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6,1,b (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1524 Bellenz, Bollenz und Riviera. 1676. 1677.

hintersten Faccia wählen oder, wenn kein Bewerber sich zeige, in einer andern Faccia eine Wahl treffenmöge. Ibiä. e. »<»« Landvogt I. I. Stultz, gewesener Commissär zu Bellcnz, soll für die tKronen Kosten, welche er angeblich im Auflaufe wegen der Bündner erlitten, jedem Orte eine speeistcirllRechnung eingeben. Ibiä. ä. »Iii» Da der Zoll zu Bellcnz von den Leuten aus Livinen nnanderöwohcr durch den Transport der Burren auf dem Ticino Nachthcil leidet, sollen jene Leute ve»dem Commissär in Eid genommen und sodann die vorkommenden Betrügereien exemplarisch bestraft weiden«Absch, 657. g. »71» Da bei den Wahlen der Dreigeschwornen in Bollcnz oft verdächtige Leutemovirt werden, soll auf nächster drciörtischcr Konferenz dicßsallö Vorsehung gethan werden. Absch-

Iii? 7

Art. »71. Auf die Nachricht, daß den Angehörigen von Bellenz der freie Kornkauf zu 3"^durch den dortigen Secvogt abgeschlagen werde, wendet man sich an den Gubcrnator zu Moyland nden spanischen Gesandten Casati. (S. Absch. 664. b.). »72. Da die Gallarini, wegen derund andern für die cnnetbirgischen Angehörigen sowohl als für die regierenden Orte schädlichen tratig^hoch angeklagt, in Uri so leicht durchgekommen sind, wünschen die andern beiden Orte MittheilungProcesseS. Uri erklärt, es habe nichts auf ihnen erwiesen werden können. Man findet aber, daßGallarini Thun schädlich sei und nähere Nachfrage gehalten werden sollte. Ibiä. k. »73.Aufdermauer zu Bellen; erhält in Bezug auf ein in Gefangenschaft gesetztes, schwangeres Mädchen,mit zwei Brüdern sich verfehlt haben soll, den verlangten Rath. Ibiä. Z. »71. Um zu hi»d^'daß die Bündncr das dem Fiscal A. Ciölago gehörige Stük Wald bei Lumino acquiriren, soll dermissär Aufdermauer den Wald besichtigen und schäzen und der Gemeinde Lumino die Uebernahnwselben befehlen. Ibiä. b. »7». Auf das Schreiben des Landvogts von Bollcnz, daß er dengcschwornen der ersten Faccia, Fried. Judice, den Uri zuvor hiezu bezeichnet habe, auch den Eid derstatten lassen, die andern beiden Orte aber gegen eine solche ungewohnte Wahlart Einwendungen ^macht haben, ließ man mit Nükficht aus die Tüchtigkeit des Mannes unter dem Vorbehalt da^bewenden, daß künftig bei solchen Wahlen die alte Ucbung gebraucht werde. Doch wurde zugleichAntrag rekersnäuin genommen, daß, damit nicht bei dem Aufritt der Gesandten in Bollcnz derje»^der am meisten zahle, wenn er auch untauglich sei, zum Dreigeschwornen gewählt werde, zwckmäßig^Ernennung der Faccia überlassen und dagegen den Gesandten eine Honoranz von 60 Kronen bcj ^würde. Absch. 672. a. »71i Dem Landvogt Aufdcrmaner wird auf die Frage, was er mit zwe> ^Unholderei beschuldigten Männern, die bei der Tortur nicht eingestanden haben, anfangen sollegeantwortet, er solle ihnen nicht weiter zusezcn und den Richtern das Urthcil überlassen. Ibub

b.

»77. Da der Bischof von Como den Pfarrer von Daro, Fr. Peretti, viearius tbrunous, wegen

genügenden Schuldbcwciseö zu entfernen weigert, soll ihm geschrieben werden, er möge einen Abgeord"^

nach Bellen; senden, um den Proccfi zu formircn und hinreichende Gründe zu seiner Entfernung^

finden, ansonst man auf andere Mittel denken würde. Ibiä. e. »7«. Dem Bischof von Conw

die bei seiner lcztcn Visitation gemachte Forderung der Kirchen- und Spitalrcchnung als u»dn^^

Neuerung vorgehalten. Ibiä. ä. »71». Das Testament des Rossi wird nach seinem Willen ^

Spital zugewendet und damit die vom Pfarrer von Daro herrührenden Anstände beseitiget, lbill- e«