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6,1,b (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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emotion vff der andern fiten ervolgen mag, ist vns nit Zucwüssen, aber allerseiten Hoch nothwendlg vff gueter hurt Zstehen: gott wende es zum Besten, demme vnß durch Intorepsgion der Himel Könegin sambtlichen cmpsehlendte,

Dalum raxtim den 13. 9bris 1655.

5. Auszug aus einemSchreibenFreiburgS an Solothurn, ä. ck. 2 0. November 1655

(Kantonsarchiv Solothurn, Korrespondenz mit Freiburg, Bd. 6.).

Üwer schryben habend Wir heüt Abends den 20. buiuo zuerccht vnd hohem Danckh erhalten vnd smdt Wir «u<hguttcr postur vnd woluerfaßt, sonderlich aber weilen wir täglich allerhandt bctröwungen von den Ausreichenden L?rvnd dero Wachten vnd Kriegsproopuratoria ohne einiche Anlaßgebung vernemmen müestend :c.

6. Zürichs Einladung an Basel zur Theilnahme an der allgemeinen TagsaZu " S

vom 11./21. November 165 V.

(KantonSarchiv Basclstadt, L. Nro. 36.).

Vnscr sründtlich willig dienst, Sampt was wir Ehren licbs vnd guts vermögend zuuor. Fromm, Fürsichtig' ^samm, Wys, Jnsondcrs gute sründt vnnd getrüwe liebe Eydtgnossen.

Vff begeren Ihr Excellenz deh Herren Französischen Ambassadoren an Vnscr Lieb Eydtgnossen der Statt Bern, auch ^glych an Vns vnd Vnser E. von Solothuin, ebenmesssg an Vnser L. E. der Statt Bern (sie.), habend wir nach mit 2^" ^pflogener vertroulvlichen Communication eine drcizehnortische Tagleistung nachcr Baden vsgeschriben, bcnantlichcn vss ^wirt syn der 11./21. Novembris abents an der herberig mit vollkvmmnem befelch vnd gwalt zu erschyncn, nit allc«' ^Schwytzer-gcscheffts halber, sonder auch wegen bekandter mehrfaltiger nach ohnerörter Religions- vnd Landtsbcschwcrd^ ^gemeinen Herrschafften: wir habend auch alle Catholisch-genante Ort vnd Ihr Excell. den Herrn Ambassadoren E>e ^bührlich ersucht, inmittelst Vnser Eydtgnossen von Schwytz dahin zu verleiten, daß Sy mit aller fehrncrn yroeellurexeeution so wol wider der Jenigcn Hab vnd gut, so von Ihnen vsgangcn, als auch wider lyb vnd gut der ^ ^ ^so nach in Ihrer Verhafftung, innhalten thügind; vnd ist hieruff Vnser sründt Eydtgnössssch ersuchen, Ihr Vnscr G. ^Ebenmeßig Üwer Ehrenbottschafft vff ermelte Badische Tagleistung abordnen wöllind, dahin man Evangelischer M M)gemeinen Instruction by vorstehnder Arauwischer Confercnz gar füglich wirt bcrathschlagen können. Im Übrigenwir Vns mit nothwendigcr sürsichtigkcit vnnd gwahrsamme vff guter Hut vnd befindend, daß dessen samptlicheOrt hoche Vrsach habent: dann wie Vns glaubwürdiger bericht ynlaufft, etliche im Land Schwytz, auch anderer ^ ^Orten, hin vnd wider in Vnserc biderbe Landlüth steckhend, die von Zürich vnd Bern habind den 5 Orten einengegeben, daß wir, mit erlaubnufi zuschryben, einen fulcn ketzerischen glauben habind, vnd wann Evangelische Ihre" gannämmind, müsse man Ihnen Ihr haab vnd gut folgen lassen, wann aber katholische vff vnseren glauben lrcll"' ' ^maus nit schuldig: auch dass Sy die samptlichcn Ort ohne schlichen mit vnchristenlicher lesterung schmechind, vnd " 'Jüngst zu Schwytz gewessten Herren Ehrengesandten eben derglychen vsgestossen; dessglychen dass Sy durch ge"'"^eine unserer Herrschafften von Ihren schuldigen, auch Gottlob willigen gehorsammc abzeführen vnderstehen wolle", msprechen, Sy zu frcyen Eydtgnossen ze machen: Fehrner daß Sy zu Luccrn söllind geschlossen haben, mit Schwytzmann z^r stahn, vnd dass Sy gegen Vnss scharpfe tag- vnd nachtwachten haltind, da wir Vns; der nachtwachtc" rvernügind vnd nit ein geringe approtionsion vf Ihrer sythen verspürend: by welcher der fachen bewandtnuss >"hochcrforderlich, dass die sambtliche Evangelische Ort auch in bestem vertrouwen zesanimen haltind vnd solchem v""'gemeinem rath nach erhäuschender nothurfft begegnind, deren rathschlag by vorhabender Confercnz zu ZlrauwRegierende gnedigklich segnen wolle, synem allgewaltige» schirm vns damit wolbefclhende. Datum den 31. Octobris "

7. Auszug aus dem Freiburger Rathsprotokoll vom 13. December 1665. ^

H. Landtvogt äu Ür6, der syn Comission in Saffoy anbefohlner Massen nit persönlich sonders allein schrist^^gelegt, überschickt Mynen H. die andtwortt, so er vom Margraffen von Lullin empfangen, des ynhalts, erftlichr"'