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^ an Ihr Königl. Durchleucht ackckrossierte oberkeitliche Schryben von dem begerten soeours kein Meldung nit lhutt,das darob seltzame Gedankhen gefaßt hätte, vnd glychwohlcn er einen guttcn willen hätte, so khönne er doch nichts'"s Werth richten ohne vorfrag vnd bcsclch Ihr Königl. Durchleucht; zum anderen sye zue einer solchen oexotiaeion noth-d^dig, versöhnlich zu erschynen vnd zu handlcn, Sythenmahlcn man sich vnderredcn solte, wie vnd durch welches orthdurchschlagen vnd sich coniungiren khönte :c.: doch rüste man sich der orthcn zu einem seeurs im sahl ruptur, danvon Ihr KSnigl. Durchl. Zyttungen empfangen, Sie Ihm ein lüs'iuackron albereidt zuschike, welcher alsobald un bou8roz il'jnsnntorio nachvolgen werde rc. Neben dem gibt H. Landtvogt darby auch zu vernemcn die vrsachen, warumb^ dise reust vnderlassen, neben ettlichen Zyttungen vß der Waht in fachen continuicrendcr kriegs Verfassungen. Glychwohlcn^ kegen vnbequcmme der Zytt vmb etwas versprechlich, so ist doch in dem gefehlt worden, das Mgn. H. dises vstblybcnsd't aduisiert worden, damit sie in einer so gewichtigen fach anderwerttige angstalt Helten geben khönnen: vnd wylen H.^erster Antoni Reynold in wenig Zytt ankhommen soll, ist die fach bist dahin yngestelt.
S. Schreiben an Schultheiß und Rath der Stadt Bern.
Hochgeacht Gnädige Liebe Herrn vnd Obern. ,
W. sein vnster willige vnd gehorsame dienst nebenst fr. Gruß zuuor. Nachdem hütigs morgens die H. Gsanten vonZürich vnd Schafshusen vnst Im losament besuecht vnd von der langsamen Ankunfft H. franz. Ambassadorcn vnd cathol.Agnosien ckiseourirt, waß doch darhinder verborgen ligen möchte :c., sind bcmelte H. Gsanten zu der materi best Jetzigen"^webenden geschefsts geschritten vnd beweglich remonstriert, wie man im Fahl der Zerschlachung (die mehr zue sorgen-in beständiger sicherer Frieden zue hoffen) einander« trostlich beispringen vnd zue mahl aller Orthen vffs kresitigste^'"en wolte, da sei vermeint, es disen Verstand haben solte, die Höchen Osficier In dem Ergöuw völlig bemächtiget vndbluten gwalt haben sollen, vff fürbrechendcn Nothfall vnd erscheinende »oeasion ohne scrncrs Fragen vnd erwartung^'>°rcr orckrv mit vnderhabendcm Oorpo ein namhafste Siuersion zu machen vnd dessenthalb In Luentum vnder denEuangel. Ehrengsantcn absnluto abzuereden sein werde -c. Wciln aber dist fachen sind von großer Jmportantz vndInstruction spoeittoe nit Jnuerlibct, Alst haben Wihr gleich wie die H. Gsanten von Bases vnst darüber nit er-^n, sondern wie sei auch gethan E. G dist an vnst getruckte Jnstantz vnd beschchcnes Anmucten eröffnen vnd zueguctfinden vnd fernerem gnädigen Beselch (dessen Wihr Jederzeit gewcrtig vnd gehorsamlich gelcbcn werden) übergeben^ heimstellen wollen. Sonsten Wirt die einmüetigkeit vnder den H. Euangel. Ehrengsantcn sehr nothwendig vnd frucht-^ sin ?c. Junker Obrist Mei berichtet, dz von Bruntrut nacher vil Volcks vff Bremgarten filiere vnd vfs befragen vnuer-sagen dörffen, wast Ihr vorhaben sei, nämlich vfs Bremgarten zegehen. Daß ist vnst frömd sürgefallen, daß der^vff cin Platz, alwo E. G. Mitherrcn sein, so freuentlich besetzen dörffe, so vnst verursacht, vff beschechne RathspflcgMeinung dahin zue eröffnen, daß er In erwartung E. G. es sei meiner H. der KriegsRäthen fernere orckro der-^en soldaten cinmahl vffhaltcn oder zurück weißen könte sind fachen der Eathol. rosolution handgrisflich zuuerspüren zc.. ist h^ starsh Im Werth begriffen, groffe schlagbäumc zue machen bei allen Thoren, vnd contiiiuiort daß mechtigeJmmerzuc, sonderst Zweiffel zue sehr bösem ende für die Euangel. nachparschafft. Daß Gott In Gnaden wenden°üwer vnster Gnädig H. vnd Obern Höchen Stand In Jmmerwerendcm Flor, glückseliger vnd fridfcrtiger Regierung^'gst erhalten wolle. Datum Baden den l9. Deeomd. (a. K.) 1k>55, S Vhrcn nachmittag.
E. G.
Vnderthänig gehorsam schuldwilligsteDiener vnd BürgerAntoni von KraKonriock.
II. It. ^Villacliux.v. ^Verclt.
^ Zürich präsumirt starth, dz allem ansehen nach der Cathol. ganze macht sich gegen Bremgarten vnd Mellingen
m«de, vmb beide Orth Zürich vnd Bern abzueschneidcn.
(Staatsarchiv Bern, Allg. Eidtgnößischc Bücher, Religionsgcschäft, Bd. I.).
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