongation des Stillstandls Ihnen notitioirt verbracht, daß die ouaeuatioa^derljch erfolgen solle! Darüber man sich crsältigen laßen Der allmechtige Wolle des höhen Geists arglistige maolri-^lionoz^ deren schier stündtlich vnzehlig Wider den Friben aufs die Kaan Kommen, gncdigst zu nichr machen vnd das an-^^"gene Werck völlig zum endt Verleitten. Datum Baden den 26. Debruari) 1656.

E. gn.

Dienstwillig gehorsame Mitrath vnd Diener:

I. Friderich Stocker, Scckellmeister.

Frantz Hafsner, Stattschreiber."(Solothu rner Kantonsarchiv, „Thurgauische Friedenshandlung eis 1656").

. 38. In einemSchreiben an seine Gesandten zuBaden vom2 2, Februar 1656meint"-iburg:

.. ,,Vß üwerm schreiben, insonderheit aber desien 8ud äato 19. liuiuo vnd darin gefügten copvlichen einschlus dessen, so/ H- Gesandten lobl. Schidorten in der fridenshandlung zwischen den Acht ersten Orten vffgesetzt vnd von den intckre8-theillen vff dero Oberkheiten ratikoation hin angenommen worden, haben wir üwercn sondern flyß vnd grosse"ehwaltung, so Ihr zu disem träfsen werck angcwendt, gnugsamblich erkhenen mögen. Nun erwindt dis geschäfst fürnemb-«n dem zu wissen, ob die fünff lobl. Catholi'che Ort, alß die einte haublparthy, die fachen, wie sie vffgesetzt sind, yn-vnd plaoidieren wöllen. Thund sie es guttheißen, khönen vnd sollen wir es nit hinderen, ohne gefahr den gantzenMast über vns zuzüchen; Sonsten haben etliche vnder vns vermeint, es sycnd darin vill oaxtioooll verborgen vnddarmit der guldin Pundt zum Theil gestürtzt. Wylen aber hinder den 5 Orten vill ersarnc, gelehrte, hochquallfi-Herren sind, wan darin etwas gesahrlichs sein soll, werden Sie es gnugsamblich ponotrieren vnd ergründen vndMach re8olutiono8 wissen abzefassen." — Und in einem ?. 8. zu diesem Schreiben heißt es: „Vwer Instructionwo ein friden gemacht wurde, werden Ihr alle 13 Ort darin eomprokeuclieren vnd begryffen vnd den Friden auch^>g vnd ewiglich limitieren." (Missivenbuch Nro. 42 im F r e i b. K a n t o n s a r ch i v).

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