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6,1,b (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
Seite
1555
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Orbe mit Tscherlitz, 1678. 1679, 1555

Dem Claude Panchaud und Johann Tobias Carrard ist der Zehnten zu Poliez-Pitct umlahrlich g Jahre verliehen worden, Ibill. n. 2112 Frcibnrg hat de» halben Theil

PfnindhauscS zu Poliez-lc-Grand den katholischen Unterthaneu, Bern dem Claude Panchaud ver-ölt. Das vom Prädicantcn bisher bewohnte Haus gehört der Stadt Bern, die ihm für ein anderes^llcn wird. Ibill. x. 2113. Nachdem der Pfarrer von AssenS angefangen hat, in der Kirche z»Varthelcmh Vesper zu halten, auch Frciburg auf dem Begehren beharrt, daß demselben gestattet werde,^ srühtr am Tage des heil. SulpitiuS und des heil. Bartholomäus Messe zu halten. bleibt zwar auchbei der Behauptung, daß das Kirchlein ausschließlich für die Evangelischen gebaut sei, bewilligt^ Friedens wegen, daß au den genannten Tagen eine stille Messe gelesen, aber keinerlei Altar,^ u. st w. in demselben angebracht werden. Ibill gg.

111711.

Art. 2 <»tt. Die dritte Amtsrechnung des Landvogts Franz Prosper Gadh, von Michaelis 1677^ Michaelis l678, wird genehmigt. Nach Verrechnung von 548 Gulden 1 Schilling, die aus der durch/ üandvogt eingegebenen Rechnung des CastellanS zn Orbe zn Gunsten der beiden Städte sich ergaben^ Einnahmen betrugen 793 Gulden, 16 Schill. 8 Den , die Ausgaben 245 Gulden 9 Schill), bleibt" Vaudvogt schuldig an Geld 37 Gulden 16 Schill. 5 Den . an Waizcn 22 Mütt 3 Kopf 2 Mäß.^ Mischel^rn 12 Mütt 16 Kopf 2 Mäß, an Haber 27 Mütt 7 Kopf 2 Mäß, au Wein 3 Faß und'.^Maß, Ubsch ^ ^ Der starke Ausfall in den Feuerstattzinsen habe, sagt der Landvogt,

Grund darin, daß viele ihre alten Häuser schleißen. Es soll ein Vcrzeichuiß entworfen und die. ^iscnen Hofstätten sollen zu Händen des FiScuS gezogen werden, falls die Bestzer den ZinS nicht c»^6, wollen. Ibill. I. 21111 Der Consistorialrichtcr Clavcl zu OulcnS sucht um Erlassuug des^ ^stctttzmses an, als Begünstigung seines Amtes, wird jedoch abgewiesen. Derselbe will sich die Bc-^"'6 zumessen, hinter OulcnS die schuldige evupo llos moissons zu taziren, was als ein Eingriff inlcss beö Landvogtö ebenfalls als unzuläßig erkannt wird, ibill. m. 2117 Dem Ulrich De-jüh^ Bottens wird ein kleiner Zehnten sammt der Gerbcric von etlichen Häusern verliehen fürPel ^ ^ ^luarteronS Waizen und eben so viel Haber. Ibill. n. 2118 Dem Tobias Carrard von^ ^i°Pitct, Förster des Waldes Jorat, wird der von Claude Panchaud, gewesenem Castcllan von, besessene Zehnten, genannt lo llixmo llu poy, um jährlich 6 Kopf Waizen und ebensoviel^Uwhcn, Ibill. o. 21111. Der Landvogt trägt au, im Jurten zur Abgränzuug gegen Lausannedie weit aus einander gelegenen Märchen Mittelmarcheu zu sczcn und dadurch in Bezug auf^""3 von Holzfrcvcln den Contestcu möglichst vorzubeugen. Wird den Obrigkeiten beider Städte^^bezüglichen Verfügung hintcrbracht. Ibill. p. 2711, Auf den Antrag des LaudvogtS, eine»,'ich^^ S^nörulo im Amt Orbe vorzunehmen, wird für jczt nicht eingegangen. Ibill, g 27 I , Estk»t Gemeinde Penthercaz gestattet, das noch restirendc Gestrüpp von etwa 8 Juchartcn vollends zubereits festgeseztcn ZinS von '/- Quarteron Waizen uild 4 Schilling für die Juchart.sbei / ^ Klage des katholischen Pfarrers zu Bottens über die Baulostgkcit seiner Wohnung

j^^^enwetter habe er die Wohnstube voll Wasser und Ungeziefer) erhält der Landvogt den Auftrag,^üuisition des dem I. B, de Saussurc gehörigen Hauses zu unterhandeln. Ibill. 8. 273.