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Recht, jedoch vnder dem Vorbehalt dero Religion vnd Landtsoberherrligkheit, bevelchct syend, zu vermidung deß geliebt^gmcinen Vatterlands besorgenden gwisien Vndergangs. Vß üwcrm sytthärigcn schryben sul» äato 4. dißes haben wir auersehen, was Zürich hicrumb sich nit allein zu Schwcitz, sonders auch zu Lucern luth darsür habenden vßtruckblichen ^eeMes, insonderheit aber by H. frantzöslschen ^mbassacioren, welcher deßwegen sein zügnus schrifstlich geben, hat verluihrulassen; Vndt daß vß dißem grundt vnd kunllament die ehrengesandten von Basel, Solothurn, Schasfhußen vnd AM»Zsambt üch, vff dero Oberkheiten ratilioation hin, wylen sie darumb keinersydts instruiert, guttfunden, daß Schweiß si<hdißem Rocoss, der sowoll zu Lucern alß Schwcitz ligcn soll, vernügen vndt volgcndts daß Nett über dißen span wo^'solle. Wir für vnsern Thcil wurdend lieber sehen, dißes geschäfft khöntc mit freündtligkheit ohne so geschwinde voranlaßvogzuem rechten verleitet werden i dan nach den <5x> mpeln viler vergangener Vrtheillen khöncn wir anders nit erachten, alß "Schweitz mit lost eines rechtlichen abspruchs bälder alß durch einen gütlichen Vergleich den kürtzcrn züchen wirbt, also awir Nachwahlen der Meinung sindt, die sreündtlichkheit nach vfscrstem vermögen der gesahr eines rechtlichen vßgangs vorz^ziehen; wo aber solche gar vnerheblich sein wurde, syttenmahlen die erklärungen dero von Zürich obgenanten liooessender Zug aus deß frantzöslschen H. ^mdassacioren von den abgesandten der vorgemelten 5 Orten gnugsamb bcfundowirdt, anstatt deß von Schweitz begerten Rouors, Ihre Religion vnd LouuoraiiritLt vor einichen gefahrlichen Rezuerhalten, wöllcn wir für vnsern theil fürnemblich, wan in vorgehender versamblung anderer katholischen Orten dann ^mehrerer stimmen consentiert wirdt, auch vmb fachen, welche durch den Landtsfrieden schon äoeieiiert, wie ^thendt vnd üch darumb ein Copy geben worden, bewilliget haben. Aber daß allein die genambsete 5 leiste Orth "dißers geschäfsts einzig beladen sollen, da wir anders nichts alß allen vnglimpf über vnsern standt erwarten mögen, tzwir, daß hierin die Hauptparthyen sind die zwei Orth Zürich vndt Schweitz vndt deßwegen das die übrigen siü ^sowoll alß die andere sreündt- oder rechtlich abzusprechen interessieren sollend. Im vbrigen thund Wir üch die vorigestructionen vnd bevelchen hiemit widerumb bestättigen.
(Freiburger Kantonsarchiv, Missivenbuch Nro. 43.).
14. Am S. Jenner 1656 schreibt Freiburg seinen Gesandten zu Baden. ^
Wir wöllen verhoffen, es werden sich sowoll die Parthysche alß die vnparthyischc Ort am bestimbten Sontag^Baden widerumb ynfinden, in der arbeit zum fridcn in vnserm geliebten Vatterlandt zu continuiern: zu dem end >)"'guttfinden, daß Ihr üch zu Baden solang vffhalten sollend, biß Ihr sehend, daß üch darzu kheine mittel mehrdaß vnß Jcmandts einichen Verweiß oder vnglimpff vffzeladen habe, daß wir zu einer ruptur geholffen vnd Anlaßhabend, wie dan wir geneigt sind, die sreündt- vnd rechtliche mittel den Waffen vorzeziehen. Wo aber Ihrwider vnsere Intention die fachen einen andern weg ncmmen vnd die H. Gesandten der vbrigen Orten sich vonverussern, alß dan werdend Ihr üch auch alhäro begeben. Gott Wölls alles zu seinen größern ehren verleiten.
(Freiburger Kan to ns a r ch i v, Missivenbuch Nro. 42.)
15. Instruction dessen,so H. Haubtman Hanß Petter von der Weydt in Namen myner Gnädigen H. in Sauoy wirdt zu verrichten ha^" ^
1) Wirdt er sich zum H. Ob. Antoni Reynoldt in Sauoy angendts verfügen mit dem jungen Pcrret vndt s>Mwußten Kapitulation oder Übergab, sich deren vnderwcgs zu gebruchen.
2) Soll dahin bringen die leibige Zyttungen der geschehenen ruptur, zwar allein zwischen Zürich vndt Schwyß-
sich daß die Zürcher daß kloster Rynauw übergwältiget, Keyserstull beschoficn werde, Bremgarten vnd Mellingen in ü ^gesahr sye eines stündtlichcn Überfals, vnd daß vfs den Rapperschwylcr Boden nün sahnen von Zürich gezogen vn <bürg gemant sye, die Saffoysch vndt Wallische Hilff würllich zu ersuchen.
3) Er wirdt auch da anzeigen die hinder Bern oontimiioronäo starkhe kriegsprrnparatorien, zusammenstoßu»gVölkeren vndt vßgehnde tröwungen über den sryburgischcn standt.
4) H. Pancratz Python wirdt er angeehnts här verschaffen mit eigent- vmbständlichen Bericht dessen, so wo g^ ^H. Ob. Reynoldt aldort biß clato nvgotiort, sonderlich aber wie vihl sußvolk, wieviehl Nyttcry vndt wievihl ^schütz zu bekommen, wie die vndcrredt vnd beschluß mit H. Marggrafsen von Lullin fürgangen, vndt wo man " ^Signalen zu ihrer Nachricht vffrichten sollte, im Fahl der noth vndt so man sie nit mündtlich oder schrist- noch p