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6,1,b (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1782
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an gelt darzue zu oantvibuirn; Als» dan Könten unsere Beide Onrpora an einem dem H. von Turny gehcimben ^kanten Paß sich oaniunxirn, hernachcr zue Lucern stosen vnnd mit der ^rmoe, mit Gottes Hilff, etwas Löbliches 1'^'stirn. Den Andern Robruari) IKSK. (Kantonsarchiv Freiburg, Correspondenz mit Solothurn).

29. Mit Schreiben vom 3. Februar mahnt Freiburg die beiden HauptleuteWe <kn»dWeber, mit ihren zwei Compagnieen aus dem Dienste der Republik Genua schleunig zurükzukehren, weil die (Zei^eines allgemeinen Krieges in der Eidgenossenschaft groß sei. Die Mahnung geschah bei Ehr, Eid und dem Vaterlanddigen Pflichten. Sie sollen den Weg direct nach Altorf nehmen, um sich dort mit den katholischen Eidgenossen zubinden. Dann sollen sie, die beiden Hauptleute, in Kraft der mitfolgenden Credenzialien die Republik inständig ersuche"'die Reise zu befördern und auch von ihrem eigenen Volk zu ihnen stoßen zu lassen. Nach beendigtem Krieg können s"wieder in den gegenwärtigen Dienst zurükkehren. (Kantonsarchiv Freiburg, Missivenbuch Bd. 42.).

30. Schreiben Freiburgs an Solothurn, ä. ä. 3. Februar 1 6 S 6.

Wir haben bißhäro durch Vnsere ckoputiorte in Savoy, Burgundt vndt Walliß, wie solcheß vnß von derlischen Tagsazung In nammen der gesambten Eatholischen Orten zueuerrichten überlassen worden, Ihren Svuaursvon der Pündtnuß alß deß mitlauffenden gmeinen Interesses wegen ernstig Lollioitiert, aber bißhäro obnansehen »est"Stätten kostbarlichen Handlungen dahin nit gelangen mögen, daß souill vor der ruptur empfangen schrifftliche Vertröstung"ietz in der Roth in daß wcrkh mögen gebracht werden Wir arbeiten gleichwohlen noch starkh die Sachen vff daßzu befürderen, haben auch vß üwcrn vorigen schryben vnd der Relation vnserer by Vch V. G. L. A. E. M. vnd W>geweßten H. Ehrengesandten vernommen, wessen Ihr sich mit der angenommenen Neutralitet erlüttert, vnd durch dis>^ewcres letste freündt-eidgnossische schryben wie Ihr die eoniunetion vnserer vnd vwerer Völckhern ansehen wölkend. Da wir nun ^Beschaffenheit von gemelten vnsercn ehrcngesandtcn vernommen, tragen wir ein großes Bedenkhen, wie wir so lei^durchschlagen vnd, so der I-LM88 abgeschnitten wurde, die Mittel vnß dargestellt wurdend, durch welche vnsere Völkher,von vnß abgesönderet wären, subsistieren möchtend. Wir wöllen gleichwohlen den fachen mit mehrerem nachdenkhen,zwischen vnß in völlige Verfaßung stellen vnd vff die Widerkhunfft vnsers H. gesandten erwarten, vnß demnach envtlich ^entschliessen. Gott wölle vnß mit seiner Allmacht beschützen.

31. Solothurn an Freiburg, 6. ä. 8. Februar 1 ö S 6.

Nach dem wir vor acht Tagen einen eignen Läuffer hattenn abgeschickt, vmb Zuerfahren, was doch die Vrsach ^möchte der H. Ehrngesandten so langen außpleibens, Ist derselb Pott erst widerumb Zurück angelangt! der Bringt ^Beygeschloßen Pacquct mit sich; vnnd weilln wir nit Zweifflen, es werde der Herr von der Weidt Ewer vnßer g. .M. vnnd w. B. Ehrnckoziutirtvr Eüch der gantzen bißherigen Verrichtung halb vmbständtlich parto geben, Alß haben D'pmahlen Vnnöthig geachtet, Eüch Oopig.8 Zuertheilcn von dem, so die Vnßerigen Vns zugeschriben. Was dan Eüwere ^gethane ckeelurution anbelangt, laßen wir vns damit Benüegen, vnnd ziehen wir ein zimblich starck Eorpu8 von ^Taußent Man würcklich zusamen, an den Grentzen vff vnßerer allerseits g. L. E. :c. der Stadt Lucern fernere Mahuu"^Vnnd cki8p08ition Zuwarten. Der getrewe Gott wolle aller Eatholischen ckekoimion vnnd Rettungs-wcrck weiter 1'"^perirn, durch das werthe vorbitt seiner glorwürdigsten Vnnd Vbergebenedeyten Mutter Nurieu gnedigst beglücken.8. Robruariz l<Z5si Abents vmb 6 Vhren. (Kantonsarchiv Freiburg, Corresp. mit Solothurn).

nd

32. Unter Verdankung der den beiden freiburgischen Abgeordneten Reinold u ^Python erwiesenen Ehren ersucht Freiburg mit Schreiben vom 14. Februar 1656 ^'Markgrasen von Lullin, „daß er in solch wolmeinendcr ullvctiun vnd kräfftigen oktioÜ8 gegen vnß noch ^baß cont.nuiren wölle, damit wir durch höchst ermelt Ihr Königl. Durchlaucht Scccurs vnd Hilff, im Fahl der byhaltender badischen eonferoiit? Fridensschluß vnsruchtbarlich ablauffen wurde, vnß wider der Vncatholischen Waffen sch^°vnd retten mögend." (Kantonsarchiv Freiburg, Missivenbuch Nro. 42).