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6,1,b (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1780
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auffgeben worden: Darzu ich nichts weiters als den hertzlichen wünsch trage, das der Herren löbl., fridfertig v»d HG'intontion von übrigen Löbl. Schidorthen allersyts sccundirt vnd wie sy meritierent beglükt werdent. Mir schwäbtein großer Zwyffel vor, das Zürich vnd Bern, als die äo taoto einen treffenlichen Vortheil vff vns gemacht vndhauptet, so liechtlich in das formalische armistitimn condescendieren werden."

(Solothurner Kantonsarchiv, Actenband: Thurgauische Friedenshandlung äo anno 1656.).

24. Zürich an Bern vom 21. (11. a. K.) Januar 1K56.

Vnßer fründtlich willig Dienst ic.

Vß Üwer vnßerer V. L. A. E. beliebtem vom 8. biß habend wir sehr befröuwlich verstanden, daß Herr Genervon Ehrlach mit syner ansehenlichen Macht genugsam beordert zu trostlicher eooporation vnd möglichster Diversion vnhe"gemeine Feyend bcträffent: der Allerhöchste wolle syn vorhaben gncdiglich segnen vnd vns sambtlich alle Hertzlich gewünl ^gedeyliche suoooss vätterlich verlyhen. Was demnach die Fridenstraotaten belanget, da es vmb dieselben zcthund ^etwas an vns die Oberkeiten von den 5 Jüngeren Orthen solte gelangen, ist dcßhalber üwere mehrere erklerung vns anit entgegen, daß namblich den gonoraliteten im Feld mit Ihrer hierzu ouch sonderbar uß vnßeren Rathsmitlen vcr°neten solte remittiert vnd überlaßen werden, vff vnßer der Oberkeiten ratitioatiou dieselben anzuheben vnd zu beschließfindent ouch dem gmeinen Evangel. wcßen hochersprießlich, daß wir in allwäg fehrner in höchstem Vcrtruwen einan ealle fachen ooininunioieren vnd deß Fridens halber ie ein Statt sich uf die ander rokonercn vnd absünderlich ">handlen solle, alß wir hiemit vns darzu in Eydt- vnd Religionsgnößischer Wolmeinung wollend anerbolten vnd üch ^ ^V. L. A. E. vmb glychmessige Nertruwlichkeit dienstfründtlich gebätten haben. Bcncbents habend Ihr Vnßer V. Luß byligender oopiss ouch in mehrerem zuersehen, was vnßer L. E. von Glarus Evangel. Religion von Lucern ^anderen Orthen Ihrer Neutralitet halber empfangen, Jrer Catholisch genanter MitLandtlüthen halber eingährende. Darüber beliebe üch vnßeren V. L. A. E. vns ouch Üwer fürsichtiges Machten zeübersenden, dann wir amit vnßerer erklerung vns nit vorschießen wollen, sonder Sy antwortlich verständiget, wyl Ihr ebenmessig wnrklich >w cvnd deßhalber Vwere beliebende mitstimmung nothwendig, habend wir Ihr begährcn ouch gebührlich an Vch g"« ^lassen, Jmmitelst were vns lieb, ouch parte zchaben, übriger Catholisch genanter Orten erklärung solch Ihre Neutrabetreffend. Im übrigen stehet es Gott lob vmb vnßere Völkhcr aller Orthen nach wol, vnd hat sich Hr. Eonim«"^vnd die Statt Costantz vff vnßere S^noeration ouch gar fründtlich aller guten gegenfründtschafst erklert vnd versichert,^Sy gnedigst- vnd gemessnen befelch, der Erbeinung by gegenwürtiger oonzunetur das wenigst nit zuwider zchandlen. ^wyln vnßer Eydtgn. der Vßeren Roden Appenzell vnd die Stadt St. Gallen bis anhcro sich nit movirt, tentiert H'von St. Gallen ouch nichts widriges, anders daß Er die Orth by Rapperschwyl vnd der enden mit Proviant vndmüglichest versehen thut: vnd solle mit Nammen ouch der Stattfahnen von Lucern sich dißer Orthen befinden, denenwoln die Vnßeren mit Gottes sehrnerer gnediger hilff mit guter rosolution wyter bestmüglichcst begegnen werdent. Averhoffendc ehiste eommunioation an der Rüß Wirt ohnzwyfcnlich erfröuwlichen nuoooss mitbringen. Darum^ wir den ^Gott demütig pitend vnd vns sambtlich syner Allmacht wol empfellend. Dat. den 11. Januarij 1656.

(Staatsarchiv Bern, Allgem. Eidtgnößische Bücher, Religionsgeschäft Bd. 1.).

25. Unter'm 30. Januar 16 56 schreibt Lucern an Solothurn:

Üch Vnseren G. L. A. E. wird durch üweren letst allhie gehabten Löuffersbotten ein Briefflin vß demAlphabet formiert zuokommen syn mit kurtzem Begriff, waß für ein Nambhafster Sig vns am nechst verschinnenvon der Güette deß Allmcchtigen Gottes vnnd seiner glorwürdigstcn Muotter vnnd allzeit Junkfrauwcn lVl.arim VoG"'Vilmergen in den Fryen Empteren wider die Bernisch Erlachische Völker mitgctheilt worden, welcher Niderlag Zwar ^ ^syts daß gmeine Volck in großen schretcn gesetzt: Ist aber Beinebcns nit zuo Zwisten, der gegentheill werdelidtnen schaden an Volck vnd anderem, so sy dahinden gelassen, mit allem gwalt rächen vnd rcuangieren wollen, g" ^die angstalten hierzuo sich schon erzeigend vnd harfür thuondt, weil allerhand Sammellplätz äo novo assignicrt vnd der'der andere Vßzug vffgemahnet worden, auch Ire Hauptäisoxno dahin gehn wird, den gantzen last vff Vns zuo"