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6,1,b (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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Klient derowegen sich nachmahlen wie schon zum anderen old dritten mahl beschechcn vffs höchste, instendigste vnd aller-^efstigste gebeten, wie auch in Chrafft vnsers zuvsammcnhabenden güldenen Punkts by trüwen, Ehren vnd Eydcn ge-mahnet haben, vns, alß die wir mit disem starken Vyend nunmehr in offner ruptur begriffen, nit zuo verlassen, sonder^ würklich in die Währ begeben vnd vnß vor gefahr durch üweren dapfferen vnd ylenden Zuozug Eidtgnossssch vnd^üoderlich redten helsfen vnd sonderlich etwan an einem bequemen üch bekanten Ohrt durchzuoschlagen bedacht sein, daßM'iere Waaffen zuosammen stossen vnd sich zuo vnserem Beider syts nutz vnd Heill coniungicren könnent. Ein gleicheswollend Ihr ohnbcschwert in höchster yl nach Fryburg langen laßen vnd sye zue glychcn Ltkeeten anglegentlichst pittcn vndaiilwrtieren ^ so wird verhoffentlich der gücttig vnd barmhertzige Gott zuo redtung seines Lobs, Ehr, Glorj vnd Aller-^'gsten Nammens vom Himmcll herab durch seiner slbergebenedyten Jungksröwlichcn Muodter lVlarim Vorpitt vnserelassen segnen vnd derselben Würkungen durchuß siegreich vßfüehren.

(Solothurner Kantonsarchiv, Acten: Schreiben von Lucern ab 1655—1661, Bd. 11).

26. Schreiben Solothurns an Freiburg, ä. ck. 1. Februar 1 6 5 6.

Ewer vnßer g. L. E. M. vnnd w. B. geliebter Mittrath, Herr von Nuro?, wirbt zwciffels srey Euch in relaticmvM't Mchrerm angebracht, neben deme auch aus dem Ihme partieipirtmi geheimen Bericht von Lucern naher getrewlich^ständige! haben, in was tormiui» sich jetziger läüfsen Beschaffenheit aller Orthen Befinden thun. In deme aber wir^iiofft, man wurde durch Ewer vnnd übriger löblicher Schidorthen iutvrpnsition Bcy Zürich vnnd Bern sonderlich vfs^ authentische deren von Schweitz gethaner schrifstliche ävelaration, mehr weder Beschickt, etwas guts außrichten, So hört"M" aber in der Nachbarschafft einen schlechten Nullen zum Friden oder Anstandt der Waffen, sonder allein, wie sie Ihre^Pe Macht zusammen ziehen vnd den erlittenen schaden rouangieren Können. Alldieweillen dan Ihr vnßer g. L. E. M.d»»>> w H Copeylichen Beylag vmbständlich zuersehen, mit was ernst ein löbliche Stadt Lucern Euch vnnd vns

'""b Hülss vnnd würcllichen Zuzug vermahnen, So Beliebe Eüch, vns Ney Zeigern eatogoriLö zuuerständigen, was^lens vnnd Meinung Ihr seyent, auch ob Eüch gethan seyc, Eüwere Völckher mit den vnßerigen zu vcmiunßiru, vnndwelchem Paß oder in was anZahl solches Bestehen Könne. In Erwarttung Ewer ohnfelbar bcschribenen Antwort^Un Euch Gottes obhuct neben der Villmögenden vorbitt Narim von Herzen empfehle». Datum 1. b'sbruariz1i>56. (Kantonsarchiv Freiburg, Correspondenz mit Solothurn).

27. Solothurn an Freiburg, den 2. Februar 165 6.

Wir setzen in Keinen Zwcyfsel, Ihr vnser g. L. E. M. vnnd w. B. werdent vnsere Beyde, so wohl daß gestrige^ heütigcs, schrhben empfangen vnnd däraus mit mchrerm verstanden haben, Warumb es nun mehr Zue thuen vnnd^ die Jetzige Laüff erfordern, sich in Vertrawcn vnnd vatogorioo gegen ein andern zue äeelariru i zue Disem end thun^ vnsern g. L. E. M. vnnd w. B. Hiebey ligendt widerumb ein abschlifft der geheimen abredung über schickhen vnndt^Mahlen Eydgnosisch ersuechen, weillen von vnsern allerseits g. L. E. M- vnnd wohluertrawte Brüedern der Stadt"^rn Eüch partioizurtur mascn die Mahnung gantz ernsthafst Beschehen, daß Ihr eüch doch eines endlichen entschließen^'Md Bey Zeigern vnnß osfcnhcrtzig Ewere liosolution über obbcdeüte Euukoronti! vnnd Mahnung entdeckhen wollend,anstatt darnach wisend anzurichten. In Erwartung derselben ohnselbarlich Bey Zeigern thuen eüch vnsere g. L./ vnnd w. B. durch Maria vorbitt dem Göttlichen Gnadcnschirm von Hertzen empfehlen. Datum den 2. b'ebruariz° ^56 vmb 6 Vhren Abents. (Kantonsarchio Freiburg, Correspondenz mit Solothuru).

23. Geheime Verabredung zwischen Solothurn vnd Freiburg.

Allerliebste Brüeder.

Wir haben vnns allhie in der gchcimbtcn Eonkvrentx mit Ewern Herrn Ehrnttoxutierton Zwar aufs Ewerr apverglichen, Im fahl die katholische orth (weillen Zürich vnnd Bern allenwcil starckh armirn, auch Ewere vnni^ ^ gesanten gefarlicher Weys amumrn oder aufshalten) vnns beide Stätt vmb Hilff mahnen, daß Ihr ein Eorpu-^00 Man vnnd wir von 2600 richten, auch in die 1000 werben wollen, Wan Ihr gerueheten, den halben theil