1556 Orbe mit Tscherlitz. 1679. 1689.
Der Gemeinde Barthclemh, welche zu Erhaltung ihrer Brüken und Straßen um Bewilligung eines H^lihaueö im Jurten bittet, wird zu willfahren Bedenken getragen, doch flir einmal 6 Stöke zuerkannt. 1diä>"
274 Da die Gemeinde zu St. Barthclemh auf die Vorschläge des LandvogtS nicht eingehenwurden dem Herrn Pollier in der Woche zwei, der Gemeinde fünf Tage Wasserrecht zuerkannt. Idiä>
— 27k!. Der Landvogt soll dem Pfarrhcrrn zu'AssenS behilflich sein, damit er gemäß leztjährige»schicdö bezüglich der eingetauschten Zehnten und Vodcnzinse beförderlich ausgerichtet werde. Idiä. ^271». Die beiden Obcrcommissäre sollen verschaffen, daß des Commissär Gaulh'ö Delimitationsw^wegen des Zehnten zu Assens beförderlichst geprüft werde. Idiä. x. — 277. Die von Bern 5^"/^Jahr gemachte Anerbietung wegen des KirchlcinS zu Barthclemh wird angenommeil und bestätigt. Id'>l '278, Herr Amman». Herr zu Chütcau Goumoönö, macht Ailspruch auf die Jurisdiction etlicher
zu Tscherlitz sammt andern Lehcnsgercchtigkcitcn. Die Sache wird an die Commissäre gewiesen, lbiss
Art. 271». Jede Obrigkeit erhält aus der Amtsrechnung des LandvogtS Gadh an Geld 419an Waizcn 8 Mütt 19 Kopf. Mischelkorn 3 Mütt 11 Kopf, Haber 13 Mütt 4 Kopf 2 Mäß.724. c. — 28t». Die von der Stadt Lausanne an zwei Männer ertheilte Erlaubniß, im Jurten Kr) ^zu brennen, wird vom Landvogt und von der Coufcrenz beanstandet und dem Landvogt wird aufgcll»^sich die 1693 von Frciburg ertheilte Eoucession uild die angezogene ältere Urkunde im Originalezil lassen, auch mit der Sczung der Zwischcnmarchen fortzufahren. Ibid. k. — 281, Dem Gesuchs ^Bioleh-Orjulaz, etwa 18 Jucharten Gestrüppe reuten zu dürfen, ist man zu entsprechen geneigt. Na»wird der Landvogt beantragen. Idiä. I. — 282. Da die 24 Jucharten Reben der regierenden ^ ^zu Orbe nur 9 bis 19 Faß ertragen, kommt in Frage, ob man sie nicht theilwcise dem Prädicantcn stattschuldigen Pcusionöweincö zuthcilcn oder um fixen Weiuzinö verleihen wolle. Idiä. m. — 2851 ^vogt Gadh verlangt endlichen Entscheid über das von seinem Amtövorsahren nicht verrechnete Lob, ^rührend von Herrn Corrcvond von Lausanne, und erhält den Auftrag, dasselbe einmal zu beziehe» ^in die folgende Rechnung zu bringen. Idiä. n. — 284. Dem Einziehcr von Tscherlitz, Franz ^Bcchcrat, wird der Zehnten zu Assenö auf sechs Jahre verliehen und zwar für jährlich 3 Kop^Waizen und halb Mischelkorn und 3 Kopf Haber. Idiä. o. — 28k!, Das Gesuch derPentbcrcaz um Ermäßigung des für den Eichwald Pflichtigen Bodenzinses von 19 Kopf Haber »»^Souncnkronen wird nicht gewährt. Idiä. s. — 28<». Der Richter Clavcl wiederholt in seine»'und im Namen von Goumoönö sein Gesuch um Erlassuug des Feucrstattzinscö unterseine Vorfahren, die ebenfalls davon befreit waren. Bern möchte, da solches auch in der Vogteiüblich sei, entsprechen; Frciburg bcharrt auf dem von de» Primizen herrührenden Feuerstattzinse- ^Schreiben vom 29. April 1681 willigt Frciburg ein, mit Rüksicht darauf, daß die Consistorialbufie»^regierenden Ständen zufallen, den Consistorialrichtern eine Recompenö zu Theil werden zulasse»)- ^
— 287. Die vom Herrn von St. Barthclemh beanspruchte Jurisdiction über einige Häuser 9Echallenö wird aberkannt. Idiä, u. — 288. Dem Castcllan Carrard sollen die unter Landvogt ^dcrlich mit Hanö Gonset zn Guggisberg aufgelaufenen Gefangcnschaftökostcn crsezt werden; »u^andern viclpunktigen Anbringen wird er an die Obrigkeiten gewiesen. Idiä. 2. — 281». Der tea»