Orbe mit Tschcrlitz. 1674. 1675. 1551
^ Kopf Hab^. NM. k. — 20». Laut Eonecssion von 1646 ist das Umgcld zu Orbe den Amtleutenur 566 Gulden überlassen worden; so soll eö auch künftig verrechnet werden. Idiä. i. — 200 Ausäte des Müllers zu Eclagncns, ihm an den 22 Säkcn Waizcn ZinS einen Nachlaß zu gestatten, wird^Abänderung bewilligt, 12 Säkc Mischclkorn und 12 Sake Waizen zu zinscn. Idiä. p. — 207 Dem^ Henri von Etagniüres werden zum Wiederaufbau seines abgebrannten Hauses 16 Stükc Holz und^ Sak Korn, sowie '/- Sak Haber unter der Bedingung geschenkt, daß der bisherige jährliche Zins vonwertet Waizcn und 3 Kronen in Geld fortwährend entrichtet werde. Idiä. cz. — 208. Einige AmtS-^üehörige von Pcnthercaz bitten um Acccnsation eines Stükes Boden im Jurten Buron. Es wird denheimgebracht. Idiä. r. — 20?». Der Gemeinde Bottens wird die Aufnahme des Villaume Chanchempfohlen; will sie/ich aber dazu nicht bequemen, so kann man sie dazu nicht zwingen. Idiä. >v.—^ Die Gemeinden Tschcrlitz, Asscns, Policz-lc-Grand, Poliez-Pitct und Bottens verwenden sichAbschaffung des dritten BannwartS im Jurten. Bevor darüber entschieden wird, sollen die Anrechte'fltt Gemeinden untersucht werde». Idiä. x. — 2 I I. Die Gerichtsbeisizcr beschweren sich, den, Gerichteiwartcn, wenn ihnen dafür nicht, wie anderwärts, etwas von den Emolumcnten der vor den LandvogtEinenden Appellationen zuerkannt werde, ^.ä iskorsnäum. Idiä. x- — 21.2 u. 2 Ztt. Die Gemeinden
b'Orjnlaz und Etagnivrcs haben sich laut Vertrag vom 22. Mai 1671 zu gemeinschaftlichem Weid-^"3 bereinigt und erhalten hicfür die obrigkeitliche Bestätigung. Dagegen wird ans das Gesuch der^'winde Bioleh-Orjulaz um den Holzhan im Jurten und das Anerbieten, dafür einen Sak Haber zuAchten, vorerst ein Augenschein angeordnet. Idiä. 2 u. na. — 2IÄ Hinsichtlich des von Herrn von^lcns geschehenen Anerbietens, den dritten Thcil des Zehntens zu Gollion um den ErtragSprcis znist nachzuschlagen, welche Anrechte er darauf habe. Idiä. dd. — 2 I» Das Begehren des HerrnMarnand, ihm behilflich zn sein, daß seine Herrschaft allseitig auögemarchet werde, wird in den Ab-gcnommcn. Idiä. ee. — 210. Den Gencralcomniissärcn wird aufgetragen, den Commissär Allazauf die Renovation der auf Tscherlitz bezüglichen Erkannlnissc, besonders auch betreffend die^i, die nöthigcn Weisungen und 56 Gulden Vorschuß zu geben, den zwischen dem Dekan zu Tscherlitz»,ib ^ Lausanne entstandenen Streit zn begutachten, über den Streit zwischen dem Curä zu AsscnSStadt Lausanne die erforderliche Untersuchung vorzunehmen und über die vom Euro getroffene, 6uschl,„g der Zinse zn Lonap und die Reparatur des Pfrnndhauseö zu berichten. Idiä. es. — 217.^^'chtlich bog Empfanges des Landvogts zu Orbach läßt man eö bei dem leztjährigen Abschied ver-nämlich daß der Entgegcnzng derer von Orbe gänzlich abgestellt sein soll. Idiä. lck. — 218.^ bvn Sckclmcistcr Bcrgcr von Lausanne bezeichnete Landmarche zwischen Lausanne und Tscherlitz soll
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Dcputirtcn auf künftiger Reise in Augenschein genommen werden. Idiä. xp.
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21?» Vierte Amtörcchnnng des LandvogtS Georg Wunderlich, von Michaelis 1673 bis Mi-'s 1674. Die beiden Städte erhalten an Waizcn 22 Mütt l Kopf I V- Quart, trifft jeder 11 Mütt^»art, an Mischclkorn 8 Mütt l Kopf 1'/- Quart, trifft jeder 4 Mült 2'/» Quart, an Haber 35 MüttKepf z z^uart, trifft jeder 17 Mütt 1l Kopf 1^/< Quart, hingegen bleiben sie dem Landvogt schuldigdulden 12 Schilling, trifft jeder 812 Gulden 6 Schilling und 1 Sester Wein. Absch. 621. f. —